Karl Jürgen Skrodzki
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Karl Jürgen Skrodzki, Lohmar
Beiträge Else Lasker-Schülers in Almanachen, Anthologien, Jahrbüchern, Katalogen und Programmheften
Das vorliegende Verzeichnis wurde auf der Grundlage der »Kritischen Ausgabe« der »Werke und Briefe« Else Lasker-Schülers erstellt (Bd. 1-5. Frankfurt am Main: Jüdischer Verlag, 1996-2002). Für die Gedichte sei zudem auf den 2004 im Jüdischen Verlag erschienenen Band »Sämtliche Gedichte« verwiesen. Druckvorlagen für die »Werke und Briefe« sind mit der Sigle »WB« markiert, Gedichtdrucke, die in die »Sämtlichen Gedichte« aufgenommen wurden, mit der Sigle »SG«. In der Regel handelt es sich dabei um die Erstdrucke der jeweiligen Texte oder um Textfassungen, die ›erheblich‹ von den Erstdrucken abweichen. Im Unterschied zur Anordnung der Gedichte in den »Werken und Briefen« wurde in den »Sämtlichen Gedichten« auf den Abdruck von Beiträgen in Sammelwerken verzichtet, wenn diese sich ›textidentisch‹ in eine der Einzelausgaben der Gedichte Else Lasker-Schülers finden. Ergänzungen zu den Nachweisen der »Kritischen Ausgabe« sind ohne besondere Kennzeichnung in das Verzeichnis aufgenommen.
Aktualisiert: 12. Januar 2012.
1901
Die Kommenden. Erste Veröffentlichung aus den Darbietungen der »Kommenden« an den Donnerstag-Abenden im Nollendorf-Casino. Redigiert von Dr. A. N. Gotendorf, Dr. H. Lux, v. Méville, E. Rossius vom Rhyn, Dr. Rudolf Steiner. Dr. Franz Colmers. Umschlag-Zeichnung von Anna Costenoble. Berlin: im Selbstverlage der »Kommenden«, 1901. – Lyrik: S. 48-50: »Chaos« (WB), »Karma« (WB), »Eifersucht« (WB), »Nervus erotis« (WB), »Kühle« (WB).
1902
Liebeslieder moderner Frauen. Eine Sammlung von Paul Grabein. Berlin: Hermann Costenoble, 1902. – Lyrik: S. 107-110: »Frau Dämon«, »Sehnsucht«, »Nervus erotis«, »Orgie«.
1903
Katalog des Axel Juncker Verlags (Stuttgart) <1903>. – Prosa: Autobiographische Skizze, beg. »Gab meine Menschengestalt« (WB).
Lieder aus dem Rinnstein. Bd. I. Gesammelt von Hans Ostwald. Berlin: »Harmonie« Verlagsgesellschaft für Literatur und Kunst <1903>. – Lyrik: S. 101-103: »Ballade« (Er hat sich).
Moderne Deutsche Lyrik. Mit einer literargeschichtlichen Einleitung und biographischen Notizen hg. von Hans Benzmann. Leipzig: Philipp Reclam jun. <1903>. – Lyrik: S. 331: »Frühling«, »Weltende« (WB).
1905
Deutsche Lyrik seit Liliencron. Hg. von Hans Bethge. Mit acht Bildnissen. Leipzig: Max Hesse <1905>. – Vorwort ist datiert »Frühling 1905«. Lyrik: S. 168-171: »Wir beide«, »Täubchen, das ...«, »Mairosen«, »Chaos«, »Die Liebe« (Es rauscht durch unseren Schlaf).
1906
Bergischer Almanach. I. Teil. Gedichte. Unter Mitwirkung von Hans Hoppe, Dr. Karl August Hückinghaus, Professor Dr. Herm. Klammer, Carl Salomonn jr. und Dr. Erich Schulz hg. von Friedrich Kerst (Literarische Gesellschaft Elberfeld). Elberfeld: Walter Bacmeister, 1906. – Lyrik: S. 85f.: »Heim«, »Weltende«, »Groteske«.
1907
Hebräische Melodien. Eine Anthologie. Hg. von Julius Moses. Berlin und Leipzig: Curt Wigand, 1907. – Lyrik: S. 200f.: »Das Lied des Gesalbten«, »Sulamith«, »Mein Volk«.
Moderne Deutsche Lyrik. Mit einer literargeschichtlichen Einleitung und biographischen Notizen hg. von Hans Benzmann. 2., gänzlich veränderte Aufl. Leipzig: Philipp Reclam jun. <1907>. – Lyrik: S. 351f.: »Frühling«, »Wir beide«.
1908
Prinzessin Sabbath. Erzählungen. Hg. von Julius Moses (Jüdischer Novellenschatz I). Berlin und Leipzig: Hermann Seemann Nachfolger <1908>. – Prosa: S. 246-256: »Die Nächte Tino von Bagdads« (»Ached Bey«, »Mein Liebesbrief an Abdul Hassan«, »Das blaue Gemach« und »Der Tempel Jehova«), »Mschattre-Zimt, der jüdische Sultan« (auch in »Der Prinz von Theben«, dort unter dem Titel »Der Scheik«).
1909
Contemporary German Poetry. Selected and Translated by Jethro Bithell. London, Felling-on-Tyne, New York: The Walter Scott Publishing Co., 1909. – Lyrik (in englischer Übersetzung): S. 107-113: »Wir beide«, »Chaos«, »Mairosen«, »Ein Liebeslied« (Aus goldenem Odem), »Ein Trauerlied«, »Mein Liebeslied« (Wie ein heimlicher Brunnen), »Evas Lied«, »Zebaoth« und »Liebesflug«.
1910
Deutsche Lyrik seit Liliencron. Hg. von Hans Bethge. Leipzig: Hesse & Becker <1910>. – Vorwort ist datiert »Frühling 1910«. Lyrik: S. 169-175: »Wir beide«, »Mairosen«, »Chaos«, »Die Liebe« (Es rauscht durch unseren Schlaf), »Liebesflug«, »Eva«, »Mein Volk«, »Mein Liebeslied« (Wie ein heimlicher Brunnen), »Mein Wanderlied«, »O, meine schmerzliche Lust ...«, »Maienregen«, »Weltende«.
Freiheit und Arbeit. Kunst und Literatur. Sammlung. Hg. vom Internationalen Komitee zur Unterstützung der Arbeitslosen mit Vorwort von Eduard Bernstein. Selbstbiographien, Bildnisse und Faksimilen. Kunstbild von J. Répin. Titelbild von Frl. von Joeden. Leipzig: Xenien-Verlag, 1910 (Neuausgabe: Zürich: Orell Füßli <1914>). – Prosa: S. 114f.: Autobiographische Skizze, beg. »Ich bin zwischen Europa und Asien geboren« (WB); »Der Fakir von Theben« (aus »Die Nächte Tino von Bagdads«). Lyrik: S. 164: »Ich träume so leise von dir«, »Streiter«.
1912
Ballhaus. Ein lyrisches Flugblatt von: Ernst Blass <...> mit einem Prolog von Rudolf Kurtz und einem Titelblatt von Walter Rößner. Berlin-Wilmersdorf: A. R. Meyer <1912>. – Prosa: »Ich tanze in der Moschee« (aus »Die Nächte Tino von Bagdads«). – Erwähnung: Paul Zech: Die arabischen Nächte der Yve und Vera Landrin. In: Der Sturm. Jg. 3, Nr. 130 vom Oktober 1912. S. 170: »Wenn Else Lasker-Schüler in den Nächten der Tino von Bagdad uns den Tanz in der Moschee kreiert, so flutet das Blut aus dem Herzinnern des seelischen Erlebnisses über zur suggestiven Vitalität«.
Der klingende Garten. Eine Dichtergabe für die Deutsche Schutzstiftung. Hg. von Anton Karl Martin. Leipzig: Verlag der Dichtergabe <1912>. – Lyrik: S. 76: »Meine Mutter« (War sie der große Engel).
Der Kondor. Verse von Ernst Blaß, Max Brod, Arthur Drey, S. Friedlaender, Herbert Großberger, Ferdinand Hardekopf, Georg Heym, Kurt Hiller, Arthur Kronfeld, Else Lasker-Schüler, Ludwig Rubiner, René Schickele, Franz Werfel, Paul Zech. Hg. von Kurt Hiller. Heidelberg: Richard Weißbach, 1912. – Erschienen Ende Mai 1912. Lyrik: S. 98-107: »Streiter«, »Ein alter Tibetteppich«, »Meiner Schwester Kind«, »Nachweh«, »Traum«, »Meine Mutter« (War sie der große Engel), »Dem Prinzen von Marokko«, »Maria«, »Leise sagen –«, »David und Jonathan« (In der Bibel stehn wir geschrieben). – Besprechungen: Ulrich Rauscher: Neueste Lyrik. In: Frankfurter Zeitung und Handelsblatt. Jg. 56, Nr. 227 (Erstes Morgenblatt) vom 17. August 1912. S. 2f.: Else Lasker-Schüler, »eine ganz starke lyrische Begabung, hat ihr Gold freventlich verschleudert und gibt hier zusammengescharrte Scheidemünze«. Emil Faktor: »Der Kondor«. In: Der Tag (Berlin). Nr. 243 (Ausgabe A) vom 16. Oktober 1912, Illustrierter Teil: »Eingeschmuggelt erscheint mir Else Lasker-Schüler, die auf einer Himmelsleiter steht und die Welt in abenteuerlichen Farben brennen sieht. Diese Fliegerin ist an keine Gruppe zu ketten.« Ernst Stadler: Deutsche Literatur. In: Cahiers alsaciens (Strasbourg). <Jg. 1,> Nr. 6 vom November 1912. S. 316-321: »Befremdend wirken im Zusammenhang dieses Buches die Verse der Else Lasker Schüler. Sie ist vielleicht die einzige, die eine Zusammenfassung der hier vereinigten Dichter unter irgendwie gemeinsamen Gesichtspunkten unmöglich machte. Ihre Aufnahme in diese Sammlung erscheint willkürlich, da sie doch seelisch und entwicklungsgeschichtlich in ganz andere Kreise gehört, etwa in die Nähe der Mombertsphäre. Ihr blind aufdrängendes Gefühl, die Dumpfheit und Dunkelheit ihrer Träume, steht in einem seltsamen Gegensatz zu der fast übertriebenen Bewusstheit und Helle, in der sich die Erlebnisse der meisten anderen Kondordichter abspielen. Geschah ihre Aufnahme bloss als eine Mahnung und als Protest, da man doch ausserhalb enger literarischer Zirkel die starken Gedichte ihrer Sammlung ›Meine Wunder‹ kaum kennt? Oder wollte Hiller zeigen, dass die neue Lyrik sehr wohl auch die kosmischen Schauer und die visionäre Mystik zulässt, wofern sie nur in einer eigenen Seele gespiegelt und von einem künstlerisch formenden Temperament zurückgeworfen werden? Sie ist übrigens nicht eben glücklich vertreten, wie auch sonst die Wahl des Herausgebers (soweit die Verantwortung nicht auf die Autoren selber fällt) öfters stark fehlgreift.« Erwähnungen: H<erwarth> W<alden>: Bab, der Lyriksucher. In: Der Sturm. Jg. 3, Nr. 123/124 vom August 1912. S. 125f.: »Nun ist der Kondor schon deshalb eine schlechte Antologie, weil er Gedichte von Personen enthält, die nicht einmal Dichter sind, und Gedichte von Dichtern, die keine Künstler sind. Mit großem Bedauern lese ich den Namen Else Lasker-Schüler in diesem Buch. Sie wird vielleicht die Gefolgschaft ebensowenig gekannt haben, wie die drei Dichter, die in dem Buch außer dieser Künstlerin noch enthalten sind.« Ernst Blaß: Kondor-Kritiker III. In: Die Aktion. Jg. 2, Nr. 37 vom 11. September 1912. Spalte 1162-1165: »Soll Else Lasker-Schüler sich Manieriertheit vorwerfen lassen müssen?«
Flut. Die Anthologie der jüngsten Belletristik. Hg. von Hermann Meister. Heidelberg: Saturn-Verlag Hermann Meister, 1912. – Prosa: S. 76-79: »Der Scheik« (auch in »Der Prinz von Theben«).
1913
Der Mistral eine lyrische Anthologie. Siehe: Die Bücherei Maiandros (1913).
Das Kinobuch. Kinodramen von Bermann, Hasenclever, Langer, Lasker-Schüler, Keller, Asenijeff, Brod, Pinthus, Jolowicz, Ehrenstein, Pick, Rubiner, Zech, Höllriegel, Lautensack. Einleitung von Kurt Pinthus und ein Brief von Franz Blei. Leipzig: Kurt Wolff Verlag, 1914 <1913>. – Prosa: S. 37-41: »Plumm-Pascha. Morgenländische Komödie« (WB). – Besprechungen: Richard A. Bermann: Gedrucktes Kino. In: Die Schaubühne. Jg. 9, Bd. 2, Nr. 43 vom 23. Oktober 1913. S. 1028f.; M. v. Z.: »Das Kinobuch«. Kinodramen von Bermann, Hasenclever, Langer, Lasker-Schüler, Keller, Asenieff, Brod, Pinthus, Jolowicz, Ehrenstein, Pick, Rubiner, Zech, Hollriegel, Lautensack. Einleitung von Kurt Pinthus und ein Brief von Franz Blei. Leipzig 1914, Kurt Wolff Verlag. In: Beiblatt der Zeitschrift für Bücherfreunde. N. F. Jg. 5, H. 11 vom Februar 1914. S. 455; Max Herrmann <Herrmann-Neiße>: Groteskes Quartett. In: Die neue Rundschau (Berlin). Jg. 25, Bd. 2, Nr. 4 vom April 1914. S. 590-592 (»Anmerkungen«).
1914
Das bunte Buch. Leipzig: Kurt Wolff, 1914. – Erschienen im Frühjahr 1914. Prosa: S. 45-47: »Arme Kinder reicher Leute«. Lyrik: S. 130: »An den Prinzen Benjamin« (WB, SG).
1916
Der Almanach der Neuen Jugend auf das Jahr 1917. Hg. von Heinz Barger. Berlin: Neue Jugend <1916>. – Erschienen im November 1916. Vgl. Neue Jugend. Monatsschrift (Berlin). Jg. 1, H. 10 vom Oktober 1916. S. <210>. Lyrik: S. 91-97: »Ich bin so allein« (= »Giselheer dem König«), »Dem Goldprinzen« (SG), »An Tristan« (SG), »An den Gralprinzen« (SG), »An den Prinzen Tristan« (SG), »An den Ritter aus Gold« (SG), »Nachklänge«.
Vom jüngsten Tag. Ein Almanach neuer Dichtung. Leipzig: Kurt Wolff, 1916. – Erschienen Anfang 1916. Lyrik: S. 62f.: »Zebaoth«, »Weltende«, »Liebesflug«.
1917
Das jüdische Prag. Eine Sammelschrift. Hg. von der Redaktion der »Selbstwehr«. Prag: Verlag der »Selbstwehr«, 1917. – Lyrik: S. 23: »Der alte Tempel in Prag«. – Besprechung: Sigbert Feuchtwanger: Das jüdische Prag. In: Neue jüdische Monatshefte (Berlin und München). Jg. 1, H. 9 vom 10. Februar 1917. S. 266f.
Vom jüngsten Tag. Ein Almanach neuer Dichtung. 2., veränderte Ausgabe. Leipzig: Kurt Wolff, 1917. – Gedruckt »im November 1916«. Lyrik: S. 64f.: »Ein alter Tibetteppich«, »Zebaoth«, »Weltende«, »Liebesflug«.
1918
Das Jahrbuch der Zeitschrift Das neue Pathos im Kriegsjahr 1917-1918. Hg. von Paul Zech. Berlin-Steglitz: E. W. Tieffenbach, 1918. – Impressum: »Handpressendruck in 150 Exemplaren von E. Tieffenbach in Berlin Steglitz im Januar u. Februar 1918.« Lyrik: S. 2-4: »In memoriam Hans Ehrenbaum-Degele meinem reinen Liebesfreund diese vier Gedichte«: o. T. (= »Hans Ehrenbaum-Degele«) (Er war der Ritter in Goldrüstung), o. T. (= »Dem Goldprinzen« / »An den Ritter«) (Gar keine Sonne ist mehr), o. T. (= »An den Prinzen Tristan«) (Auf deiner blauen Seele), o. T. (= »An Tristan«) (Ich kann nicht schlafen mehr).
Ein rheinisches Buch (Heimatbücher für Deutsche Kriegsgefangene. Hg. von der Deutschen Kriegsgefangenenfürsorge Bern). Bern: Bücherzentrale für Deutsche Kriegsgefangene, 1918. – Lyrik: S. 13f.: »Gebet« (Ich suche allerlanden eine Stadt), »Versöhnung«.
Menschliche Gedichte im Krieg (Europäische Bibliothek. Hg. von René Schickele. [Bd. 3]). Zürich: Max Rascher, 1918. – Lyrik: S. 10: »An Hans Adalbert«, »Liebeslied« (= »Aber deine Brauen sind Unwetter ...«).
Unser Weg 1919. Ein Jahrbuch des Verlags Paul Cassirer <...>. Mit einer Originallithographie von Max Liebermann und 8 ganzseitigen Abbildungen. Berlin: Paul Cassirer (1918). – Gedruckt »in der ersten Dezemberhälfte 1918«. Lyrik: S. 12f.: »Meine Mutter« (War sie der große Engel) (aus »Hebräische Balladen« [1920]), »Gebet« (Ich suche allerlanden eine Stadt) (aus »Die Kuppel«). Prosa: S. 91f.: »Abigail I.« (aus »Der Prinz von Theben«). – Besprechung: Hans Benzmann: Unser Weg 1919. In: Neue Blätter für Kunst und Literatur (Frankfurt am Main). Jg. 2, Nr. 5 vom 10. Dezember 1919. S. 86f.
1919
Das Kestnerbuch. Hg.: Dr. Paul Erich Küppers. Hannover: Heinrich Böhme <1919>. – Gedruckt »im Winter 1919«. Lyrik: S. 70-73: »An Gott«, »Jakob und Esau«, »Versöhnung«, »Meine Mutter« (War sie der große Engel), »Ein Liebeslied« (Aus goldenem Odem), »Ein Lied« (Hinter meinen Augen stehen Wasser), »Senna Hoy«, »Esther«. – Besprechung: Julius Kühn: Das Kestnerbuch. In: Die Flöte. Monatsschrift für neue Dichtung (Coburg). Jg. 2, H. 12 vom März 1920. S. 198: »Es verdient Anerkennung, daß auch schon gedruckte Sachen in das Buch aufgenommen wurden. Das Gute muß man aus der Zeitschriftenzersplitterung emporretten. Aber allgemein Geliebtes und Bekanntes (wie die Verse der Lasker-Schüler) sollte man doch weglassen.«
Unser Weg 1920. Ein Jahrbuch des Verlags Paul Cassirer <...>. Mit einem Holzschnitt von Ernst Barlach, Abbildungen im Text und zehn ganzseitigen Bildbeigaben. Berlin: Paul Cassirer (1919). – Gedruckt »in der zweiten Novemberhälfte des Jahres 1919«. Lyrik: S. 22-24: »Abschied« (Aber du kamst nie mit dem Abend), »O, Deine Hände«, »Mein Lied« (aus »Die Kuppel«). Prosa: S. 85f.: »Vom Himmel« (aus »Mein Herz«). – Besprechung: <Anonym:> Unser Weg 1920. In: Jüdische Rundschau (Berlin). Jg. 25, Nr. 12 vom 13. Februar 1920. S. 80.
1920
Erster Almanach des Welt-Verlags. Berlin: Welt-Verlag, 1920. – Lyrik: S. 12f.: »Versöhnung« (aus »Lyrische Dichtung deutscher Juden«).
Lyrische Dichtung deutscher Juden (Die Weltbücher. Eine jüdische Schriftenfolge. Bd. 15/16). Berlin: Welt-Verlag (1920). – Lyrik: S. 63-71: »Versöhnung«, »Ruth«, »Pharao und Joseph«, »David und Jonathan« (In der Bibel stehn wir geschrieben), »Siehst du mich«, »Ein Liebeslied« (Aus goldenem Odem), »Leise sagen«, »Ein Lied der Liebe«, »Das Lied meines Lebens«, »Vollmond«.
Menschheitsdämmerung. Symphonie jüngster Lyrik (ab 5. Tausend: jüngster Dichtung). Hg. von Kurt Pinthus. Berlin: Ernst Rowohlt, 1920. – Auf dem Einband lautet der Titel im ersten Druck wie in allen späteren Drucken: Symphonie jüngster Dichtung. Lyrik: S. 59-61, 93-95, 100-102, 105, 148f., 229f., 245 und 277: »Senna Hoy«, »Meine Mutter« (War sie der große Engel), »Ein Lied der Liebe«, »Mein Liebeslied« (Auf deinen Wangen liegen), »Doktor Benn« (= »Giselheer dem Heiden«), »Ein Lied« (Hinter meinen Augen stehen Wasser), »Abschied« (Aber du kamst nie mit dem Abend), »Versöhnung«, »An Gott«, »Zebaoth«, »Abraham und Isaak«, »Mein Volk«, »Und suche Gott«, »Gebet« (Ich suche allerlanden eine Stadt). Prosa: S. 294: Autobiographische Skizze, beg. »Ich bin in Theben (Ägypten) geboren« (WB). – Besprechungen: Julius Kühn: Menschheitsdämmerung. In: Die Flöte. Monatsschrift für neue Dichtung (Coburg). Jg. 2, H. 11 vom Februar 1920. S. 183; Alfred Günther: Menschheitsdämmerung. In: Menschen (Dresden). Jg. 3, H. 1 (Nr. 87/91) vom Oktober 1920. S. 60f. (»Bücher«); Karl Schönberg: Kurt Pinthus, Menschheitsdämmerung. In: Romantik (Hannover). Jg. 3, H. 1 (1920). S. 15 (»Bücherschau«); Herbert Saekel: Expressionistische Lyrik und was mehr ist. In: Romantik (Hannover). Jg. 3, H. 3/4 (1921). S. 47-52 (»Bücherschau«) (S. 49f. zur Anthologie »Menschheitsdämmerung«); Werner Fiedler: Neue Lyrik. In: Deutsche Rundschau (Berlin). Jg. 47, Bd. 187, Nr. 9 vom Juni 1921. S. 379-383 (»Literarische Rundschau«) (S. 380 zur Anthologie »Menschheitsdämmerung«).
1921
Deutsche Lyrik seit Liliencron. Hg. von Hans Bethge. Leipzig: Hesse & Becker <1921>. – Vorwort ist datiert »Frühjahr 1921«. Lyrik: S. 143-150: »Wir beide«, »Mairosen«, »Chaos«, »Die Liebe« (Es rauscht durch unseren Schlaf), »Liebesflug«, »Eva«, »Mein Volk«, »Mein Liebeslied« (Wie ein heimlicher Brunnen), »Mein Wanderlied«, »O, meine schmerzliche Lust«, »Maienregen«, »Weltende«, »Mein Liebeslied« (Auf deinen Wangen liegen).
Die Entfaltung. Novellen an die Zeit. Hg. von Max Krell. Berlin: Ernst Rowohlt, 1921. – Prosa: S. 21-25: »Wenn mein Herz gesund wär. Kinematographisches«.
Verkündigung. Anthologie junger Lyrik. Hg. von Rudolf Kayser. München: Roland-Verlag Dr. Albert Mundt, 1921. – Lyrik: S. 158-162: »Weltende«, »Zebaoth«, »Chaos«, »Gebet« (Ich suche allerlanden eine Stadt), »David und Jonathan« (In der Bibel stehn wir geschrieben), »Jakob«, »Esther«. – Besprechung: Walter Behrend: Die Anthologie »Verkündigung«. In: Die Gäste. Eine Zeitschrift für die Künste (Kattowitz). Jg. 1 (1921), Nr. 5/6. S. 89.
1922
Der blaue Vogel. Russisch-deutsches Theater (Berlin). <Programmheft:> Dezember 1921-Dezember 1922. – Das Heft erschien zum Abschluß der Spielzeit 1921/22. Prosa: S. 40: Beitrag zu »Freunde des Blauen Vogels«. Darin Beiträge unter anderem von Oskar Bie, Julius Meier-Graefe, Max Osborn, Alfred Polgar, Georg Brandes, Carl Meinhard, Siegfried Jacobsohn, Peter Panter (Kurt Tucholsky), Alexander Moissi und Emil Jannings. Von Else Lasker-Schüler ist folgender Text abgedruckt: »›Der Blaue Vogel‹ ist das Herrlichste, was man hier in der Welt sehen kann.«
Der Querschnitt durch 1922. Marginalien der Galerie Flechtheim. Düsseldorf, Berlin, Frankfurt am Main, Köln: Alfred Flechtheim (1922). – Lyrik: S. 45 und 179: »Marianne von Wereffkin« (Marianne spielt mit den Farben Rußlands malen) (WB, SG), »Tilla Durieux« (urspr. »Die Schauspielerin«). Zeichnung: S. 45: »Die Töchter des Emirs von Aphganistan«.
Für unsere kleinen russischen Brüder! Gaben westeuropäischer Schriftsteller und Künstler für die notleidenden Kinder in den Hungersnotdistrikten Rußlands. Genf: Hohes Kommissariat Professor Dr. Fridtjof Nansen (1922). – Lyrik: S. 110: »Im Anfang«.
Triumph der Liebe. Ein Venusspiegel. Die schönsten Liebesnovellen der Weltliteratur. Gesammelt und mit einer Einleitung versehen von Curt Moreck. Berlin, Leipzig, Wien, Stuttgart: Deutsches Verlagshaus Bong & Co. (1922). – Prosa: S. 349-353: »Der Fakir« (aus »Der Prinz von Theben«).
1923
Contemporary German Poetry. Chosen and Translated by Babette Deutsch and Avrahm Yarmolinsky. New York: Harcourt, Brace and Company, 1923. – Lyrik: S. 103-111: »Reconciliation« (= »Versöhnung«), »Palm Song« (= »Palmenlied« [urspr. »Dem Prinzen von Marokko«]), »End of the World« (= »Weltende«), »My Love Song« (= »Mein Liebeslied« [Auf deinen Wangen liegen]), »Sphinx«, »To You« (= »Dir«).
Das Querschnittbuch 1923. Frankfurt am Main: Querschnitt (1923). – Lyrik: S. 73: »Gott hör .....«. [Der Text folgt dem Faksimiledruck in »Theben« (1923).]
Der Mann am Kreuz. Geschichten zeitgenössischer Erzähler von Rhein und Ruhr. Hg. von Paul Zech. Berlin: Zentralverlag <1923>. – Prosa: S. 76-79: »Elberfeld« (= »Elberfeld im dreihundertjährigen Jubiläumsschmuck«).
Jussuf Abbo: Plastik – Aquarelle – Farbige Zeichnungen – Zeichnungen. Graphisches Kabinett Georg Maulhardt Hamburg. Ausstellung 15. Juli bis 15. August 1923. – Lyrik: »Jussuf Abbo« (= »Jussuff Abbu«).
1924
Berlin unter dem Scheinwerfer. Mit einem Titelbilde von Prof. Dr. Max Liebermann. Hg. von J. <= Isidor> Landau im Auftrage der Centralstelle für den Fremdenverkehr Groß-Berlins. Berlin: Fichte-Verlag (1924). – Prosa: S. 89-91: »Die kreisende Weltfabrik«.
Deutsche Lyrik. Vom siebzehnten Jahrhundert bis zur Gegenwart. Hg. von Ernst Aeppli. Frauenfeld und Leipzig: Huber & Co., 1924. – Lyrik: S. 286-288: »Mein Volk«, »Ein alter Tibetteppich«, »Liebesflug«, »Gebet« (Ich suche allerlanden eine Stadt) und »Gott hör ...«. – Besprechung: Jakob Job: Eine neue Lyrik-Anthologie. In: Schweizerische pädagogische Zeitschrift (Zürich). Jg. 35, H. 3 vom März 1925. S. 83-86.
Europa-Almanach. Malerei, Literatur, Musik, Architektur, Plastik, Bühne, Film, Mode. Außerdem nicht unwichtige Nebenbemerkungen. Hg. Carl Einstein, Paul Westheim. Potsdam: Gustav Kiepenheuer <1924>. – Lyrik: S. 90f.: »Abschied« (Der Regen säuberte die steile Häuserwand), »Gebet« (Ich suche allerlanden eine Stadt).
Vortragsbuch Ludwig Hardt. Die Hauptstücke aus seinen Programmen nebst Darstellungen seiner Vortragskunst sowie etlichen Glossen von ihm selbst. Hamburg: Gebrüder Enoch, 1924. – Lyrik: S. 19f.: »Ludwig Hardt«. – Besprechung: Peter Panter <d. i. Kurt Tucholsky>: Ein Vortragsbuch. In: Die Weltbühne (Charlottenburg). Jg. 21, Zweites Halbjahr, Nr. 32 vom 11. August 1925. S. 227f.
1925
1925. Ein Almanach für Kunst und Dichtung aus dem Kurt Wolff Verlag. <München: Kurt Wolff, 1925>. – Lyrik: S. 262: »Esther«.
Das Rheinbuch. Eine Festgabe rheinischer Dichter. Hg. von Josef Ponten und Josef Winckler. Mit 54 Abbildungen. Berlin und Leipzig: Deutsche Verlags-Anstalt Stuttgart, 1925. – Prosa: S. 142-146: »Sankt Peter Hille« (= »St. Peter Hille« [1924]) (Es fragte mich kürzlich jemand ...). – Besprechung: Armin T. Wegner: Das Rheinbuch. Der Strom und seine Dichter. In: Vossische Zeitung (Berlin). Nr. 290 (Sonntags-Ausgabe) vom 21. Juni 1925, <Beilage:> Das Unterhaltungsblatt Nr. 290; zugleich auch: Armin J. <Armin T.> Wegner: Das Rheinbuch. Der Strom und seine Dichter. In: Vossische Zeitung (Berlin). Nr. 148 (Post-Ausgabe) vom 21. Juni 1925, <Beilage:> Das Unterhaltungsblatt Nr. 148.
1926
Alt-Prager Almanach 1927. Hg. von Paul Nettl. Prag: Die Bücherstube (1926). – Prosa: S. <169>: Anzeige für Otto Picks Gedichtbuch »Wenn wir uns mitten im Leben meinen« (1926), in der unter anderen Else Lasker-Schüler zitiert wird.
Chor um Schmidtbonn. (Zu Wilhelm Schmidtbonns 50. Geburtstage 6. Februar 1926.) <Hg. von Herbert Saekel.> Stuttgart, Berlin, Leipzig: Deutsche Verlags-Anstalt, 1926. – Lyrik: S. 39: o. T. (= »Wilhelm Schmidtbonn«).
Die deutsche Seele. Auslese aus der deutschen Lyrik seit Luther. Hg. von Julius Hart. Berlin: Deutsche Buch-Gemeinschaft, 1926. – Lyrik: S. 433f.: »Gebet« (Ich suche allerlanden eine Stadt).
Ostwart-Jahrbuch. Hg. von Viktor Kubczak. Breslau: Verlag des Bühnenvolksbundes, 1926. – Prosa: S. 162f.: Beitrag zu »Dichtung und Christentum« (Antwort auf eine Rundfrage) (WB).
1927
Jahrbuch des Reußischen Theaters. Hg. von Heinrich XLV. Erbprinz Reuß. Zum Jubiläum des Theaters 1902-1927. Leipzig: Max Beck (1927). – Prosa: S. 98: Beitrag zu »Grüße an das Reußische Theater« (WB).
Staats-Theater Berlin. Schauspielhaus am Gendarmenmarkt <Programmheft. Else Lasker-Schüler: Die Wupper. 15. Oktober 1927>. – Prosa: S. 9-12: »Kindheit im Wuppertal« (= »Elberfeld im Wuppertal«).
1928
Allgemeiner Deutscher Musikverein. Tonkünstlerfest (58. Jahresversammlung) 20. bis 24. Mai 1928 in Schwerin i. M. <Programmbuch>. – Lyrik: S. 46-48: »Biblische Balladen« (vertont von Hans Ebert): »Abraham und Isaak«, »Jakob«, »Jakob und Esau«, »Esther«, »Versöhnung«, »Saul«, »Zebaoth«.
Brücken zum Ewigen. Die religiöse Dichtung der Gegenwart. Hg. von Wilhelm Knevels. 7. Aufl., Braunschweig: Hellmuth Wollermann, 1928. – Lyrik: S. 122-124: o. T. (= »An Gott«), o. T. (= »Und suche Gott«), o. T. (= »Gebet« [Ich suche allerlanden eine Stadt]), o. T. (= »Ein Lied« [Hinter meinen Augen stehen Wasser]). – Besprechung: Otto Frommel: Religiöse Lyrik. In: Zeitwende (München). Jg. 6, Bd. 2, Nr. 8 vom August 1930. S. 180f. (»Randbemerkungen«).
Das Hohe Lied vom Flug. Erste Sammlung deutscher Flugdichtung. Hg. von Peter Supf. Berlin, Stuttgart, Leipzig: Union. Deutsche Verlagsgesellschaft. Zweigniederlassung Berlin. Abt. Luftfahrtverlag <1928>. – Lyrik: S. 50: »Ein Lied« (Hinter meinen Augen stehen Wasser).
Frauengenerationen in Bildern. Hg. von Emmy Wolff. Berlin: F. A. Herbig, 1928. – Lyrik: S. 172: »Mein Volk«.
Jugend und Welt. (Bd. 1.) Hg. von Rudolf Arnheim, E. L. Schiffer, Cl. With. Berlin-Grunewald: Williams & Co. (1928). – Prosa: S. 235-237: »St. Laurentius«.
Jugend und Welt. Bd. 2. Hg.: Rudolf Arnheim und E. L. Schiffer. Berlin-Grunewald: Williams & Co. <1928>. – Prosa: S. 73-75: »Der Inkas« (WB).
1929
Dr. C. Sonnenschein. Zum Dank und Gedenken. Gesammelte Erinnerungsblätter. Hg. von Johannes Dierkes. Paderborn: Junfermannsche Buchhandlung, 1929. – Prosa: S. 118-121: »Carl Sonnenschein«.
Gedichte unserer Zeit. Ausgewählt von Margarete Roseno. Berlin: Weidmann, 1929. – Lyrik: S. 105f.: »Frühling«, »Lenzleid«, »An Tristan«. [Der Text folgt dem Abdruck in »Die Kuppel« (1920).]
[Kristall der Zeit. Eine Auslese aus der deutschen Lyrik der letzten fünfzig Jahre. Mit einer Einleitung. Hg. von Albert Soergel. Leipzig und Zürich: Grethlein & Co., 1929. – S. XIIf.: »Es fehlt Else Lasker-Schüler, die ihren besten Gedichten die Aufnahme verweigerte«; S. 601: »Else Lasker-Schüler / (von ihr wäre gewählt worden) / Die Liebe / Frühling / An Gott / Gebet / Weltende / Klein Sterbelied«.]
1930
Adolf Loos. Zum 60. Geburtstag am 10. Dezember 1930. Wien: Richard Lanyi, 1930. – Prosa: S. 27-29: »Loos« (= »Adolf Loos«). [Der Text folgt dem Abdruck in »Gesichte« (1913). Nachsatz: »Das eine Haus, das Adolf Loos vor Zeiten in Wien erbaute, bedeutet den Grundedelstein zu einem neuen Wien.«] – Besprechung: Max Osborn: Quer durch die Kunst. In: Vossische Zeitung (Berlin). Nr. 589 (Morgen-Ausgabe) vom 14. Dezember 1930, <Beilage:> Literarische Umschau Nr. 50.
Der Dichter und das Buch. (Zum 15. März 1930, dem Fest des fünfundzwanzigjährigen Bestehens des Berliner Bibliophilen-Abends hg. von Karl Schönberg und Emil F. Tuchmann.) Berlin 1930. – Prosa: S. 8-10: »Stadt, Buch und Läden. Anstelle eines Vorworts«.
Deutsche Dichtung unsrer Zeit. Von der Sinnenkunst zur Seelenkunst (1880-1930). Ausgewählt und mit Einleitungen versehen von Ernst Rose. / Contemporary German Literature. From Sensuous to Spiritual Poetry (1880-1930). An Anthology with Introductions by Ernst Rose. New York: Prentice-Hall, 1930. – Lyrik: S. 282-284: »Gebet« (Ich suche allerlanden eine Stadt), »Versöhnung«, »An den Ritter« (= »Dem Goldprinzen«). [Der Text folgt dem Abdruck in »Die gesammelten Gedichte« (1920).]
Führende Frauen Europas. Neue Folge. In fünfundzwanzig Selbstschilderungen hg. und eingeleitet von Elga Kern. Mit 25 Porträts der Mitarbeiterinnen. München: Ernst Reinhardt, 1930. – Erschienen Ende 1929. Prosa: S. 14-29: »Etwas von mir« (WB), »Noch Mancherlei aus Kindheit und Jugendzeit. / I.« (= »Unser Gärtchen«), »Noch Mancherlei aus Kindheit und Jugendzeit. / II. / III.« (= »Erinnerungen«), »Noch Mancherlei aus Kindheit und Jugendzeit. / IV. / V.« (= »Spitze«), »Die Bäume unter sich«. Nach S. 16 ist Paul Lasker-Schülers Porträt der Mutter reproduziert, das 1932 für die Gestaltung des Einbands von »Konzert« verwendet wurde. – Besprechung: E. R.: Führende Frauen Europas. In: Het Vaderland (’s-Gravenhage) (Jg. 61) vom 5. Dezember 1929, Avondblad C. S. 3 (»Nieuwe Uitgaven«).
1931
Deutsche Lyrik 1880-1930. Nach Motiven ausgewählt und geordnet von Martin Sommerfeld (Literarhistorische Bibliothek. Bd. 3). Berlin: Junker und Dünnhaupt, 1931. – Lyrik: S. 17: »Gebet« (Ich suche allerlanden eine Stadt). S. 166: »Weltende«. [Der Text folgt dem Abdruck in »Die gesammelten Gedichte« (1917).]
Modern German Poetry. Selected by William Rose (The Augustan Books of Poetry). London: Ernest Benn <1931/32>. – Vorwort ist datiert »December, 1931«. Lyrik: S. 12f.: »Weltende«.
1933
Die schönsten deutschen Gedichte. Ein Hausbuch deutscher Lyrik von den Anfängen bis heute. Gesammelt und geordnet von Ludwig Goldscheider. (3., geänderte und vermehrte Aufl.) Wien und Leipzig: Phaidon-Verlag <1933>. – Lyrik: S. 375-377: »Ein Lied an Gott«, »An mein Kind«.
Herz zum Hafen. Frauengedichte der Gegenwart hg. von Elisabeth Langgässer unter Mitwirkung von Ina Seidel. Leipzig: R. Voigtländer (1933). – Lyrik: S. 49-52: »An mein Kind«, »Ein alter Tibetteppich«, »Joseph wird verkauft« (= »Joseph«).
1934
Stimmen über Karl Kraus zum 60. Geburtstag. Hg. von einem Kreis dankbarer Freunde. Wien: Richard Lanyi, 1934. – Lyrik: Vor S. 7: »Der Tibetteppich« (= »Ein alter Tibetteppich«) (als Faksimile gedruckt).
1935
Verse der Emigration. Gesammelt von Heinz Wielek (Nr. 1 der Schriftenreihe: Braunes Deutschland. Bilder aus dem dritten Reich). Karlsbad: Graphia, 1935. – Lyrik: S. 11f.: »Die Verscheuchte«. – Besprechung: L. K. <d. i. Nora Platiel-Block>: Verse der Emigration. (Verlagsanstalt »Graphia«, Karlsbad, 1935.) In: Sozialistische Warte (Paris). Jg. 10, Nr. 7 vom Juli 1935. S. 167f. (»Bücher«).
1936
Die Ernte. Ein Sammelheft jüdischer Dichtung. Hg. von Adolf Chajes. Unter Mitarbeit von Sch. Ben-Chorin. Jerusalem: Manfred Rothschild (1936). – »Ausgegeben November 1936«. Lyrik: S. 6f.: »Es kommt der Abend ...« (WB, SG), »Ich weiß ...« (WB), »Die Dämmerung naht ...« (WB, SG). – Besprechungen: <Anonym:> Jüdische Dichter in deutscher Sprache. In: Jüdische Presszentrale Zürich. Jg. 20, Nr. 924 vom 8. Januar 1937. S. 9; H. B–n.: Die Ernte. In: Der Morgen. Monatsschrift der Juden in Deutschland (Berlin). Jg. 12, Nr. 11 vom Februar 1937. S. 526f.: »<...> Die Lyrik, die das Heft bringt, ist unterschiedlich: manches von letzter Gültigkeit, anderes konventionell; bei allem eine mitunter fast verdächtige Beherrschung des Formalen. Manche der Gedichte eint ein gemeinsamer Grundton schmerzlicher Resignation, – Worte wie Sterben, Tod, Einsamkeit kehren immer wieder. Erschütternd in dieser Reihe – wie letzte gewaltige Lebensbekenntnisse anmutend – die Gedichte Else Lasker-Schülers. <...>.«
Schauspielhaus Zürich. Spielzeit 1936/37, Nr. 14 <Programmheft. Else Lasker-Schüler: Arthur Aronymus und seine Väter. 19. Dezember 1936>. – Prosa: S. 105f.: »Der Weihnachtsbaum« (WB).
1937
Samstag, 9. Oktober 1937 / Künstler-Zeitung 3. Jahrgang / Morgenausgabe // Künstler-Fest-Zeitung // Offizielles Organ der Künstler-Herbsttage auf dem alten Tonhalleplatz (Bellevue) <Zürich> // Vom 2.-17. Oktober 1937. – Lyrik:
»Zürich, 30. September 1937
Verehrungswürdiges Komitee,
Sie fürchten – wie ich höre –
Da morgen erst September um,
Der Schnupfen, der gedeiht und ausweit’
Sich in dieser nassen Atmosphäre,
Sich niesend legen könnte zwischen Fest und Publikum.
Versuche man mit Wattetupf getaucht in Glycerinodeure.
– Im Seehof trinkt man Doktor Eisenbarts Liqueure,
Und prompte Wirkung ich beschwöre.
Zitronen extra dick verkauft: Konsum.
Wenn erst die Festestrommel: Bum! Bum!! Bumm!!!
Laß flink die Haare locken beim Friseure
Weg mit dem Schnupfen! ›Vor dem Niesen alle Ehre‹ ...
Schneid’ lieber dir die Nase ab, mein’twegen krumm.
Wie es so vor sich geht mit einer Nagelschere.
Hauptsache: Kumm’!!
Else Lasker-Schüler«
In zwei Briefen an Emil Raas, geschrieben kurz vor dem 20. September und am 8. Oktober 1936, berichtet Else Lasker-Schüler, daß sie an der Ballzeitung für die »Künstler-Herbsttage« 1936 mitgearbeitet habe. Vgl. Else Lasker-Schüler: Werke und Briefe. Kritische Ausgabe. Im Auftrag des Franz Rosenzweig-Zentrums der Hebräischen Universität Jerusalem, der Bergischen Universität Wuppertal und des Deutschen Literaturarchivs Marbach am Neckar hg. von Andreas B. Kilcher <ab Bd. 9>, Norbert Oellers, Heinz Rölleke und Itta Shedletzky. Bd. 9: Briefe. 1933-1936. Bearbeitet von Karl Jürgen Skrodzki. Frankfurt am Main 2008. S. 403 und 407. Ein Exemplar des Jahrgangs 1936 konnte nicht ermittelt werden.
1938
Deutschland im Umbruch. Hg. von Erich Albrecht. Chicago, Philadelphia, New York: J. B. Lippincott Company (1938). – Anthologie für den Unterrichtsgebrauch mit deutsch-englischem Glossar. Lyrik: S. 119f.: »Abendzeit«. [Der Text folgt dem Abdruck in »Die Sammlung« (Jg. 1, H. 2 vom Oktober 1933. S. 104).]
Paul Lasker-Schüler. <Ausstellungskatalog>. Künstlerhaus am Hirschengraben Zürich 1. <1938>. – Lyrik: »An mein Kind«.
Stimmen der Völker. Die schönsten Gedichte aller Zeiten und Länder. Hg. von Alfred Wolfenstein. Amsterdam: Querido, 1938. – Lyrik: 441f.: »Abraham und Isaak«. – Besprechungen: Wolf Franck: Dreieinhalb Jahrtausend Lyrik. Zu Alfred Wolfensteins Anthologie »Stimmen der Völker«. In: Pariser Tageszeitung. Jg. 3, Nr. 668 vom 23. April 1938. S. 4 (»Das neue Buch«); Klara Blum, Stimmen der Völker. In: Internationale Literatur. Deutsche Blätter (Moskau). Jg. 8, H. 10 vom Oktober 1938. S. 110-114.
1941
An Anthology of German Poetry 1880-1940 by Jethro Bithell. London: Methuen & Co. (1941). – Vorwort ist datiert »November 20, 1940«. Lyrik: S. 111-113: »Frühling«, »Wir beide«, »Esther«, »Gebet« (Ich suche allerlanden eine Stadt), »Ich weiß ...«. – Besprechungen: Max Brod: German Poetry in England. In: The Palestine Post (Jerusalem). Jg. 17, Nr. 4674 vom 19. September 1941. S. 5; Anatol: An Anthology of German Poetry 1880-1940 by Jethro Bithell. In: Orient (Haifa). Jg. 3, Nr. 28/29 vom 16. Oktober 1942. S. 32.
Ariel, ein Almanach für Literatur-Graphik-Musik, hg. von Manfred Vogel. Jerusalem: Junge Dichtung, 1941. – Lyrik: S. 35f.: »Joseph wird verkauft« (= »Joseph«), »Gebet« (Ich suche allerlanden eine Stadt). – Besprechungen: F.: New Writings in Palestine. In: The Palestine Post (Jerusalem). Jg. 17, Nr. 4678 vom 26. September 1941. S. 5; V. M.: Seltsame Begegnung. »Ariel Almanach«. Hg. von Manfred Vogel im Verlag Junge Dichtung, Jerusalem. In: Aufbau (New York). Jg. 8, Nr. 10 vom 6. März 1942. S. 19 (»Literarische Welt«).
Menora. Eine Auswahl literarischen Schaffens in Erez-Israel. Hg. von Schalom Ben-Chorin und Gerson Stern. Tel Aviv: Walter Menke, 1941. – Lyrik: S. 54f.: »Herbst« (Ich pflücke mir am Weg das letzte Tausendschön), »Mein blaues Klavier«. – Mitteilungsblatt (Tel Aviv). Jg. 4, Nr. 51 vom 27. Dezember 1940. S. 6 (»Neue Bücher«): Hinweis auf die Anthologie »Menora« mit einem Beitrag von Else Lasker-Schüler. – Besprechung: Dora Edinger: Menora. Eine Auswahl literarischen Schaffens in Erez Israel, hg. von Schalom Ben-Chorin und Gerson Stern. Verlag Walter Menke. Tel-Aviv. 1941. In: Aufbau (New York). Jg. 7, Nr. 23 vom 6. Juni 1941. S. 11f.
1945
Gesang auf dem Wege. Gedichte (Über die Grenzen. Schriftenreihe. 1). Affoltern a. A.: Aehren Verlag <1945>. – Lyrik: S. 19f.: »Jerusalem«, »Ich weiß«.
The Best of Modern European Literature (Heart of Europe). An Anthology of Creative Writing in Europe 1920-1940. Edited by Klaus Mann and Hermann Kesten. With an Introduction by Dorothy Canfield Fisher. Philadelphia: The Blakiston Company (1945). – Redaktion 1943 abgeschlossen. S. 661: »My People« (= »Mein Volk«).
1946
Lyrisches Lebensgeleite. Von Eichendorff bis Rilke. Gesammelt von Gustav Radbruch. Heidelberg: Adolf Rausch (1946). – Lyrik: S. 119f.: »Frühling«, »An Gott«, »Weltende«.
1947
Morgenröte. Ein Lesebuch. Einführung von Heinrich Mann. Hg. von den Gründern des Aurora Verlages. New York: Aurora (1947). – Lyrik: S. 89: »Die Liebe« (Es rauscht durch unseren Schlaf).
verboten und verbrannt. Deutsche Literatur 12 Jahre unterdrückt. Hg. von Richard Drews und Alfred Kantorowicz. Berlin und München: Heinz Ullstein und Helmut Kindler (1947). – Lyrik: S. 101: »Weltende«.
Vom Schweigen befreit. Gedichte und Lieder aus den letzten drei Jahrzehnten. Ausgewählt von René Schwachhofer. Leipzig: Rupert, 1947. – Lyrik: S. 94-97: »Gebet« (Ich suche allerlanden eine Stadt), »Ein alter Tibetteppich«, »Abschied« (Aber du kamst nie mit dem Abend), »Meine Mutter« (War sie der große Engel).
1948
Das Wort der Verfolgten. Anthologie eines Jahrhunderts. Hg. von Bruno Kaiser. Berlin: Volk und Welt, 1948. – Lyrik: S. 178: »Die Verscheuchte«. S. 193: »Über glitzernden Kies«. S. 214: »Abends«. S. 249: »Es kommt der Abend«. S. 267: »Ein Liebeslied« (Komm zu mir in der Nacht – wir schlafen engverschlungen). S. 277: »Ich weiß ...«. S. 294: »Mein Herz ruht müde«.
Nie stirbt das Gedicht. Lyrik aus den gnadenlosen Jahren. Gesammelt von Marianne von der Vring. Wildbad: Pan <1948>. – Lyrik: S. 62: »Die Verscheuchte«.
1950
Deutsche Lyrik der Gegenwart. Hg. von Günther Birkenfeld. Berlin und Hannover: Berthold Schulz, 1950. – Lyrik: S. 22f.: »Die Verscheuchte«, »Es kommt der Abend«.
1953
Trunken von Gedichten. Eine Anthologie geliebter deutscher Verse. Ausgewählt und kommentiert von <...> Ernst Ginsberg, <...> Sigismund von Radecki, <...>. Hg. von Georg Gerster. Zürich: Arche (1953). – Lyrik: S. 30: »Ein Liebeslied« (Komm zu mir in der Nacht – wir schlafen engverschlungen) (Ernst Ginsberg), S. 166: »Mein Wanderlied« (Sigismund von Radecki).
1954
Wellen und Ufer. Deutsche Gedichte seit 1900. Hg. von Oskar Jancke (Piper-Bücherei 68). München: R. Piper & Co (1954). – Lyrik: S. 29: »Gebet« (Ich suche allerlanden eine Stadt).
1955
Echtermeyer. Deutsche Gedichte von den Anfängen bis zur Gegenwart. Neugestaltet von Benno von Wiese. Düsseldorf: August Bagel (1955). – Lyrik: S. 636: »Weltschmerz«.
Lyrik des expressionistischen Jahrzehnts. Von den Wegbereitern bis zum Dada. Eingeleitet von Gottfried Benn. Wiesbaden: Limes (1955). – Lyrik: S. 32-36: »Dem Abtrünnigen« (= »Hinter Bäumen berg’ ich mich«), »Gott hör«, »Ein Lied an Gott«, »Mein Volk«, »Weltende«, »Weltschmerz«.
Unvergängliche deutsche Lyrik. Hg. von Wilhelm Elsner. München: Albert Langen und Georg Müller, 1955. – Lyrik: S. 435-438: »Die Liebe« (Es rauscht durch unseren Schlaf), »Gebet« (Ich suche allerlanden eine Stadt), »Ein Lied« (Hinter meinen Augen stehen Wasser), »Mein blaues Klavier«, »Die Verscheuchte«, »Ich weiß«.
1956
Flügel der Zeit. Deutsche Gedichte 1900-1950. Auswahl und Nachwort von Curt Hohoff (Fischer Bücherei 113). Frankfurt am Main und Hamburg: Fischer (1956). – Lyrik: S. 42-44: »Ein alter Tibetteppich«, »Weihnachten«, »Mein blaues Klavier«, »Jerusalem«.
Transit. Lyrikbuch der Jahrhundertmitte. Hg. mit Randnotizen von Walter Höllerer. Frankfurt am Main: Suhrkamp, 1956. – Lyrik: S. 121f.: »Gebet« (Ich suche allerlanden eine Stadt).
1957
Unter dem sapphischen Mond. Deutsche Frauenlyrik seit 1900. Hg. von Oda Schaefer. München: R. Piper & Co (1957). – Lyrik: S. 34-36: »Abschied« (Aber du kamst nie mit dem Abend), »Die Verscheuchte«, »Mein blaues Klavier«.
1958
Deutsche geistliche Dichtung aus tausend Jahren. Hg. von Friedhelm Kemp. München: Kösel (1958). – Lyrik: S. 445: »Gott hör ...«.
Ergriffenes Dasein. Deutsche Lyrik des zwanzigsten Jahrhunderts. Ausgewählt von Hans Egon Holthusen und Friedhelm Kemp. 6. Aufl., Ebenhausen bei München: Hartfrid Voss (1958). – Lyrik: S. 176-182: »Gebet« (Ich suche allerlanden eine Stadt), »Mein Volk«, »Abraham und Isaak«, »Jakob und Esau«, »Jakob«, »Ein alter Tibetteppich«, »Ein Liebeslied« (Komm zu mir in der Nacht – wir schlafen engverschlungen), »Gedenktag«, »Gott hör ...«, »Die Verscheuchte«, »Ich weiß«.
Wort und Gestalt. Dresden: Verlag der Kunst, 1958. – Lyrik: S. 64: »Gebet« (Ich suche allerlanden eine Stadt).
1959
Erklär mir, Liebe. Liebesgedichte deutscher Sprache seit 1945. (Auswahl der Texte: Walter Groß und Hans Rudolf Hilty. Die Quadrat-Bücher 4.) St. Gallen: Tschudy (1959). – Lyrik: S. 30: »Ein Liebeslied« (Komm zu mir in der Nacht – wir schlafen engverschlungen). S. 63: »Mich führte in die Wolke mein Geschick«.
Jüdisches Schicksal in deutschen Gedichten. Eine abschließende Anthologie. Gesammelt und hg. von Siegmund Kaznelson. Berlin: Jüdischer Verlag (1959). – Lyrik: Nachdruck von Gedichten aus: Else Lasker-Schüler: Dichtungen und Dokumente. Gedichte, Prosa, Schauspiele, Briefe, Zeugnis und Erinnerung. (Ausgewählt und hg. von Ernst Ginsberg.) München: Kösel (1951).
Menschheitsdämmerung. Ein Dokument des Expressionismus. Mit Biographien und Bibliographien neu hg. von Kurt Pinthus (Rowohlts Klassiker der Literatur und der Wissenschaft. Deutsche Literatur. Bd. 4). Hamburg: Rowohlt (1959). – Abdruck der Gedichte Else Lasker-Schülers gegenüber der Ausgabe von 1920 um das Gedicht »Ein alter Tibetteppich« vermehrt. Lyrik: S. 102f., 139-142, 147-151, 198-200, 269, 283f. und 318: »Senna Hoy«, »Meine Mutter« (War sie der große Engel), »Ein Lied der Liebe«, »Mein Liebeslied« (Auf deinen Wangen liegen), »Ein alter Tibetteppich«, »Doktor Benn« (= »Giselheer dem Heiden«), »Ein Lied« (Hinter meinen Augen stehen Wasser), »Abschied« (Aber du kamst nie mit dem Abend), »Versöhnung«, »An Gott«, »Zebaoth«, »Abraham und Isaak«, »Mein Volk«, »Und suche Gott«, »Gebet« (Ich suche allerlanden eine Stadt). Prosa: S. 352: Autobiographische Skizze, beg. »Ich bin in Theben (Ägypten) geboren«.
1960
A Book of Modern German Lyric Verse. 1890-1955. Ed. by William Rose. Oxford: Clarendon (1960). – Lyrik: S. 90-92: »Die Liebe« (Es rauscht durch unseren Schlaf), »Weltende«, »Gebet« (Ich suche allerlanden eine Stadt), »Die Verscheuchte«, »Mein blaues Klavier«.
Deutsche Liebesdichtung aus achthundert Jahren. Hg. von Friedhelm Kemp. München: Kösel (1960). – Lyrik: S. 500-505: »Ein alter Tibetteppich«, »Ein Lied der Liebe«, »Ein Trauerlied«, »Senna Hoy«, »Abschied« (Aber du kamst nie mit dem Abend), »Heimlich zur Nacht«, »Ein Liebeslied« (Komm zu mir in der Nacht – wir schlafen engverschlungen), »Ich säume liebentlang«.
Museum der modernen Poesie, eingerichtet von Hans Magnus Enzensberger. Frankfurt am Main: Suhrkamp, 1960. – Lyrik: S. 203-207: »In deinen Augen«, »Abschied« (Aber du kamst nie mit dem Abend), »Sascha« (Um deine Lippen blüht noch jung).