Karl Jürgen Skrodzki
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Karl Jürgen Skrodzki, Lohmar
Freundschaft mit Else Lasker-Schüler. Widmungen, Porträts, Briefe
Ein quellenkundliches Verzeichnis zu den Werken und Briefen der Dichterin
Das vorliegende Verzeichnis wurde auf der Grundlage der »Kritischen Ausgabe« der »Werke und Briefe« Else Lasker-Schülers erstellt (11 Bände. Frankfurt am Main [Bd. 11: Berlin]: Jüdischer Verlag, 1996-2010). Für die Gedichte sei zudem auf den 2004 im Jüdischen Verlag erschienenen Band »Sämtliche Gedichte« verwiesen. Der überwiegende Teil der verzeichneten Texte findet sich auch in der von Friedhelm Kemp besorgten Ausgabe der Werke Else Lasker-Schülers, die seit 1959 vielfach aufgelegt worden ist: Textvarianten wie abweichende Widmungen, Streichungen oder Zusätze in unterschiedlichen Drucken eines Textes berücksichtigt Kemp im allgemeinen allerdings nicht. Die Bände 1-5 der »Kritischen Ausgabe« enthalten die Werke Else Lasker-Schülers, die Bände 6-11 ihre Briefe. In den Bänden 6-8 sind Else Lasker-Schülers Briefe von 1893 bis zu ihrer Flucht aus Berlin am 19. April 1933 (insgesamt 1910 Briefe), in den Bänden 9-11 die Briefe aus der Exilzeit (zusammen 1958 Briefe) abgedruckt. Band 11 enthält zudem einen Anhang mit 201 Nachträgen aus den Jahren 1897-1939. Bei den einzelnen Briefpartnern sind im folgenden jeweils der Korrespondenzzeitraum und die Anzahl der überlieferten Briefe von Else Lasker-Schüler angegeben. – Hinweis: Das Material wird nach und nach eingearbeitet. Aus den »Briefen nach Norwegen« (»Mein Herz«) und aus den »Briefen und Bildern« (»Der Malik«) sind bisher lediglich die Zeichnungen berücksichtigt. Aktueller Stand: 7. Januar 2012.
A
[Index] Abbo, Jussuf(f) • (1888-1953). Aus Palästina gebürtiger Graphiker, Bildhauer und Keramiker. Er lebte ab 1911 in Berlin.
Text zur Person:
»Jussuff Abbu« (später »Jussuf Abbo«) (Gedicht) • Berliner Börsen-Courier. Jg. 55, Nr. 327 (Morgen-Ausgabe) vom 15. Juli 1923, 1. Beilage • Auch in: Jussuf Abbo: Plastik – Aquarelle – Farbige Zeichnungen – Zeichnungen. Graphisches Kabinett Georg Maulhardt Hamburg. Ausstellung 15. Juli bis 15. August 1923 • Im »Berliner Börsen-Courier« mit der Widmung »Seiner guten Mutter«.
[Index] Adler, Egon • (1892-1963). Maler in München und Berlin.
Text zur Person:
»Egon Adler« (Prosa) • Pan. Jg. 3, Nr. 17 vom 24. Januar 1913. S. 412f. • Auch in: Gesichte (1913) (S. 138-140); Essays (S. 96-98) • In »Pan« und »Gesichte« mit dem Zusatz: »Seinem Vater zu Widmung«.
[Index] Adler, Gusti • Sekretärin von Max Reinhardt.
Brief:
1932 (1).
[Index] Adler, Jankel • (1895-1949). Polnischer Maler und Graphiker. Er war 1913/14 nach Deutschland gezogen, wo er zunächst bei seinen Geschwistern in Barmen gelebt hatte.
Text zur Person:
»Jankel Adler« (Gedicht) • Berliner Tageblatt. Jg. 53, Nr. 326 (Morgen-Ausgabe) vom 11. Juli 1924.
[Index] Agnon, Esther • (geb. Marx) (1889-1973). Samuel Josef Agnons Frau.
Briefe:
1934 (1), 1936-1939 (8).
[Index] Agnon (Czaczkes), Samuel Josef • (1888-1970). Aus Galizien gebürtiger hebräischer Schriftsteller. Er lebte ab 1924 in Jerusalem im Stadtviertel Talpiot.
Erwähnungen:
»Das Hebräerland«: »eines liebreichen, feinen Dichters unseres Volkes«.
»Ich erzähle etwas von Palästina« (Prosa) • Jüdische Rundschau (Berlin). Jg. 42, Nr. 88 vom 5. November 1937. S. 10f.: »eines großen Dichters in Talpioth«.
Briefe:
1933/34 (4), 1936-1939 (13), 1942/43 (3), undatiert (Jerusalem) (1) .
[Index] Alcibiades de Rouan • Else Lasker-Schüler machte stets ein Geheimnis um die Identität des Vaters ihres einzigen Kindes, das in der Zeit der Ehe mit Berthold Lasker geboren wurde: Pauls Vater soll – so schreibt sie am 19. Mai 1917 an Karl Kraus – ein Grieche mit Namen Alcibiades de Rouan gewesen sein.
Gedicht:
»Meinlingchen« • Die gesammelten Gedichte (1917) (1919) (1920) (S. 74): »Dem Prinzen Alcibiades de Rouan«.
[Index] Alexander, Olga • (geb. Neustadt). Arztwitwe, Freundin Else Lasker-Schülers in Jerusalem. Sie lebte zusammen mit ihrem Bruder, dem Zahnarzt Dr. Neustadt.
Briefe:
1938-1943 (36).
[Index] Altenberg, Peter • (eigentlich: Richard Engländer) (1859-1919). Wiener Schriftsteller und Kleinkünstler. Mit Karl Kraus befreundet.
Erwähnung:
»Mopp, ein ›musikalischer‹ Maler« (Prosa) • Pariser Tageszeitung. Jg. 3, Nr. 780 vom 3. September 1938. S. 4: »Hätte ich nur mein Preisgedicht der Tibetteppich unterlassen zu dichten. Er lag ihm im Wege«.
Brief:
1910 (1).
[Index] Anders, Rudolf • (Pseudonyme: Rudolf Amendt, Robert O. Davis) (1895-1987). Dramaturg in Hannover. Er lebte nach 1933 als Filmschauspieler in den USA.
Brief:
1930 (1).
[Index] André-Douglas, Adi • In München. Er war der Sohn des Verlegers Robert Douglas (gest. 1911) und seiner Frau Martha (geb. 1867), die als Schriftstellerin unter dem Namen M. C. André veröffentlichte. – Erich Mühsam erwähnt die Familie Douglas in seiner Tagebucheintragung vom 19. Juli 1911.
Gedicht:
»Antinous« • Der Sturm. Jg. 2, Nr. 69 vom Juli 1911. S. 549; Saturn. Jg. 3, H. 4 vom April 1913. S. 90f.; Die gesammelten Gedichte (1917) (S. 187) (1919) (S. 191) (1920) (S. 191): »Adi André-Douglas«.
[Index] Ardon, Miriam • (geb. Banet). Mordecai Ardons Frau.
Briefe:
1942/43 (5), undatiert (Jerusalem) (4).
[Index] Ardon, Mordecai • (urspr. Marek Bronstein) (1896-1992). Aus Galizien gebürtiger Maler, Zeichner und Graphiker. Er war ab 1935 Professor und ab 1940 Direktor der New Bezalel School of Arts & Crafts in Jerusalem.
Erwähnung:
»Huldigungen« (Unser Bischof ...) (Prosa) • The National Library of Israel (Jerusalem), Arc. Ms. Var. 501 (Else Lasker-Schüler-Archiv) (2:8) (Manuskript): »Mordercheï Bronsteins Bildwelt künden Ankunft und Abschied«.
Briefe:
1942/43 (6), undatiert (Jerusalem) (1).
[Index] Arnold, Karl • (1883-1953). Karikaturist, Zeichner und Maler, ständiger Mitarbeiter des »Simplicissimus« in München. Else Lasker-Schüler hoffte, durch seine Vermittlung eine Anstellung für ihren Sohn Paul zu finden.
Erwähnung:
»Mein Junge« (Prosa) • Uhu (Berlin). Jg. 5, H. 9 vom Juni 1929. S. 73-77: »der große Simplizissimuszeichner« • Auch in: Konzert (S. 275-282).
Briefe:
1920-1924 (8).
[Index] Asenijeff, Elsa • (eigentlich: Elsa Nestonoff [geb. Asenijeff]) (1868-1941). Österreichische Schriftstellerin.
Brief:
1902 (1).
[Index] Asher, Ines • (geb. Neumann) (1896-1976). Aus Berlin gebürtige Erzieherin im Hause Louis Asher, später dessen zweite Frau.
Briefe:
1929 (1), 1938/39 (3).
[Index] Asher, Louis E. • (1877-1948). Geschäftsmann in Chicago. Er war in erster Ehe mit Alice (geb. Wormser) (1883-1920) verheiratet, der älteren Tochter von Else Lasker-Schülers Schwester Martha Theresia Wormser.
Briefe:
1922/23 (3), 1926 (1), 1929-1931 (3), 1933 (1), 1939 (1).
[Index] Asher, Robert • (1910-2008). Staatsbeamter, Schriftsteller. Der erste Sohn von Alice und Louis Asher. Er hielt sich 1930/31 für ein Semester als Student in Berlin auf.
Briefe:
1930/31 (12), 1937 (1).
[Index] Auerbach, Zacharias • (1844-1927). Langjährig Rabbiner in Elberfeld.
Erwähnungen:
»Das Hebräerland«: »unseren hochverehrten Großrabbiner«.
»Das Hebräerland« (Entwurf) • The National Library of Israel (Jerusalem), Arc. Ms. Var. 501 (Else Lasker-Schüler-Archiv) (2:157) (Typoskript): »der bescheidene wohlerzogene geistvolle Geistliche und Freund meines Elternhauses«.
»Das Kind unter den Monaten« (Prosa) • Berliner Tageblatt. Jg. 54, Nr. 369 (Abend-Ausgabe) vom 6. August 1925: »Der ehrwürdige Rabbuni meiner Heimat« • Auch in: Konzert (S. 249-256).
B
[Index] Bachmair, Heinrich F. S. • (1889-1960). Schriftsteller und Verleger in München. Bei ihm erschien Else Lasker-Schülers Roman »Mein Herz«.
Text zur Person:
»Heinrich F. Bachmair« (Offener Brief [Prosa]) • Die Aktion. Jg. 4 vom 24. Januar 1914. Sp. 87f.
Erwähnung:
»Ich räume auf!«: »eine so bald entschwundene Existenz auf dem Gebiete des Verlags, mediale Erscheinung in der Warschauerbrückengegend zu Berlin«.
Briefe:
1912-1914 (50).
[Index] Bachrach, Elvira • Freundin Else Lasker-Schülers aus der Schulzeit in Elberfeld. Sie baute mit ihrem Mann Paul das Teatro San Materno in Ascona für die gemeinsame Tochter, die Tänzerin Charlotte Bara.
Briefe:
1925/26 (7), 1933-1936 (10).
[Index] Baeck, Leo • (1873-1956). Rabbiner in Berlin.
Erwähnungen:
»Auf der Galiläa nach Palästina« (Prosa) • The National Library of Israel (Jerusalem), Arc. Ms. Var. 501 (Else Lasker-Schüler-Archiv) (2:37) (Typoskript): »unser Großgeistliche«.
»Das Hebräerland«: »der Großpriester der Juden in Berlin« • »dem schlichten, großen Rabbuni« • »unser ehrerbietiger Großrabbiner« • »der liebreiche, ernste Großgeistliche«.
»Das Hebräerland« (Entwurf) • The National Library of Israel (Jerusalem), Arc. Ms. Var. 501 (Else Lasker-Schüler-Archiv) (17:11) (Typoskript): »der Großrabbuni von Berlin, der Raw«.
»Das Hebräerland« (Entwurf) • The National Library of Israel (Jerusalem), Arc. Ms. Var. 501 (Else Lasker-Schüler-Archiv) (17:11) (Typoskript): »der wundervolle Großpriester unserer lieben Gemeinde in Berlin«.
»Das Hebräerland« (Entwurf) • The National Library of Israel (Jerusalem), Arc. Ms. Var. 501 (Else Lasker-Schüler-Archiv) (17:12) (Typoskript): »der schlichte großherzige Großgeistliche in Berlin«.
»Das Hebräerland« (Entwurf) • The National Library of Israel (Jerusalem), Arc. Ms. Var. 501 (Else Lasker-Schüler-Archiv) (17:12) (Typoskript): »der liebreiche ernste Großgeistliche«.
[Index] Baer, Fritz • (1888-1989). Historiker. Er arbeitete in den Jahren 1919-1930 am Forschungsinstitut für Wissenschaft des Judentums in Berlin und wurde 1930 Professor an der Hebrew University of Jerusalem.
Brief:
1925 (1).
[Index] Ball, Hugo • (1886-1927). Schriftsteller, Dramaturg, Journalist. Mitbegründer des Dadaismus. Er heiratete 1920 Emmy Hennings.
Briefe:
1926/27 (4).
[Index] Bamberger, Rudolf • (1888-1945). Bühnenbildner und Filmregisseur. Bruder Ludwig Bergers.
Briefe:
1920/21 (3).
[Index] Bambus, Elise • (geb. Sachs) (1866-1919). Die erste Frau von Willy Bambus (1862-1904), Kaufmann und Verbandssekretär in Berlin. Willy Bambus gilt als Vorkämpfer der zionistischen Bewegung. Elise Bambus war nach der Scheidung und Entmündigung ab 1898 bis zu ihrem Lebensende mehrfach in der »Städtischen Irren- und Idiotenanstalt Dalldorf« in Berlin untergebracht. • Vgl. Thomas Höfert: Else Lasker-Schüler, Elise Bambus & die »Irrenanstalt Dalldorf«. Jahrzehntelange Unterstützungs-Arbeit. Mit einem Lasker-Schüler-Brief aus einem Berliner Psychiatrie-Archiv und weiteren unbekannten Materialien (Edition Mnemosyne. Bd. 16). Berlin 2009.
Briefe:
1918 (1).
[Index] Bara, Charlotte • (eigentlich: Charlotte Bachrach) (1901-1986). Tänzerin. Ab 1927 trat sie in einem eigenen Theater auf, dem Teatro San Materno in Ascona.
Text zur Person:
»Charlotte Bara« (Gedicht) • Privatbesitz (Manuskript).
[Index] Bat-Mirjam (Shelesnyak), Jocheved • (1901-1979). Hebräische Dichterin. Sie wanderte 1928 aus der UdSSR nach Palästina ein.
Erwähnungen:
»Das Hebräerland«: »die maiglockensamtne hebräische Dichterin Bat Myriam«.
»Das Hebräerland« (Entwurf) • The National Library of Israel (Jerusalem), Arc. Ms. Var. 501 (Else Lasker-Schüler-Archiv) (17:11) (Typoskript): »die reizende hebräische Dichterin Bat Myriam in ihrer Maiglockenwangenhaut«.
»Das Hebräerland« (Entwurf) • The National Library of Israel (Jerusalem), Arc. Ms. Var. 501 (Else Lasker-Schüler-Archiv) (2:157) (Typoskript): »der anmutigen hebräischen Dichterin Bat Myriam«.
[Index] Baum, Elisabeth • (geb. Schaumburg) (geb. 1888). Die Frau Hugo Baums.
Brief:
1932 (1).
[Index] Baum, Hugo • (1875-1967). Schriftsteller und Buchhändler. Bruder Peter Baums.
Erwähnung:
»Peter Hille« (Es dauert höchstens zwanzig Minuten ...) (Prosa) • Der Zeitgeist (Beiblatt zum »Berliner Tageblatt«). Nr. 30 (Beiblatt zu Jg. 32, Nr. 375 [Montags-Ausgabe]) vom 27. Juli 1903: »Hugo, der Landsknecht, wie ihn Peter seines rauhen Organs und seiner kecken Launen wegen nannte« • Auch in: Gesichte (1913) (S. 59-65); Essays (S. 11-17).
Briefe:
1932 (3).
[Index] Baum, Peter • (1869-1916). Aus Elberfeld gebürtiger Schriftsteller. Vetter Hans Schliepers.
Gedichte:
»Mairosen« • Die gesammelten Gedichte (1917) (S. 101): »Peter Baum, dem Landwehrmann« • Die gesammelten Gedichte (1919) (1920) (S. 102): »Peter Baum, dem Großfürsten«.
»Nachweh« • Die gesammelten Gedichte (1917) (1919) (1920) (S. 84): »Peter Baum und seinem Freunde Dr. Schlieper«.
Texte zur Person:
»Peter Baum« (Gedicht) • Der Bildermann (Berlin). Jg. 1, Nr. 16 vom 20. November 1916, Beilage • Auch in: Die gesammelten Gedichte (1917) (S. 148f.) (1919) (S. 150f.) (1920) (S. 150f.); Die Kuppel (S. 44f.).
»Peter Baum« (Prosa) • Der Sturm. Jg. 1, Nr. 1 vom 3. März 1910. S. 5f. • Auch in: Gesichte (1913) (S. 74f.); Essays (S. 37f.).
Zeichnungen:
o. T. (Porträt Peter Baums, en face, mit Eselsohren) • Der Sturm. Jg. 2, Nr. 84 vom November 1911. S. 671 (»Briefe nach Norwegen«) • Auch in: »Mein Herz« (1912) (S. 49) (1920). – Dazu schreibt Else Lasker-Schüler in den »Briefen nach Norwegen«: »Lieber Herwarth, ich habe den Pitter Boom gemalen für den Sturm. Seitdem er sich den ganzen Hiddenseesommer nicht um mich bekümmert hat, sieht er gar nicht mehr aus wie ein Großfürst, sondern wie ich ihn in der Katerstimmung als Langohr gemalen hab.«
o. T. (Frauengesicht mit Warzen) • Der Sturm. Jg. 2, Nr. 90 vom Dezember 1911. S. 718f. (»Briefe nach Norwegen«) • Auch in: »Mein Herz« (1912) (S. 89) (1920). – Dazu schreibt Else Lasker-Schüler in den »Briefen nach Norwegen«: »Peter Baum sieht schlecht aus, er sehnt sich nach Elberfeld, selbst an seine Amme denkt er noch mit großer Anhänglichkeit. Er trägt sie an seiner Uhrkette in einem Herzenveloppe.«
»Peter Baum – dichtend« • Die Aktion. Jg. 3, Nr. 46 vom 15. November 1913. Spalte 1081f. (»Briefe und Bilder«) • Auch in: Der Malik. – Dazu schreibt Else Lasker-Schüler in den »Briefen und Bildern«: »Franz. Ich sende Dir für Dein Museum wieder zwei Dichter, einen aus Berlin, den Peter Baum, und den zweiten, den Albert Ehrenstein, der den Tubutsch schrieb.«
Erwähnungen:
»Der Antisemitismus« (Ihn, erachte ich für ein Erbteil ...) (Prosa) • The National Library of Israel (Jerusalem), Arc. Ms. Var. 501 (Else Lasker-Schüler-Archiv) (2:110) (Manuskript): »den Dichter Peter Baum meiner Wupper Heimat«.
»Handschrift« (Prosa) • Der Sturm. Jg. 1, Nr. 39 vom 24. November 1910. S. 309f.: »hat schon einer der Leser einmal ein Lebenszeichen vom Dichter Peter Baum bekommen? Nämlich gerade bringt mir der Postbote so ein Sommerbildchen, Buchstaben: Mückenschwarm, der vergnügt in der Sonne tanzt« • Auch in: Saturn. Jg. 3, H. 4 vom April 1913. S. 107-112; Gesichte (1913) (S. 18-23) (1920) (S. 26-31).
»Peter Hille« (Ich schrieb ein ganzes Buch über Peter Hille ...) (Prosa) • Die Sendung (Berlin). Jg. 6, Nr. 18 vom 3. Mai 1929. S. 293: »Der liebreiche Dichter Peter Baum und ich, bekränzten Ihn« • Auch in: Konzert (S. 172-174).
»St. Peter Hille« (Es fragte mich kürzlich jemand ...) (Prosa) • Berliner Tageblatt. Jg. 53, Nr. 381 (Abend-Ausgabe) vom 12. August 1924: »Ich trug einen Kittel, schwärmte viel, namentlich den Dichter Peter Baum an« • Auch in: Konzert (S. 175-185).
Briefe:
1913 (1). – An zwei ältere Schwestern Peter Baums: 1907/08 (1).
[Index] Baum, Vicki • (1888-1960). Aus Wien stammende Schriftstellerin. Sie war von 1926 bis 1931 Zeitschriftenredakteurin beim Ullstein Verlag in Berlin. 1931 ging sie nach Hollywood.
Brief:
1928 (1).
[Index] Baumgarten-Tramer, Franziska • (1883-1970). Psychologin, Lehrbeauftragte für Psychotechnik (Arbeits- und Betriebspsychologie) an der Universität Bern. Verheiratet mit Moritz Tramer. Sie schrieb über Paul Lasker-Schüler den Aufsatz »Supranormales Zeichnen eines Kindes« (Zeitschrift für Kinderpsychiatrie [Basel]. Jg. 2, H. 6 vom Februar 1936. S. 182-189).
Briefe:
1935-1937 (30).
[Index] Becher, Johannes R. • (1891-1958). Schriftsteller. Mit Heinrich F. S. Bachmair befreundet.
Erwähnung:
»Heinrich F. Bachmair« (Offener Brief [Prosa]) • Die Aktion. Jg. 4 vom 24. Januar 1914. Sp. 87f.: »ihrem Ratgeber, dem Literaturherrgottschnitzler, dem Bua mit der Schwalbe in der treuen Brust«.
[Index] Bell, Edith • (geb. Däubler) (1888-1955). Die jüngste Schwester von Theodor Däubler.
Brief:
1921 (1).
[Index] Ben-Chorin, Avital • (geb. Erika Fackenheim) (geb. 1923). Schalom Ben-Chorins zweite Frau. Sie lernte Schalom Ben-Chorin am 7. November 1942 bei einem Vortrag Martin Bubers kennen. Heirat am 25. August 1943.
Brief:
1944 (1).
[Index] Ben-Chorin, Gabriella • (1915-1975). Schalom Ben-Chorins erste Frau. Sie trennte sich 1942 von ihrem Mann.
Brief:
1939 (1).
[Index] Ben-Chorin, Schalom • (urspr. Fritz Rosenthal) (1913-1999). Aus München gebürtiger Schriftsteller und Journalist, Religionsphilosoph. Er lebte ab 1935 in Jerusalem.
Briefe:
1936-1945 (76).
[Index] Ben-Chorin, Tovia • (geb. 1936). Gabriella und Schalom Ben-Chorins Sohn.
Briefe:
1937 (1), 1944 (1).
[Index] Ben-Gavriêl, Martha Mirjam • (geb. Schnabel) (gest. 1980). Moshe Ya’acov Ben-Gavriêls Frau.
Brief:
1942 (1).
[Index] Ben-Gavriêl, Moshe Ya’acov • (urspr. Eugen Hoeflich) (1891-1965). Aus Wien gebürtiger Schriftsteller und Journalist. Er lebte ab 1927 in Jerusalem. – Mit dem Verfassernamen Eugen Hoeflich veröffentlichte er in der Prager »Selbstwehr« vom 5. April 1918 (Jg. 12, Nr. 13. S. 2) das Gedicht »Judenknaben«. Widmung: »Für Else Lasker-Schüler, der Prinzessin aus Juda«. Auch abgedruckt in: Eugen Hoeflich: Der rote Mond. Leipzig, Wien, Zürich: ILF-Verlag, 1920. S. 34. Widmung: »Für Else Lasker-Schüler, der Dichterin der Hebräischen Balladen«.
Erwähnungen:
»Das Hebräerland«: »einer der Minnesänger der bräutlichen Jerusalemstadt«.
»Das Hebräerland« (Entwurf) • The National Library of Israel (Jerusalem), Arc. Ms. Var. 501 (Else Lasker-Schüler-Archiv) (2:157) (Typoskript): »ich bewunderte so oft aus der Perspektive der Journale, seine gewandte begabte – Füllfeder«.
Brief:
1942 (1).
[Index] Benn, Gottfried • (1886-1956). Schriftsteller in Berlin. – Benns zweiter Gedichtband »Söhne« (Berlin-Wilmersdorf: A. R. Meyer [1913]) erschien mit der Widmung »Ich grüße Else Lasker-Schüler: ziellose Hand aus Spiel und Blut«.
Bücher:
»Der Prinz von Theben« (1914) • Widmungsexemplar mit der handschriftlichen Eintragung: »Dem / Doktor Benn, / meinem teuren Spielgefährten Gisel, / König Giselheer dem Nibelungen / von seinem Prinzen Jussuf« (Faksimile: Else Lasker-Schüler 1869-1945. Bearbeitet von Erika Klüsener und Friedrich Pfäfflin [Marbacher Magazin 71/1995]. S. 126).
»Ich räume auf!« • Widmungsexemplar mit der handschriftlichen Eintragung: »Meinem lieben Doktor Benn dem Giselheer. / Jussuf« (Faksimile: Else Lasker-Schüler 1869-1945. Bearbeitet von Erika Klüsener und Friedrich Pfäfflin [Marbacher Magazin 71/1995]. S. 193).
Gedichte:
»Das Lied des Spielprinzen« • Die gesammelten Gedichte (1917) (S. 176): »G. B. in Liebe« • Die gesammelten Gedichte (1919) (S. 180): »Ihm in Liebe«.
»Höre« • Die gesammelten Gedichte (1917) (S. 182) (1919) (S. 186) (1920) (S. 186): »Letztes Lied an Giselheer«.
»Klein Sterbelied« • Die gesammelten Gedichte (1917) (S. 180) (1919) (S. 184) (1920) (S. 184): »Gottfried Benn«.
»Lauter Diamant« • Die gesammelten Gedichte (1917) (S. 175) (1919) (S. 179) (1920) (S. 179): »An Gisel«.
»O ich möcht aus der Welt!« • Die gesammelten Gedichte (1917) (S. 214) (1919) (S. 219) (1920) (S. 219): »Meinem Doktor Benn«.
»O, deine Hände« • Die gesammelten Gedichte (1917) (S. 170) (1919) (S. 174) (1920) (S. 174): »An Giselfendi«.
»Pharao und Joseph« • Die gesammelten Gedichte (1917) (1919) (1920) (S. 17): »Dem Doktor Benn«.
»Verinnerlicht« • Die gesammelten Gedichte (1917) (S. 190) (1919) (S. 194) (1920) (S. 194): »Meinem Doktor Benn«.
Texte zur Person:
»Doktor Benn« (Prosa) • Die Aktion. Jg. 3, Nr. 26 vom 25. Juni 1913. Sp. 639 • Auch in: Die gesammelten Gedichte (1917) (S. 169f.) (1919) (S. 173f.) (1920) (S. 173f.); Essays (S. 21f.).
»Gottfried Benn« (Gedicht) • Die gesammelten Gedichte (1917) (S. 167) (1919) (S. 171) (1920) (S. 171); Die Kuppel (S. 65) • In »Die gesammelten Gedichte« und »Die Kuppel« den Gottfried Benn gewidmeten Gedichten als Motto vorangestellt.
Zeichnung:
o. T. (Porträt Gottfried Benns) • Die Aktion. Jg. 3, Nr. 26 vom 25. Juni 1913. Sp. 639 (»Doktor Benn«) (Faksimile: Else Lasker-Schüler 1869-1945. Bearbeitet von Erika Klüsener und Friedrich Pfäfflin [Marbacher Magazin 71/1995]. S. 111) • Mit dem Titel »Giselheer« auch in: Der Malik.
Brief:
1918 (1).
[Index] Berend, Alice • (1875-1938). Schriftstellerin in Berlin.
Gedicht:
»Der letzte Stern« • Die gesammelten Gedichte (1917) (1919) (1920) (S. 62f.): »John Hertz und Alice Behrend«.
[Index] Berend-Corinth, Charlotte • (1880-1967). Malerin, Zeichnerin und Lithographin. Die Frau von Lovis Corinth (1858-1925).
Text zur Person:
»Charlotte Berend: Die schwere Stunde« (später »Die schwere Stunde«) (Prosa) • Morgen. Jg. 2, Nr. 42 vom 16. Oktober 1908. S. 1407 • Auch in: Gesichte (1913) (S. 57f.) (1920) (S. 66-68).
[Index] Berger, Ludwig • (eigentlich: Ludwig Bamberger) (1892-1965). Regisseur und Filmproduzent. Bruder Rudolf Bambergers.
Briefe:
1920/21 (6).
[Index] Bergmann, Else • (geb. Fanta) (1886-1969). Hugo Bergmanns erste Frau. Die Ehe wurde 1936 geschieden.
Erwähnungen:
»Das Hebräerland«: »die Pallas Athene von Prag«.
»Das Hebräerland« (Entwurf) • The National Library of Israel (Jerusalem), Arc. Ms. Var. 501 (Else Lasker-Schüler-Archiv) (2:157) (Typoskript): »die blauäugige dichtende Pragerin«.
»Das Hebräerland« (Entwurf) • The National Library of Israel (Jerusalem), Arc. Ms. Var. 501 (Else Lasker-Schüler-Archiv) (17:11) (Typoskript): »seine dichtende Gewerett«.
Vortrag, gehalten am 20. Juli 1941 in Jerusalem im »Alfred Berger Club«, Einführung zur ersten Lesung des Schauspiels »IchundIch« (»Verehrte Damen und Herren. Bevor ich beginne ...«) (Prosa) • The National Library of Israel (Jerusalem), Arc. Ms. Var. 501 (Else Lasker-Schüler-Archiv) (2:32/2:27) (Typoskript): »früher waren wir er seine Frau und ich Straßenjungen in Prag«.
[Index] Bergmann (Bergman), Schmuel Hugo • (1883-1975). Aus Prag gebürtiger jüdischer Philosoph, erster Direktor der Jüdischen Nationalbibliothek in Jerusalem (bis 1935) und ab 1928 Professor für Philosophie an der Hebräischen Universität, 1935-1938 deren erster Rektor. Er war 1920 nach Palästina eingewandert.
Erwähnungen:
»Das Hebräerland«: »der liebreiche Professor« • »meinen wundervollen Freund«.
»Das Hebräerland« (Entwurf) • The National Library of Israel (Jerusalem), Arc. Ms. Var. 501 (Else Lasker-Schüler-Archiv) (2:157) (Typoskript): »der Universität Jerusalems feiner Bibliothekar und Professor«.
»Das Hebräerland« (Entwurf) • The National Library of Israel (Jerusalem), Arc. Ms. Var. 501 (Else Lasker-Schüler-Archiv) (17:11) (Typoskript): »den netten liebreichen Professor und Bibliothekar«.
Vortrag, gehalten am 20. Juli 1941 in Jerusalem im »Alfred Berger Club«, Einführung zur ersten Lesung des Schauspiels »IchundIch« (»Verehrte Damen und Herren. Bevor ich beginne ...«) (Prosa) • The National Library of Israel (Jerusalem), Arc. Ms. Var. 501 (Else Lasker-Schüler-Archiv) (2:32/2:27) (Typoskript): »früher waren wir er seine Frau und ich Straßenjungen in Prag – nun ist er Professor – wie doch ein Mensch herunter kommen kann«.
Briefe:
1920 (1), 1922-1925 (4), 1928 (1), 1932-1935 (8), 1937-1939 (4).
[Index] Bergner, Elisabeth • (1897-1986). Aus Galizien gebürtige Bühnen- und Filmschauspielerin.
Text zur Person:
»Elisabeth Bergner« (Prosa) • Der Taugenichts (Berlin). Nr. 3 vom Sommer 1931. S. 23f • Auch in: Les Cahiers Luxembourgeois. Jg. 8 (1931), Nr. 4 <vom 15. Mai 1931>. S. 431-433.
Brief:
1918 (1).
[Index] Berliner Zeitung (Redaktion).
Brief:
1925 (1).
[Index] Berlowitz (Re’em), Fredy • Aus Deutschland gebürtiger Maler und Graphiker. Er lebte in Jerusalem, später in Florenz.
Briefe:
1939 (2).
[Index] Bernus, Alexander von • (1880-1965). Schriftsteller in München und Heidelberg.
Gedicht:
»Abend« (Hauche über den Frost meines Herzens) • Die gesammelten Gedichte (1917) (S. 82): »Alexander von Bernus«.
Briefe:
1916/17 (9).
[Index] Bernus, Imogen von • (geb. von Glasenapp) (1876-1939). Schriftstellerin. Frau von Alexander von Bernus.
Brief:
1916 (1).
[Index] Bertonoff, Jehoschua Se’ev • (1879-1971). Aus Vilnius (Wilna) in Litauen gebürtiger Schauspieler. Er kam 1927 nach Palästina und wurde einer der populärsten Charakterschauspieler des hebräischen Theaters.
Erwähnung:
»Das Hebräerland«: »des Habimâhtheaters Faktotum« • »der Direktorin urwüchsiger Abgott«.
[Index] Beuttenmüller, Hermann • (Pseudonym: Hermann Beutten) (1881-1960). Rechtsanwalt, Schriftsteller und Komponist. Herausgeber mehrerer Anthologien.
Briefe:
1908/09 (6), 1928 (3).
[Index] Beyer, Oskar • (geb. 1890). Schriftsteller, Verfasser von Arbeiten zur Kunst- und Religionsgeschichte.
Brief:
1937 (1).
[Index] Bienert, Ida • (geb. Suckner) (1870-1965). Kunstsammlerin und Mäzenin in Dresden. Förderin von Theodor Däubler.
Briefe:
1920 (1), 1922 (5), 1926 (1), 1931 (1).
[Index] Bing, Eva • (geb. Greiner) (geb. 1912). Tochter von Erna Greiner.
Brief:
1936 (1).
[Index] Binswanger, Ludwig • (1881-1966). Schweizerischer Psychiater. Leiter des Sanatoriums Bellevue in Kreuzlingen.
Gedicht:
»Jakob« • Universitätsarchiv Tübingen (443/44) (Manuskript): »Herrn Professor Binswanger mit gutem Gruß« (»23. II 36«).
Briefe:
1935/36 (7), 1939 (1).
[Index] Binswanger, Robert • (1892-1963). Schweizerischer Schriftsteller. Bruder Ludwig Binswangers.
Briefe:
1920 (1), 1923 (1), 1934/35 (1), 1936 (1), 1938 (1).
[Index] Birkenfeld, Günther • (1901-1966). Schriftsteller und Übersetzer in Berlin. Er wurde 1927 Generalsekretär des Reichsverbandes deutscher Schriftsteller. – Im Anschluß an eine Reise nach Prag schreibt Birkenfeld aus Berlin in einem Beitrag für die »Prager Presse« vom 25. Dezember 1930: »Morgen werde ich zu der genialsten Dichterin gehen, die jemals in deutscher Sprache geschrieben hat, zu Else Lasker-Schüler, die weltvergessen und sonder würdigen Dank in einem schmalen Hotelzimmer ihre unsterblichen Dichtungen schreibt. <...> Else Lasker-Schüler liebt Prag und seine Dichtermenschen seit langer Zeit. Ich werde ihr die Grüße der Freunde und der Stadt überbringen, der melancholisch-lächelnden Jahrtausendheimat auch so vieler Brüder und Schwestern ihres geliebten jüdischen Volkes.« (Günther Birkenfeld: Prager Impressionen. In: Prager Presse. Jg. 10, Nr. 353 vom 25. Dezember 1930. S. 6f.)
Text zur Person:
»Günther Birkenfeld« (Prosa) • Vorwärts (Berlin). Jg. 47, Nr. 31 (Morgenausgabe) vom 19. Januar 1930, <Beilage:> Blick in die Bücherwelt Nr. 1.
[Index] Bistritzky (Agmon), Nathan • (1896-1980). Aus der Ukraine gebürtiger hebräischer Publizist und Dramatiker. Er war 1920 nach Palästina eingewandert und arbeitete in den Jahren 1922 bis 1952 als Leiter der Jugend- und Informationsabteilung im Zentralbüro des Jüdischen Nationalfonds in Jerusalem. 1935/36 erschien von ihm in Jerusalem das hebräische Schauspiel »Schabbtai Zwi«, eine deutsche Übersetzung folgte 1938/39.
Erwähnung:
»Huldigungen« (Gott: Aus Seinem ...) (Prosa) • The National Library of Israel (Jerusalem), Arc. Ms. Var. 501 (Else Lasker-Schüler-Archiv) (2:27) (Typoskript): »Der Blauäugige dichtende Jerusalemiter«.
[Index] Bithell, Jethro • (1878-1962). Englischer Literarhistoriker und Übersetzer.
Gedicht:
»Du mußt mich streicheln« (später »Heimweh«) • University Library Leeds (Ms. 199) (Manuskript): »Jethro Bithell zum Geschenk«.
Briefe:
1909/10 (24), 1920/21 (4), 1923 (1), 1925 (1), 1940 (4).
[Index] Blei, Franz • (1871-1942). Schriftsteller und Übersetzer. Gründer und Redakteur zahlreicher Zeitschriften.
Brief:
1913 (1). Zuweisung unter Vorbehalt.
[Index] Block, Paul • (1862-1934). Journalist und Schriftsteller. Er leitete von 1911 bis 1920 das Feuilleton des »Berliner Tageblatts«.
Text zur Person:
»Unser Café. Ein offener Brief an Paul Block« (Prosa) • Gesichte (1913) (S. 130-132) • Auch in: Essays (S. 89-91).
[Index] Bloomfield (Blumenfeld), Erwin • (1897-1969). Aus Berlin stammender Fotograf.
Briefe:
1928 (3).
[Index] Blume, Gustav • (geb. 1882). Nervenarzt in Berlin.
Brief:
1915 (1).
[Index] Blümner, Rudolf • (1873-1945). Schauspieler und Publizist.
Gedicht:
»Ballade« (Er hat sich) • Die gesammelten Gedichte (1917) (S. 92f.) (1919) (S. 93f.) (1920) (S. 93f.): »Dem von mir immer so verehrten Dr. Blümner«.
Text zur Person:
»Rudolf Blümner« (Prosa) • Gesichte (1913) (S. 113f.) • Auch in: Essays (S. 99f.).
[Index] Bluwstein (»Salo«), Jakob • (1880-1935). Schriftsteller und Übersetzer. Er lebte ab 1920 in Palästina.
Erwähnung:
»Das Hebräerland«: »der vornehm gesinnte Dichter Salo« • »Ach, er starb mitten in meinem Buche – ich konnte es schwer weiterschreiben, seitdem seine guten Augen im Traume nicht mehr auf meine Seiten schauen. Er verherrlichte Spinoza, den Wunderphilosophen des Hebräertums, in königlicher Sprache.«
[Index] Bodman, Emanuel von und zu • (1874-1946). Neuromantischer Schriftsteller.
Brief:
1923 (1).
[Index] Bodmer, Hans • (1863-1948). Lehrer an der Gewerbeschule in Zürich. Gründer und langjähriger Präsident des Lesezirkels Hottingen.
Briefe:
1918 (1), 1923 (1).
[Index] Böhm, Marie • Fotografin in Berlin.
Text zur Person:
»Marie Böhm« (Prosa) • Der Sturm. Jg. 1, Nr. 30 vom 22. September 1910. S. 239 • Auch in: Gesichte (1913) (S. 133f.); Essays (S. 92f.).
[Index] Bolliger, Hans • (1915-2002). Antiquar, Buchhändler und Kunstsammler in Zürich. Er lernte Else Lasker-Schüler während seiner Lehrzeit bei Oprecht in Zürich kennen.
Buch:
»Arthur Aronymus« (Prosa) • Widmungsexemplar mit der handschriftlichen Eintragung: »Dem lieben Herrn Hans Bolliger zur Erinnerung an einen schönen Abend / Else Lasker-Schüler (z. Z. Zürich) / 19. April 35« (Faksimile: Else Lasker-Schüler 1869-1945. Bearbeitet von Erika Klüsener und Friedrich Pfäfflin [Marbacher Magazin 71/1995]. S. 255).
Brief:
1936 (1).
[Index] Börsch, Rudolf • (gest. 1915). Student in Berlin. Er redigierte von März bis August 1914 die Monatsschrift »Neue Jugend«, in der auch Gedichte und Prosatexte von ihm erschienen. »Die Aktion« veröffentlichte 1916 Texte aus dem Nachlaß von Rudolf Börsch.
Briefe:
1912-1914 (8). – An die Schwester Lili: 1914 (1); an beider Mutter: 1913 (1), 1917 (1).
[Index] Brauer, Erich (Chiram) • (1895-1942). Ethnologe und Graphiker. Er lebte nach 1933 in Jerusalem. Verfasser bedeutender Arbeiten über die Kultur der jemenitischen und kurdischen Juden. Freund Werner Krafts.
Brief:
1941 (1).
[Index] Braun, Lily • (geb. von Kretschmann) (1865-1916). Politikerin, Publizistin, Schriftstellerin.
Brief:
1903 (1).
[Index] Brenck-Kalischer, Ruth • (geb. 1906). Tochter der Schauspielerin, Rezitatorin und Schriftstellerin Bess Brenck-Kalischer (eigentlich: Betty Levy) (1878-1933) und des Schriftstellers Siegmund Kalischer (1880-1911).
Text zur Person:
»Ruth« (Prosa) • Das Theater. Jg. 1, H. 9 vom Januar 1910. S. 204 • Auch in: Gesichte (1913) (S. 128f.); Essays (S. 87f.).
[Index] Brenner, Paul Adolf • (1910-1967). Schriftsteller in Zürich.
Brief:
1937 (1).
[Index] Bretscher, Marie • (1888-1970). Schriftstellerin in Winterthur.
Brief:
1936 (1).
[Index] Brion, Marcel • (1895-1984). Schriftsteller, Literaturkritiker und Kunsthistoriker in Marseille.
Gedichte:
»Herbst« (Ich pflücke mir am Weg das letzte Tausendschön), »Ich weiß«, »Mein blaues Klavier«, »Die Verscheuchte« und »Ergraut kommt seine kleine Welt zurück« • Der deutsche Schriftsteller (Paris). Sonderheft zum Jubiläum des SDS vom November 1938. S. 17: »Diese Gedichte widme ich Marcel Brion in Marseille und Heinrich Mann«.
Briefe:
1926-1930 (63), 1932-1939 (33).
[Index] Britischer Militärgerichtshof • In Jerusalem.
Briefe:
1940 (2).
[Index] Brod, Max • (1884-1968). Schriftsteller in Prag. Er lebte ab Frühjahr 1939 in Palästina. Dramaturg am Habimah-Theater in Tel Aviv.
Text zur Person:
»Max Brod« (Prosa) • Der Sturm. Jg. 1, Nr. 40 vom 1. Dezember 1910. S. 319f. • Auch in: Gesichte (1913) (S. 86); Essays (S. 49f.).
Briefe:
1910 (1), 1944 (2).
[Index] Brümmer, Franz • (1836-1923). Lehrer und Lexikograph.
Briefe:
1903 (1), 1912 (1).
[Index] Brüning, Heinrich • (1885-1970). Politiker, in den Jahren 1930-1932 deutscher Reichskanzler.
Prosa:
»Karl Sonnenschein« • The National Library of Israel (Jerusalem), Arc. Ms. Var. 501 (Else Lasker-Schüler-Archiv) (17:6) (Druckfahne von »Konzert«): »Unserm wundervollen Reichskanzler: Heinrich Brüning gewidmet« (handschriftlich eingefügt) • Konzert (S. 235-242): »Dem verehrungswürdigen feinen Herrn Reichskanzler Heinrich Brüning gewidmet«.
[Index] Buber, Martin • (1878-1965). Jüdischer Philosoph und Schriftsteller. Er emigrierte 1938 nach Palästina, wo er Professor an der Hebräischen Universität in Jerusalem wurde.
Erwähnung:
»Huldigungen« (Unser Bischof ...) (Prosa) • The National Library of Israel (Jerusalem), Arc. Ms. Var. 501 (Else Lasker-Schüler-Archiv) (2:8) (Manuskript): »Reist manchmal zu Gott«.
Briefe:
1913/14 (8), 1918 (1), 1924 (1), 1935 (3), 1940-1943 (15).
[Index] Buck, August.
Brief:
1925 (1).
[Index] Buller, Hedwig • (geb. Hoefler) (1893-1978). Frau Wilhelm Bullers.
Brief:
1928 (1).
[Index] Buller, Wilhelm • (1892-1955). Fabrikant in Duisburg. Kunstsammler und Mäzen.
Brief:
1924 (1).
[Index] Bumm, Ernst • (1858-1925). Frauenarzt in Berlin.
Text zur Person:
»Geheimrat Bumm« (Prosa) • Berliner Tageblatt. Jg. 54, Nr. 28 (Morgen-Expreß-Ausgabe) vom 17. Januar 1925 • Auch in: Konzert (S. 117-120).
[Index] Büring, Wilhelm • (Pseudonym: B. Ring) (geb. 1878). Schriftsteller und Journalist.
Brief:
1906 (1).
[Index] Burstein, Benno • Buchhändler und Antiquar in Genf.
Brief:
1925 (1).
[Index] Busoni, Ferruccio • (1866-1924). Italienischer Komponist und Pianist.
Brief:
November 1917-März 1918 oder Februar-April 1919 (1).
C
[Index] Campendonk, Heinrich • (1869-1957). Maler und Graphiker.
Brief:
1913 (1).
[Index] Caro, Elfriede • (geb. Rosenfeld) (gest. 1939). Die Frau Hugo Caros. Sie lebte ab Herbst 1933 in Jerusalem. Freundin von Else Lasker-Schüler.
Gedicht:
»O, meine schmerzliche Lust ...« • Die gesammelten Gedichte (1917) (S. 98) (1919) (S. 99) (1920) (S. 99): »Elfriede Caro in großer Freundschaft«.
Erwähnung:
»Das Hebräerland«: »meine liebste Freundin, die vielgeliebte morgenländische Frau des im Weltkriege gefallenen Berliner Advokaten Hugo Caros« • »meine liebe Freundin des Advokaten Rahel« • »aus dem Testament entsprungene Frau – mit dem biblischen Schmelz im Auge«.
Briefe:
1933 (3), 1936-1939 (10).
[Index] Caro, Helga • Tochter von Elfriede und Hugo Caro.
Brief:
1929 (1).
[Index] Caro, Hugo • (1871/72-1918). Rechtsanwalt in Berlin. – Im »Berliner Tageblatt« erschien am 19. März 1918 (Jg. 47, Nr. 143 [Morgen-Ausgabe], 1. Beiblatt) folgende Notiz: »Der Berliner Rechtsanwalt Hugo Caro ist gestern in seiner Wohnung in der Nürnberger Straße 61/62 tot aufgefunden worden. Der Tod des bekannten Berliner Anwalts ist durch Gasvergiftung herbeigeführt worden. Der Hauptgashahn der Wohnung war geöffnet, und auch in dem Zimmer, in dem man Caro tot fand, war der Hahn einer Gasflamme offen. Ob es sich um einen Unglücksfall handelt, oder ob Caro freiwillig aus dem Leben geschieden ist, steht nicht fest. <...> Seine Klientel setzte sich in der Hauptsache aus Literaten und den Inhabern kleiner Bankgeschäfte zusammen. <...> In den letzten Jahren war Caro, der früher zu den beschäftigsten Anwälten Berlins gehörte, mehr und mehr in den Hintergrund getreten.«
Prosa:
»Lasker-Schüler contra B. und Genossen« • Gesichte (1913) (S. 48-54) (1920) (S. 57-63): »Dem lieben Rechtsanwalt Hugo Caro in Verehrung«.
Text zur Person:
»Unser Rechtsanwalt Hugo Caro« (Prosa) • Essays (S. 39f.).
Zeichnung:
»Rechtsanwalt Caro / ›Und laßt uns wieder von der Liebe reden‹! ....« • Die Aktion. Jg. 3, Nr. 42 vom 18. Oktober 1913. Spalte 992-994 (»Briefe und Bilder«) • Auch in: Der Malik. – Dazu schreibt Else Lasker-Schüler in den »Briefen und Bildern«: »Sieh nur, lieber, blauer Franz, ich hab unseren famosen Rechtsanwalt Caro gezeichnet. Den Ehescheidungsparagraphen trägt er auf der Wange und heitert uns mit seinem Maigesange. Er sitzt zwischen uns im Café und singt von der Liebe.«
Erwähnungen:
»Das Hebräerland«: »der sprühende Advokat«.
»Das Hebräerland« (Entwurf) • The National Library of Israel (Jerusalem), Arc. Ms. Var. 501 (Else Lasker-Schüler-Archiv) (2:157) (Typoskript): »der geniale Advokat«.
[Index] Caro, Siegfried (»Hüne«) • Sohn von Elfriede und Hugo Caro. – Siegfried Caro besuchte zusammen mit Else Lasker-Schülers Sohn Paul das Landschulheim in Dresden-Hellerau. In einem undatierten Brief, wahrscheinlich vom September 1913, schreibt Paul an Else Lasker-Schüler: »Ich bin in der 1 Klasse, der allerstärkste von allen. Bitte rede doch ganz bestimmt mit Dr Caro, der dir sagen wird wieviel Geld angezahlt werden muß und schicke es mir doch dann bitte, bitte sofort, Hyne und ich holen uns dann die Bücher ab.« (The National Library of Israel [Jerusalem], Arc. Ms. Var. 501 [Else Lasker-Schüler-Archiv] [5:56].)
Briefe:
1920 (3).
[Index] Carossa, Hans • (1878-1956). Arzt, Schriftsteller.
Briefe:
1926 (1), 1929 (1).
[Index] Cassirer, Paul • (1871-1926). Verleger und Kunsthändler in Berlin. Er brachte in den Jahren 1919 und 1920 eine »Gesamtausgabe« der Werke Else Lasker-Schülers in zehn Bänden heraus.
Gedicht:
»Joseph« (später »Joseph wird verkauft«) • Deutsches Literaturarchiv Marbach am Neckar (81.782) (Manuskript): »Dem liebsten besten Paul Cassirer«.
Erwähnungen:
»Das Hebräerland«: »unsern ersten Kritiker und Kunsthändler«.
»Ich räume auf!«: »mein Hauptverleger« • »der weltmännische Kunstmann« • »ein Hai, der sich insbesondere von alten Meistern ernährt« • »ein künstlerischer Mensch, der sich die Knospe im Blute selbst abtötete aus Liebe zum Geschäft«. – In ihrem Handexemplar von »Ich räume auf!« (The National Library of Israel [Jerusalem], Arc. Ms. Var. 501 [Else Lasker-Schüler-Archiv] [11:20]) notierte Else Lasker-Schüler: »Paul Cassirer hörte ich zu spät war schwer krank geworden. / Er war ein Gentleman.«
[Index] Chajes, Adolf • Aus Rumänien gebürtiger deutschsprachiger Schriftsteller. Er gab 1936 in Jerusalem die Anthologie »Die Ernte« heraus.
Briefe:
1936 (5).
[Index] Cohn, Charlotte (Lotte) Recha • (1893-1983). Architektin. Schwester von Emil Moses Cohn. • Vgl. Ines Sonder: Lotte Cohn. Baumeisterin des Landes Israel. Eine Biographie. Berlin 2010.
Erwähnungen:
»Das Hebräerland«: »die sehr beschäftigte Architektin Palästinas«.
»Das Hebräerland« (Entwurf) • The National Library of Israel (Jerusalem), Arc. Ms. Var. 501 (Else Lasker-Schüler-Archiv) (2:157) (Typoskript): »der bekannten Baumeisterin« • »die jüngste große Baumeisterin«.
»Das Hebräerland« (Entwurf) • The National Library of Israel (Jerusalem), Arc. Ms. Var. 501 (Else Lasker-Schüler-Archiv) (2:157) (Typoskript): »der jüngsten bekannten Baumeisterin«.
[Index] Cohn, Emil Moses • (Pseudonym: Emil Bernhard[-Cohn]) (1881-1948). Aus Berlin gebürtiger Rabbiner und Schriftsteller.
Erwähnungen:
»Auf der Galiläa nach Palästina« (Prosa) • The National Library of Israel (Jerusalem), Arc. Ms. Var. 501 (Else Lasker-Schüler-Archiv) (2:37) (Typoskript): »meinem talentvollen Freund«.
»Das Hebräerland«: »Unser großer, liebreicher, dichtender Priester« • »unseren wundervollen Dichter« • »der dichtende liebreiche Geistliche unseres Volkes«.
»Das Hebräerland« (Entwurf) • The National Library of Israel (Jerusalem), Arc. Ms. Var. 501 (Else Lasker-Schüler-Archiv) (17:11) (Typoskript): »meines Priesterfreundes und großen Dramendichters«.
»Das Hebräerland« (Entwurf) • The National Library of Israel (Jerusalem), Arc. Ms. Var. 501 (Else Lasker-Schüler-Archiv) (17:11) (Typoskript): »Unser liebreicher Priesterdichter«.
»Das Hebräerland« (Entwurf) • The National Library of Israel (Jerusalem), Arc. Ms. Var. 501 (Else Lasker-Schüler-Archiv) (2:157) (Typoskript): »dem liebsten gütigsten Priester und großen Dichter« • »dem priesterlichen Dichter«.
»Das Hebräerland« (Entwurf) • The National Library of Israel (Jerusalem), Arc. Ms. Var. 501 (Else Lasker-Schüler-Archiv) (2:157) (Typoskript): »unseres Geistlichen und Dichters«.
[Index] Cohn, Siegbert • Kompagnon von Erich Oesterheld.
Erwähnung:
»Ich räume auf!«: »der kleine Cohn«.
[Index] Coldstrup, Ingeborg.
Text zur Person:
»Johann Hansen und Ingeborg Coldstrup« (Prosa) • Der Sturm. Jg. 1, Nr. 7 vom 14. April 1910. S. 49 • Auch in: Die Fackel. Jg. 12, Nr. 309/310 vom 31. Oktober 1910. S. 5f.; Gesichte (1913) (S. 24-26) (1920) (S. 32-34).
[Index] Cramer, Clem (Clementine) • (geb. Fuld) (1873-1962). Die Frau des Frankfurter Hopfenhändlers und Brauereibesitzers David Lutz Cramer (1862-1956). Sie war in der Sozialfürsorge engagiert und lebte nach 1933 in New York.
Brief:
1944 (1)
[Index] Cymbalist, Hannah (Hanne) • (geb. Marcus) (1900-1979?). Aus Heidelberg gebürtige Gärtnerin. Nehemia Cymbalists Frau.
Brief:
1941 (1)
[Index] Cymbalist (später: Zori [Tsori]), Nehemia • (1902-1991). Archäologe. Er war 1927 von Litauen nach Palästina eingewandert und lebte dort bis zu seinem Tod im Kibbuz Tel-Joseph, im galiläischen Tal Jesre’el gelegen. Zori hielt sich in den dreißiger Jahren wiederholt in Europa auf und hatte Verbindungen zu Künstlern und Intellektuellen in Ascona, wo Else Lasker-Schüler ihn 1936 kennengelernt hatte.
Gedichte:
»Jakob«, »Mein Volk«, »Versöhnungstag« (urspr. »Versöhnung«) • The National Library of Israel (Jerusalem), Arc. Ms. Var. 501 (Else Lasker-Schüler-Archiv) (2:39) (Manuskript): Schreibkladde, betitelt »Lieben Nehemia / zum Andenken. / und Wiedersehn / im Heiligen Lande / Palästina / in der Stadt / Jerusalemme / Gottes Lieblingsstadt«.
Erwähnung:
»Ich erzähle etwas von Palästina« (Prosa) • Jüdische Rundschau (Berlin). Jg. 42, Nr. 88 vom 5. November 1937. S. 10f.: »Großbauer von Tel Joseph«.
Briefe:
1936-1944 (40)
D
[Index] Däubler, Theodor • (1876-1934). Schriftsteller.
Gedicht:
»Georg Groß« • Die gesammelten Gedichte (1917) (S. 165f.) (1919) (S. 167f.) (1920) (S. 167f.): »Seinem Freunde Theodorio«.
Texte zur Person:
»Theodor Däubler« (Gedicht) • Zeit-Echo. H. 14 (1915/16). S. 218 • Auch in: Die gesammelten Gedichte (1919) (S. 169) (1920) (S. 169); Die Kuppel (S. 64).
»Unser Spielgefährte Theodorio Däubler« (Prosa) • Gesichte (1920) (S. 99f.).
Briefe:
1926 (3), 1928 (1).
[Index] Davringhausen, Heinrich Maria • (ab 1939: Henri Davring) (1894-1970). Aus Aachen gebürtiger Maler und Graphiker.
Text zur Person:
»Heinrich Maria Davringhausen« (Gedicht) • Neue Jugend. Monatsschrift (Berlin). Jg. 1, H. 9 vom September 1916. S. 182 • Auch in: Die gesammelten Gedichte (1917) (S. 164) (1919) (S. 166) (1920) (S. 166); Die Kuppel (S. 60).
[Index] Dehmel, Heinrich Peter • (1891-1932). Arzt in Berlin. Der einzige Sohn Richard Dehmels. • Nachrufe: <Anonym:> Selbstmord Heinrich Dehmels. Mit Veronal vergiftet. In: Vossische Zeitung (Berlin). Nr. 441 (Morgen-Ausgabe) vom 14. September 1932, 1. Beilage; Victor Noack: Heinrich Dehmel zum Gedächtnis. In: Vossische Zeitung (Berlin). Nr. 444 (Abend-Ausgabe) vom 15. September 1932, <Beilage:> Unterhaltungsblatt Nr. 257; d.: Gedächtnisfeier für Heinrich Dehmel. In: Vossische Zeitung (Berlin). Nr. 558 (Abend-Ausgabe) vom 21. November 1932, <Beilage:> Unterhaltungsblatt Nr. 324. Die »Gedächtnisfeier« hatte am 20. November stattgefunden, gesprochen hatte unter anderem Else Lasker-Schüler. Die Veranstaltung war in der »Vossischen Zeitung« vom 16. (Nr. 549/550 [Morgen-Ausgabe], 1. Beilage) und vom 19. November (Nr. 555 [Morgen-Ausgabe]) angekündigt worden.
Gedicht:
»Die Erkenntnis« • Berliner Tageblatt. Jg. 61, Nr. 444 (Sonntags-Ausgabe) vom 18. September 1932: »Else Lasker-Schüler widmet dieses Gedicht ihrem verstorbenen Freunde Heinrich Dehmel« • Werner Kraft-Archiv (Manuskript): »meinem Freunde Heinrich Dehmel«.
[Index] Dehmel, Ida • (geb. Coblenz, gesch. Auerbach) (1870-1942). Die zweite Frau von Richard Dehmel.
Briefe:
1903/04 (3), 1913 (5).
[Index] Dehmel, Paula • (geb. Oppenheimer) (1862-1918). Kinder- und Jugendbuchautorin. Die erste Frau von Richard Dehmel.
Gedicht:
»Wir Beide« • Die gesammelten Gedichte (1917) (S. 183) (1919) (S. 187) (1920) (S. 187): »Paula Dehmel, der Engelin«.
Erwähnung:
»Ich räume auf!«: »Schon auf Erden trug sie zwei Flügel und schwebte über alle Undinge«.
Brief:
1912 (1).
[Index] Dehmel, Richard • (1863-1920). Schriftsteller.
Gedicht:
»Täubchen, das in seinem eignen Blute schwimmt« • Die gesammelten Gedichte (1917) (S. 94f.) (1919) (S. 95f.) (1920) (S. 95f.): »Richard Dehmel«.
Text zur Person:
»Richard Dehmel« (Gedicht und Prosa) • Gesichte (1913) (S. 85); Neue Blätter (Berlin). Folge 3, H. 5 (1913). S. 5-9 • Auch in: Die gesammelten Gedichte (1917) (S. 147) (1919) (S. 149) (1920) (S. 149); Die Kuppel (S. 43).
Zeichnungen:
o. T. (Ansicht einer orientalischen Stadt) • Der Sturm. Jg. 2, Nr. 99 vom Februar 1912. S. 788f. (»Briefe nach Norwegen«) • Auch in: »Mein Herz« (1912) (S. 155). – Dazu schreibt Else Lasker-Schüler in den »Briefen nach Norwegen«: »Lieber Herwarth, ich habe Richard Dehmel gezeichnet, ich habe ihn blutrot gezeichnet als orientalisches Stadtbild; nicht im Bratenrock, in dem er zu verkehren pflegt mit der Außenwelt, aber im altmodischen Stadtturban. Richard Dehmels Gedichte fließen wie Blut, jedes ein Aderlaß und eine Transfusion zugleich. Er ist der Großkalif aller Dichtung.«
»Richard Dehmel« • Die Aktion. Jg. 4, Nr. 8 vom 21. Februar 1914. Spalte 170f. (»Briefe und Bilder«) • Auch in: Der Malik (beschriftet »Richard Dehmel, der Waldfürst«). – Dazu schreibt Else Lasker-Schüler in den »Briefen und Bildern«: »Lieber Bruder, Ich sende Dir die Bilder der zwei abendländischen Dichter, die Mir wert sind. Den Dichter Richard Dehmel werde ich zu Meiner Krönung den Kalifenstern, den Dichter Franz Werfel, die goldene Rose überreichen lassen.«
Erwähnung:
»Ich räume auf!«: »Der große Dichterfürst«.
Briefe:
1901 (1), 1903 (3), 1906/07 (4), 1910 (4), 1912/13 (15).
[Index] Delvard, Marya • (eigentlich: Maria Joséphine Billère) (1874-1965). Chansonnière und Schauspielerin in München und Wien. Sie gehörte in München von 1901 bis 1904 den »Elf Scharfrichtern« an und gründete in Wien mit ihrem Lebensgefährten Marc Henry 1906 das »Cabaret Nachtlicht«, 1907 das »Cabaret Fledermaus«.
Erwähnung:
»Kabarett Nachtlicht – Wien« (Prosa) • Gesichte (1913) (S. 154-157): »eine erwachte Klimtblume aus dem magischen Farbentraum des Meisters« • Auch in: Gesichte (1920) (S. 79-82). – Gustav Klimt (1862-1918) war Hauptvertreter der Wiener Jugendstilmalerei.
[Index] Destinn, Emmy • (1878-1930). Opernsängerin.
Text zur Person:
»Emmy Destinn« (Prosa) • Kampf. N. F., Nr. 5 vom 5. März 1904. S. 148-151 • Auch in: Das Theater. Jg. 1, H. 2 vom September 1909. S. 33f.; Gesichte (1913) (S. 122-125); Essays (S. 81-84).
[Index] Deutsche Schillerstiftung.
Briefe:
1916 (1), 1932 (1).
[Index] Diederichs, Eugen • (1867-1930). Verleger.
Brief:
1904 (1).
[Index] Dienemann, Max • (1875-1939). Rabbiner, Schriftsteller.
Briefe:
1930 (2).
[Index] Dizengoff, Meir • (1861-1937). Mitgründer und erster Bürgermeister von Tel Aviv.
Erwähnung:
»Das Hebräerland«: »der nette Bürgermeister«.
[Index] Dorsch, Wilhelm • (1892-1974). Arzt.
Briefe:
1926/27 (10), 1930 (1).
[Index] Dreier, Katherine Sophie • (1877-1952). Schriftstellerin in New York.
Brief:
1920 (1).
[Index] Ducas, Vera • Sie leitete in den dreißiger und vierziger Jahren ein Heim für Straßen- und Waisenkinder im Süden Jerusalems.
Erwähnungen:
»Das Hebräerland«: »die Gründerin eines gewissenhaften, lieben Kinderheims«.
»Das Hebräerland« (Entwurf) • The National Library of Israel (Jerusalem), Arc. Ms. Var. 501 (Else Lasker-Schüler-Archiv) (17:12) (Typoskript): »die liebevollste Kindergärtnerin Gewerett Du Cas die jüdische Fee« • »Der gutherzigen gewissenhaften Gewerett«.
»Das Hebräerland« (Entwurf) • The National Library of Israel (Jerusalem), Arc. Ms. Var. 501 (Else Lasker-Schüler-Archiv) (17:12) (Typoskript): »die liebevolle Kindergärtnerin und Äbtin eines Kinderheims« • »der gewissenhaften jüd. Äbtistin«.
[Index] Dummler, Konrad • (1885-1967). Aus Bergzabern gebürtiger Pädagoge und Maler. 1909 Lehrer im Landerziehungsheim Buschgarten bei Fürstenwalde. Später Gymnasiallehrer und von 1935 bis zur Pensionierung 1950 Schulleiter in Germersheim.
Briefe:
1909/10 (6).
[Index] Dumont, Louise • (1862-1932). Schauspielerin und Theaterleiterin. Sie hatte 1905 zusammen mit ihrem Mann Gustav Lindemann das Düsseldorfer Schauspielhaus gegründet.
Briefe:
1919 (1), 1925 (1), 1932 (1).
[Index] Durieux, Tilla • (1880-1971). Schauspielerin in Berlin. Die Frau von Paul Cassirer.
Texte zur Person:
»Die Schauspielerin« (später »Tilla Durieux«) (Gedicht) • Berliner Tageblatt. Jg. 49, Nr. 298 (Morgen-Ausgabe) vom 27. Juni 1920 • Auch in: Der Querschnitt durch 1922. Marginalien der Galerie Flechtheim. Düsseldorf, Berlin, Frankfurt am Main, Köln: Alfred Flechtheim (1922). S. 179.
»Frau Durieux« (später »Tilla Durieux«) (Prosa) • Das Theater. Jg. 1, H. 10 vom Januar 1910. S. 233f. • Auch in: Gesichte (1913) (S. 109-111); Essays (S. 69-71).
E
[Index] Ehrenbaum, Emilia Thekla • (Mary) (geb. Degele). Mutter von Hans Ehrenbaum-Degele.
Gedicht:
»Hans Ehrenbaum-Degele« • Die gesammelten Gedichte (1917) (S. 157) (1919) (S. 159) (1920) (S. 159): »Dieses Gedicht seiner weinenden, jungen Mutter«.
[Index] Ehrenbaum-Degele, Hans • (1889-1915). Schriftsteller in Berlin.
Gedichte:
»Eva« • Die gesammelten Gedichte (1917) (S. 25) (1919) (S. 26) (1920) (S. 26): »Dem Hans Ehrenbaum-Degele«.
»Hans Ehrenbaum-Degele« (»1«), »An den Ritter« (= »Dem Goldprinzen«) (»2«), »An den Prinzen Tristan« (»3«), »An Tristan« (»4«) • Das Jahrbuch der Zeitschrift Das neue Pathos im Kriegsjahr 1917-1918 (S. 2-4): »In memoriam / Hans Ehrenbaum-Degele / meinem reinen Liebesfreund / diese vier Gedichte«. Die Gedichte erschienen ohne Titel, sie sind lediglich numeriert.
»Heimweh« • Die gesammelten Gedichte (1917) (1919) (1920) (S. 80f.): »Zwei Freunden: Paul Zech und Hans Ehrenbaum-Degele«.
Gedichtzyklus:
»Meinem reinen Liebesfreund / Hans Ehrenbaum-Degele // Tristan kämpfte in Feindesland; / Viel Lieder hatte er heimgesandt / Bis der Feind brach seinen Leib« • Die gesammelten Gedichte (1917) (S. 155) (1919) (S. 157) (1920) (S. 157); Die Kuppel (S. 51).
Text zur Person:
»Hans Ehrenbaum-Degele« (Gedicht) • Die weißen Blätter. Jg. 2, H. 10 vom Oktober 1915. S. 1282 • Auch in: Die gesammelten Gedichte (1917) (S. 157) (1919) (S. 159) (1920) (S. 159); Die Kuppel (S. 53).
Zeichnung:
»Hans Ehrenbaum-Degele / Tecofi-Folifi Temanu / ich, der Prinz von Theben« • Der Sturm. Jg. 2, Nr. 99 vom Februar 1912. S. 788f. (»Briefe nach Norwegen«) • Auch in: »Mein Herz« (1912) (S. 147) (1920). – Dazu schreibt Else Lasker-Schüler in den »Briefen nach Norwegen«: »Unglaublich, Herwarth, glaub ich endlich zu Ende zu sein, läßt mich der deutsche Dichter Hans Ehrenbaum-Degele fordern zum Duell. <...> Aber mir zur Aufmunterung wird mein Neger Tecofi-Folifi Temanu seinen Menschenknochentanz während des Kampfes tanzen.«
[Index] Ehrenstein, Albert • (1886-1950). Schriftsteller und Journalist.
Zeichnung:
»Tubutsch / (Dr. Albert Ehrenstein)« • Die Aktion. Jg. 3, Nr. 46 vom 15. November 1913. Spalte 1081f. (»Briefe und Bilder«) • Auch in: Der Malik. – Dazu schreibt Else Lasker-Schüler in den »Briefen und Bildern«: »Franz. Ich sende Dir für Dein Museum wieder zwei Dichter, einen aus Berlin, den Peter Baum, und den zweiten, den Albert Ehrenstein, der den Tubutsch schrieb.«
Briefe:
1911 (1), 1913 (3), 1916 (1), 1918 (1), 1920 (6), 1925 (3), 1927 (2).
[Index] Ehrenstein, Carl • (1892-1971). Schriftsteller und Übersetzer. Bruder Albert Ehrensteins.
Brief:
1916 (1).
[Index] Einstein, Albert • (1879-1955). Physiker.
Erwähnungen:
»Ich räume auf!«: »der grandiose Abenteurer«.
»Mopp, ein ›musikalischer‹ Maler« (Prosa) • Pariser Tageszeitung. Jg. 3, Nr. 780 vom 3. September 1938. S. 4: »unseren Sternenprofessor Albert Einstein, den mächtigen Sternenguckkasten«.
Briefe:
1921 (2), 1933 (1).
[Index] Eitingon, Max • (1881-1943). Arzt und Psychoanalytiker in Berlin. Ende 1933 Emigration nach Palästina. Er gründete 1934 das später nach ihm benannte »Palestine Institute for Psychoanalysis« in Jerusalem.
Brief:
1941 (1).
[Index] Engel, Fritz • (1867-1935). Redakteur und Theaterkritiker des »Berliner Tageblatts«.
Brief:
1916 (1).
[Index] Essigmann, Alois • (1878-1937). Schriftsteller in Wien.
Briefe:
1914 (2).
F
[Index] Faesi, Robert • (1883-1972). Schriftsteller und Germanist. Professor für neuere deutsche und schweizerische Literatur in Zürich.
Briefe:
1919 (3), 1934 (4).
[Index] Faktor, Emil • (1876-1942). Redakteur und Theaterkritiker des »Berliner Börsen-Couriers«. Er emigrierte 1933 in die Tschechoslowakei und wurde 1941 nach Lodz deportiert.
Briefe:
1918 (4), 1922 (3), 1927 (2).
[Index] Falckenberg, Otto • (1873-1947). Regisseur und Theaterintendant in München.
Gedicht:
»Ein Lied an Gott« • Stadtbibliothek Wuppertal, Else Lasker-Schüler-Archiv (A 308) (Manuskript): »Zum Fest für Herrn Direktor Falkenberg von Else Lasker-Schüler«. Falckenberg feierte am 5. Oktober 1933 seinen 60. Geburtstag; er dankte Else Lasker-Schüler für die Übersendung des Gedichts im Brief vom 23. Dezember 1933.
[Index] Farbstein, David • (1868-1953). Jurist und aktiver Zionist, Rechtsanwalt in Zürich. 1922-1938 Nationalrat.
Brief:
1934 (1).
[Index] Farbstein, Rosa • (geb. Szyja) (1888-1979). Die zweite Frau David Farbsteins.
Briefe:
1936 (3).
[Index] Feilchenfeldt, Walter • (1894-1953). Buch- und Kunsthändler. Er gehörte ab 1919 dem Verlag Paul Cassirer in Berlin an und führte nach Cassirers Tod 1926 die Geschäfte zunächst weiter.
Erwähnungen:
»Die Klage der Dichter« (Antwort auf eine Rundfrage) (Prosa) • Berliner Börsen-Zeitung. Jg. 76, Nr. 385 vom 20. August 1930, Unterhaltungs-Beilage »Kunst Welt Wissen« Nr. 193: »Man stelle sich Dr. Feilchenfeld als Tempelritter vor. Da hilft kein Nathan« • Auch in (ohne Erwähnung Feilchenfeldts): Konzert (S. 148f.).
»Ich räume auf!«: »des Verlages gewordener Aktionär, Walther Feilchenfeld, ehemaliger literarischer Kommis«.
[Index] Feist-Wollheim (Feist), Hans • (1887-1952). Schriftsteller und Übersetzer.
Erwähnung:
»Die Klage der Dichter« (Antwort auf eine Rundfrage) (Prosa) • Berliner Börsen-Zeitung. Jg. 76, Nr. 385 vom 20. August 1930, Unterhaltungs-Beilage »Kunst Welt Wissen« Nr. 193: »der Pen-Klub, vom emsigen Feist-Wollheim in Szene gesetzt« • Auch in: Konzert (S. 148f.).
Briefe:
1920 (9), 1923 (1).
[Index] Fenigstein, Berthold • (1885-1976). Lehrer für romanische Sprachen an der Schule des Kaufmännischen Vereins in Zürich. Literatur- und Kunstkritiker. Er setzte sich für eine Ausstellung von Zeichnungen Paul Lasker-Schülers ein, die im September 1938 im »Künstlerhaus am Hirschengraben« in Zürich (Hirschengraben 78) stattfand.
Briefe:
Nachträge zur »Kritischen Ausgabe«:
Zürich, »11. Mai 38« (Postkarte: Zentralbibliothek Zürich). Verabredung für den kommenden Freitag (13. Mai): »Ich warte unten im Restaurant, oder die erste Flurtreppe am Saal, der uns zur Verfügung steht.«
Zürich, 14. Mai 1938 (Poststempel) (leeres Kuvert: Zentralbibliothek Zürich). Auf der Rückseite: »Eine Ausstellung von den Bildern meines Jungen würde mich beglücken.«
Zürich, »9. Sept. 38« (Postkarte: Zentralbibliothek Zürich). Dank für eine »liebe liebe liebe liebe liebe liebe Karte«.
[Index] Ficker, Cäcilie (Cissi) von • (geb. Molander) (1875-1960). Die Frau Ludwig von Fickers.
Gedicht:
»Styx« • Die gesammelten Gedichte (1917) (S. 37) (1919) (S. 38) (1920) (S. 38): »Die Gedichte des Styx schenke ich Ludwig von Ficker, dem Landvogt von Tyrol und seiner schönen Schwedin«. Die Widmung steht unter dem Gedicht, an das sich vierzehn Gedichte anschließen, die zuerst in der Sammlung Styx erschienen waren.
Briefe:
1914-1916 (7).
[Index] Ficker, Ludwig von • (1880-1967). Schriftsteller in Innsbruck.
Gedicht:
»Styx« • Die gesammelten Gedichte (1917) (S. 37) (1919) (S. 38) (1920) (S. 38): »Die Gedichte des Styx schenke ich Ludwig von Ficker, dem Landvogt von Tyrol und seiner schönen Schwedin«. Die Widmung steht unter dem Gedicht, an das sich vierzehn Gedichte anschließen, die zuerst in der Sammlung Styx erschienen waren.
Briefe:
1913-1915 (29), 1926 (2).
[Index] Finkelstein, Zygmunt Föbus • (geb. 1886). Schriftsteller und Zeitschriftenredakteur in Wien. Er emigrierte 1938 über Paris und London nach Palästina.
Briefe:
1924 (2).
[Index] Fischer, Grete • (1893-1977). Schriftstellerin und Verlagslektorin in Berlin.
Gedicht:
»Mein Drama« • Die gesammelten Gedichte (1919) (1920) (S. 44): »Der lieben Grete Fischer aus Prag«.
[Index] Flanter, Meta • (geb. Jahr) (1900-1992). Mitarbeiterin der Deutschen Abteilung der Jewish Agency in Jerusalem.
Brief:
1942 (1).
[Index] Flechtheim, Alfred • (1878-1937). Kunsthändler in Düsseldorf, ab 1923 in Berlin. Er gründete 1921 die Zeitschrift und den Verlag »Der Querschnitt«, in dem 1923 von Else Lasker-Schüler das Buch »Theben« erschien.
Erwähnung:
»Ich räume auf!«: »Diesem ehrgeizigen Kunsthändler und Verdiener, der ebensogut in den Gassen mit Pelzen handeln könnte« • »der große rheinische Westjude« • »der letzte der spanischen Rheinländer«.
[Index] Förster-Nietzsche, Elisabeth • (1846-1935). Schwester Friedrich Nietzsches. Sie verwaltete das von ihr gegründete Nietzsche-Archiv in Weimar.
Briefe:
1906 (1), 1916 (1).
[Index] Frank, Josef • Rechtsanwalt in Jerusalem.
Prosa:
»Der Antisemitismus« • The National Library of Israel (Jerusalem), Arc. Ms. Var. 501 (Else Lasker-Schüler-Archiv) (2:110) (Manuskript): »Gewidmet: meinem Rechtsbeistand: Dr. Joseph Franck und dem Arzt Dr. W. Heimann«.
Briefe:
1943 (2).
[Index] Frankewitz, Richard • (gest. 1932). Der legendär gewordene Zeitungskellner im Berliner Café des Westens.
Erwähnung:
»Wauer via München, weiter und so weiter« (später »Wauer-Walden via München und so weiter«) (Prosa) • Der Sturm. Jg. 2, Nr. 72 vom August 1911. S. 575f.: »Richard, der Zeitungsverweser, der Journaltruchseß« • Auch in: Gesichte (1913) (S. 117-121); Essays (S. 76-80).
[Index] Freier, Recha • (1892-1984). Lehrerin. Sie hatte 1932/33 in Berlin die Jugendalijah gegründet, von der die Einwanderung (hebr. alijah) jüdischer Kinder und Jugendlicher nach Palästina organisiert wurde, und ging 1941 nach Palästina, wo sie sich vor allem für die Ausbildung benachteiligter Jugendlicher engagierte.
Erwähnung:
Vortrag, gehalten in Jerusalem (»Adon und Gewereth. / Schon gestern Abend ...«) (Prosa) • The National Library of Israel (Jerusalem), Arc. Ms. Var. 501 (Else Lasker-Schüler-Archiv) (2:27) (Typoskript): »die liebreiche Gewereth Freier die Betreuerin der Kinder Allianz«.
Brief:
Undatiert (Jerusalem) (1).
[Index] Fremdenpolizei Zürich.
Brief:
1939 (1).
[Index] Friedländer, Salomo • (Pseudonym: Mynona) (1871-1946). Schriftsteller und Philosoph.
Briefe:
1904/05 (2).
[Index] Friedmann, Israel • (1854-1933). Rabbiner aus Czortkow (Ukraine). Ab 1914 – nach der Eroberung Czortkows durch russische Truppen – lebte er bis zu seinem Tod in Wien. Abraham Nochem Stenzel berichtet von einem Gespräch, in dem Else Lasker-Schüler folgendes zu ihm sagte: »Erzähl mir doch von der Kabbala ... ich habe einmal den Wunderrabbi Friedman von Sadigara in Kolberg am Strand gesehen, und er sah aus wie ein wirklicher Engel. Ich bin zu ihm gerannt und habe ihm die Hand geküßt. O, wie seine Augen mich angesehen haben. ... Ich schaudere noch, wenn ich daran denke!« (Zitiert nach: Heather Valencia: Else Lasker-Schüler und Abraham Nochem Stenzel. Eine unbekannte Freundschaft. Mit jiddischen und deutschen Texten aus dem Elisabeth-Wöhler-Nachlaß [Campus Judaica Bd. 5]. Frankfurt am Main und New York 1995. S. 92.)
Zeichnung:
»Meskin / Rowinah / Friedmann // Eine Illustration aus meinem Palestinabuch // Prinz Jussuf trägt seine Gedichte vor« • Privatbesitz (Faksimile: Else Lasker-Schüler 1869-1945. Bearbeitet von Erika Klüsener und Friedrich Pfäfflin [Marbacher Magazin 71/1995]. S. 270). – Da Else Lasker-Schüler erst nach Friedmanns Tod Palästina bereiste, ist die Begegnung mit ihm, Aharon Meskin und Hannah Rovina fiktiv.
Erwähnung:
»Das Hebräerland«: »der gewaltige Raw, der vertriebene Wunderrabbiner von Galizien, der kühle und kühne Fastende, der ›zweite Moses‹«.
[Index] Frisch, Efraim • (1873-1942). Schriftsteller, Übersetzer und Publizist in Berlin und München. Er emigrierte 1933 in die Schweiz und lebte in Ascona.
Brief:
1936 (1).
[Index] Frisch, Fega • (geb. Lifschitz) (1878-1964). Übersetzerin. Die Frau von Efraim Frisch.
Brief:
1936 (1).
[Index] Fuchs, Georg • Schriftsteller. Um 1910 Mitarbeiter der »Vossischen Zeitung«, später der »Aktion« und der »Weißen Blätter«.
Prosa:
»Am Kurfürstendamm« • Gesichte (1913) (S. 40-42) (1920) (S. 48-50): »Georg Fuchs in Freundschaft«.
[Index] Fuchs, Guido Freiherr von • (geb. 1880). Schriftsteller und Komponist in Wien.
Gedicht:
»Versöhnung« • Die gesammelten Gedichte (1919) (S. 10): »Guido von Fuchs, dem Tondichter meiner Balladen«.
[Index] Fuhrmann (Fuhrmann-Paulsen), Elisabeth • (geb. Paulsen) (1879-1951). Lyrikerin.
Briefe:
1912 (2).
[Index] Fürnberg, Lotte • (geb. Wertheimer) (1911-2004). Louis Fürnbergs Frau.
Brief:
1943 (1).
[Index] Fürnberg, Louis • (1909-1957). Schriftsteller und Kulturpolitiker. Er lebte von 1941 bis 1946 in Palästina.
Briefe:
1941 (1), 1943 (1).
[Index] Fürst, Sidonie.
Brief:
1920 (1).
[Index] Fürst (Fuerst), Walter René • (1885-1948). Maler und Bühnenbildner.
Briefe:
1912/13 (3).
G
[Index] Gafner, Max • (1892-1957). Jurist und schweizerischer Politiker. 1928-1943 Nationalrat.
Briefe:
1936 (2).
[Index] Gangolf (eigentlich: Loewy), Paul • (1879-1939). Holzschneider, Lithograph und Aquarellmaler. Er wuchs in Wiesbaden auf und kam 1901 nach Berlin. 1926-1932 lebte er, unterstützt von dem Kölner Sammler Heinrich Stinnes (1867-1932), in Paris, 1931 einige Monate in London. 1935 war Gangolf nach antinationalsozialistischen Äußerungen auf der Straße mehrere Monate inhaftiert, anschließend hielt er sich in Frankreich, Spanien und Portugal auf. 1939 soll Gangolf bei einem Grenzübertritt von Frankreich nach Deutschland überstürzt aus dem Eisenbahnzug gerannt und erschossen worden sein. • Vgl. In memoriam Paul Gangolf. Hg. von Ernest Rathenau. New York: Ernest Rathenau, 1964; Freundlich – Gangolf – Kogan. Drei Künstlerschicksale. Hamburg: Ernst Barlach Haus, 2004.
Text zur Person:
»Paul Gangolf« (Gedicht) • Berliner Börsen-Courier. Jg. 55, Nr. 375 (Morgen-Ausgabe) vom 12. August 1923, 1. Beilage.
Erwähnung:
»Das Hebräerland« (Entwurf) • The National Library of Israel (Jerusalem), Arc. Ms. Var. 501 (Else Lasker-Schüler-Archiv) (17:11) (Typoskript): »der trotziggroße Maler«.
[Index] Gebhard, Klaus • (1896-1976). Seidenfabrikant in Elberfeld. Kunstsammler und Mäzen.
Briefe:
1921-1926 (102), 1927 (1), 1930-1935 (27).
[Index] Gebser, Jean (eigentlich: Hans) • (1905-1973). Kulturphilosoph, Psychologe, Schriftsteller und Übersetzer. Er lebte ab 1928 in Italien, Frankreich und Spanien, ab 1939 in der Schweiz.
Brief:
1937 (1).
[Index] Geheeb, Edith Johanna • (geb. Cassirer) (1885-1982). Pädagogin. Die zweite Frau Paul Geheebs.
Prosa:
»Die Odenwaldschule« • Gesichte (1913) (S. 45-47): »Edith Geheeb-Cassirer«.
Briefe:
1912/13 (9).
[Index] Geheeb, Paul • (1870-1961). Pädagoge. Er gündete 1910 zusammen mit seiner Frau Edith in Oberhambach bei Heppenheim die Odenwaldschule.
Text zur Person:
»Die Odenwaldschule« (Prosa) • Berliner Tageblatt. Jg. 41, Nr. 641 (Morgen-Ausgabe) vom 17. Dezember 1912, 1. Beiblatt • Auch in: Gesichte (1913) (S. 45-47).
Briefe:
1912/13 (7).
[Index] Geheeb, Reinhold • (1872-1939), Chefredakteur der Zeitschrift »Simplicissimus« in München. Bruder von Paul Geeheb.
Brief:
1915 (1).
[Index] George, Stefan • (1868-1933). Schriftsteller.
Erwähnung:
»Im neopathetischen Cabaret« (Prosa) • Der Sturm. Jg. 1, Nr. 38 vom 17. November 1910. S. 304: »Stefan Georges Gedichte wandeln allerdings, ohne müde zu werden; nicht bunte Karawanen über Sandwege; aus ihnen weht die Kühle endloser Prozessionen zwischen frommen Schlössern und himmelhohen Domen« • Auch in: Gesichte (1913) (S. 152f.) (1920) (S. 77f.).
[Index] Gerling, Heinz • (1904-2002). Verbandsfunktionär. Er lebte ab 1933 in Palästina und war ab 1937 Direktor der »Hitachdut Olej Germania« (»Vereinigung der Einwanderer aus Deutschland«) und ihrer Nachfolgeorganisationen.
Briefe:
1942/43 (2).
[Index] Geyer, Emil • (eigentlich: Emil Goldmann) (1872-1942). Schauspieler, Dramaturg und Regisseur in Wien.
Briefe:
1926 (3).
[Index] G(h)uttmann, Simon • (1890-1989). Journalist in Berlin. Freund Georg Heyms (1887-1912) und Erwin Loewensons. Er emigrierte 1934 über die Schweiz, Frankreich und Portugal nach London, wo er eine Presseagentur gründete.
Brief:
1936 (1).
[Index] Giehse, Therese • (1898-1975). Schauspielerin. Sie gehörte von 1937 bis 1949 dem Schauspielhaus Zürich als Ensemblemitglied an.
Erwähnung:
»Tagebuchzeilen aus Zürich« (Prosa) • The National Library of Israel (Jerusalem), Arc. Ms. Var. 501 (Else Lasker-Schüler-Archiv) (2:28) (Typoskript): »der unvergleichlichen Künstlerin«.
[Index] Ginsberg, Ernst • (1904-1964). Schauspieler. Er gehörte von 1933 bis 1962 dem Zürcher Schauspielhaus an; bei der Uraufführung von »Arthur Aronymus und seine Väter« am 19. Dezember 1936 spielte er die Rolle des Nachtwächters Altmann. Ginsberg gilt als bedeutender Darsteller von Shakespeares Hamlet-Figur.
Gedicht:
»Die Verscheuchte« • Deutsches Literaturarchiv Marbach am Neckar (Fotokopie, Original verschollen) (Manuskript): »Dem lieben Ernst Ginsberg dem großen Schauspieler von der Dichterin Else Lasker-Schüler. Im Jahre der Vertreibung: 1934 in Zürich«.
Text zur Person:
»Dänischer Prinz« (Gedicht) • The National Library of Israel (Jerusalem), Arc. Ms. Var. 501 (Else Lasker-Schüler-Archiv) (2:140) (Manuskript).
Erwähnung:
»Tagebuchzeilen aus Zürich« (Prosa) • The National Library of Israel (Jerusalem), Arc. Ms. Var. 501 (Else Lasker-Schüler-Archiv) (2:28) (Typoskript): »Noch schalt des alten Nachtwächter Altmann Horn in meine Ohren Ginsberg beste Rolle, trompete ich in die Welt«.
Briefe:
1933-1937 (29).
[Index] Ginsberg, Ruth • (geb. Greiner) (1906-1960). Tochter von Erna Greiner, Ernst Ginsbergs Frau.
Briefe:
1933 (1), 1936 (1).
[Index] Goldberg, Simson • (1855-1948). Maler. Bei ihm erhielt Else Lasker-Schüler von 1894 bis 1897 Zeichenunterricht.
Text zur Person:
»Der achtzigjährige Maler Simson Goldberg« (Prosa) • Jüdische Presszentrale Zürich. Jg. 18, Nr. 843 vom 17. Mai 1935. S. 17.
[Index] Goldmann, Nahum • (1895-1982). Politiker und Journalist in Berlin. Er emigrierte 1933 in die Schweiz, wo er Vertreter der Jewish Agency beim Völkerbund in Genf wurde. Ab 1940 lebte er in den USA.
Brief:
1938 (1).
[Index] Goldscheider, Georg • (1897-1943). Paul Goldscheiders Bruder.
Briefe:
1927 (3).
[Index] Goldscheider, Gertrude • (1902-1985). Gynäkologin. Paul Goldscheiders Frau.
Briefe:
1931/32 (4).
[Index] Goldscheider, Paul • (1902-1983). Aus Wien gebürtiger Industriekaufmann, später Arzt. Er ging in den frühen zwanziger Jahren nach Südamerika und kehrte 1927 nach Wien zurück, wo er als Werkstudent Medizin studierte. 1937 emigrierte er nach London und ließ sich dort – nach Wiederholung der medizinischen Examina – als Arzt nieder.
Briefe:
1927/28 (57), 1930-1932 (24), 1938/39 (6).
[Index] Goldschmidt, Jakob • (1882-1955). Bankier und Kunstsammler. 1922-1931 persönlich haftender Gesellschafter der Darmstädter und Nationalbank (DANAT). Er emigrierte 1934 New York.
Brief:
1937 (1).
[Index] Goldschmidt-Rothschild, Lucie (Lucy) Georgine Leontine von • (1891-1977). Sie heiratete im Sommer 1917 den österreichischen Diplomaten Edgar Spiegl Edler von Thurnsee (1876-1931).
Gedichte:
»Hebräische Balladen« • Deutsches Literaturarchiv Marbach am Neckar. Sammelhandschrift der »Hebräischen Balladen« (79.50) (Manuskript [Faksimile: Hebräische Balladen in der Handschrift von Else Lasker-Schüler. Hg. und mit einem Nachwort von Norbert Oellers. Frankfurt/Main: Jüdischer Verlag, 2000]): »Diese frommen hebräischen Gedichte meiner lieben asiatischen Prinzessin Lucie von Goldschmidt-Rothschild zur Verlobung und Glücksewigkeit vom Prinzen Jussuf von Theben«.
»Ruth« • Die gesammelten Gedichte (1917) (S. 19) (1919) (S. 20) (1920) (S. 20): »Der Leila: Lucie von Goldschmidt-Rothschild«.
Briefe:
1917 (2).
[Index] Goldstein, Franz • (Pseudonym: Frango) (1898-1982). Aus Oberschlesien gebürtiger Jurist und Journalist. Er emigrierte 1938 über Wien und Prag nach Jerusalem. In Palästina war Goldstein als Literatur- und Kulturkritiker tätig.
Erwähnungen:
»Huldigungen« (Unserm Hebräischen Bischof ...) (Prosa) • The National Library of Israel (Jerusalem), Arc. Ms. Var. 501 (Else Lasker-Schüler-Archiv) (2:27) (Typoskript): »Immer im sprühenden Taumel«.
Vortrag, gehalten am 20. Juli 1941 in Jerusalem im »Alfred Berger Club«, Einführung zur ersten Lesung des Schauspiels »IchundIch« (»Verehrte Damen und Herren. Bevor ich beginne ...«) (Prosa) • The National Library of Israel (Jerusalem), Arc. Ms. Var. 501 (Else Lasker-Schüler-Archiv) (2:32/2:27) (Typoskript): »der das erste Volkslied hierher nach Asien brachte: Kommt a Vogel geflogen«.
Briefe:
1941-1943 (6), undatiert (Jerusalem) (1).
[Index] Goßler, Eugen von • (1885-1962).
Gedicht:
»Dasein« • Die gesammelten Gedichte (1917) (S. 104) (1919) (S. 105) (1920) (S. 105): »Eugen von Goßler«.
[Index] Gottgetreu, Erich • (1903-1981). Schriftsteller und Journalist in Berlin. Er emigrierte 1933 nach Palästina und war dort Korrespondent zahlreicher Zeitungen.
Briefe:
1925 (1), 1941-1943 (8).
[Index] Gottgetreu, Sonya • (geb. Reznik). Die Frau Erich Gottgetreus.
Brief:
1943 (1).
[Index] Grabein, Paul • (1869-1945). Verfasser von Unterhaltungsromanen und Herausgeber von Anthologien.
Briefe:
1902 (2). Zuweisung unter Vorbehalt.
[Index] Graetz, Paul • (1890-1937). Schauspieler und Chansonnier in Berlin. Er hatte bei der Uraufführung der »Wupper« am 27. April 1919 im Deutschen Theater die Rolle des Großvaters Wallbrecker gespielt.
Text zur Person:
»Und der Paul Graetz« (Gedicht) • Konzert (S. 138).
[Index] Granach, Alexander • (1890-1945). Schauspieler in Berlin. 1933 emigrierte er zunächst in die Schweiz; ab 1939 lebte er in Hollywood.
Brief:
1932 (1).
[Index] Greiner, Erna • (geb. Urfus) (geb. 1884). Frau des Schriftstellers Leo Greiner (1876-1928). Schwiegermutter von Ernst Ginsberg, Schwester der Schauspielerin Maria Moissi (geb. 1877). Sie emigrierte in die Schweiz.
Briefe:
1926 (1), 1934-1936 (8).
[Index] Grieger, Hedwig • Kindermädchen von Else Lasker-Schülers Sohn Paul.
Prosa:
»Arme Kinder reicher Leute« • Gesichte (1913) (S. 37-39) (1920) (S. 45-47): »Der kleinen Hedwig Grieger«.
[Index] Grimme, Adolf • (1889-1963). Pädagoge und Schulreformer. Zunächst Ministerialrat im Preußischen Kultusministerium und von 1930 bis 1932 Kultusminister.
Briefe:
1930/31 (8).
[Index] Gronemann, Sammy • (1875-1952). Schriftsteller und Jurist, Rechtsanwalt in Berlin. 1909-1924 Syndikus des Schutzverbands deutscher Schriftsteller. Er emigrierte 1933 nach Frankreich, 1936 nach Palästina.
Erwähnung:
»Ich räume auf!«: »Der Tierschutzverein (Verzeihung) für Literatur im altmodisch geborenen Gänsestil erfreut sich zunächst der besten Gesundheit, und Kartoffelpuffer ohne den Generalanwalt Herrn Dr. Gronemann und seinen Assessoren im entferntesten beleidigen zu wollen. Als er sich noch mit der Schriftstellerei befaßte, brachte er mal in seinem Journal: Das Dromedar .... mein Bild. Bitte! Nun erfreut er sich einer immerfort gut gearteten dampfenden Pfeife, Zipfelmütze und gestickten Pantoffeln«.
Brief:
1934 (1).
[Index] Gropius, Walter • (1883-1969). Architekt. 1919-1928 Direktor des von ihm gegründeten Staatlichen Bauhauses in Weimar (ab 1925 in Dessau). Er emigrierte 1934 nach England, 1937 in die USA.
Briefe:
1920 (3).
[Index] Grosshut, Friedrich Sally • (1906-1969). Aus Wiesbaden gebürtiger Jurist, Journalist und Schriftsteller. Er emigrierte 1933 nach Palästina und gründete 1936 ein Antiquariat in Haifa, in dem er auch Vortragsabende mit deutsch-jüdischer Literatur veranstaltete. 1948 ging er nach Schweden, 1949 in die USA.
Briefe:
1942-1945 (97).
[Index] Grosshut, Sina • (geb. Rosenstrauch). Friedrich Sally Grosshuts Frau.
Briefe:
1942-1944 (63).
[Index] Großmann, Rudolf • (Pseudonym: Pierre Ramus) (1882-1942). Anarchistischer Journalist und Schriftsteller in Wien.
Briefe:
1910 (2).
[Index] Grosz, George • (1893-1959). Satirischer Zeichner und Maler in Berlin.
Text zur Person:
»Georg Grosz« (»Georg Groß«, »George Grosz«) (Gedicht) • Neue Jugend. Monatsschrift (Berlin). Jg. 1, H. 8 vom August 1916. S. 154 • Auch in: Die gesammelten Gedichte (1917) (S. 165f.) (1919) (S. 167f.) (1920) (S. 167f.); Die Kuppel (S. 62f.)
[Index] Grünberg, Uri Zwi • (1896-1981). Aus Galizien gebürtiger jiddischer und hebräischer Dichter. Er war 1923 nach Palästina eingewandert und lebte in den dreißiger Jahren vorübergehend in Polen.
Erwähnungen:
»Das Hebräerland«: »der berühmte hebräische Dichter, der Sohn des innigen Wunderrabbiners von Lemberg« • »Der vergötterte dichtende Wildfang der Palästinajugend«.
»Das Hebräerland« (Entwurf) • The National Library of Israel (Jerusalem), Arc. Ms. Var. 501 (Else Lasker-Schüler-Archiv) (2:157) (Typoskript): »Mein Freund der berühmte hebräische Dichter«.
»Das Hebräerland« (Entwurf) • The National Library of Israel (Jerusalem), Arc. Ms. Var. 501 (Else Lasker-Schüler-Archiv) (2:157) (Typoskript): »eines indianischen Hebräers, des Edelhirschs«.
»Das Hebräerland« (Entwurf) • The National Library of Israel (Jerusalem), Arc. Ms. Var. 501 (Else Lasker-Schüler-Archiv) (17:11) (Typoskript): »der berühmte hebräische Dichter« • »ein Judenindianerhäuptling«.
»Das Hebräerland« (Entwurf) • The National Library of Israel (Jerusalem), Arc. Ms. Var. 501 (Else Lasker-Schüler-Archiv) (17:11) (Typoskript): »einen kupferroten Menschen, einen wilden Vogeljuden einen Judenindianer mit Kupferfarbenen brennenden Haupthaar den berühmten hebräischen Dichter mit dem geschweiften feinen Nasenpfeil zwischen der Brauen Fackeln meinen Freund: Uri Zwi. Uri der Edelhirsch«.
Briefe:
1923 (2), 1925 (1), 1934 (1), 1941 (3), undatiert (Jerusalem) (1).
[Index] Grünthal • Frau eines Fabrikbesitzers in Düsseldorf.
Briefe:
1928 (2).
[Index] Gubler, Maria • (geb. Gronenschild) (gest. 1961). Die Frau Max Gublers.
Brief:
1933 (1).
[Index] Gubler, Max • (1898-1973). Schweizerischer Maler.
Erwähnung:
»Brief an Korrodi« (auch »Brief an einen Schweizer Freund«) (Prosa) • Gesichte (1920) (S. 101-108): »der große Zürcher Maler, die Schafgarbe unter den Hirten« • Zuerst (ohne Erwähnung Gublers) in: Frankfurter Zeitung und Handelsblatt. Jg. 63, Nr. 291 (Erstes Morgenblatt) vom 18. April 1919. S. 1f.
Briefe:
1918-1922 (34), 1927 (2), 1933 (1).
[Index] Guggenheim, Fritz • Bruder von Silvain Guggenheim.
Brief:
1939 (1).
[Index] Guggenheim, Silvain • (1882-1948). Seidenfabrikant in Zürich. Er leitete von 1933 bis 1944 das jüdische Flüchtlingshilfswerk in der Schweiz und unterstützte Else Lasker-Schüler finanziell während ihrer Schweizer Exiljahre.
Erwähnungen:
»Tagebuchzeilen aus Zürich« (Prosa) • The National Library of Israel (Jerusalem), Arc. Ms. Var. 501 (Else Lasker-Schüler-Archiv) (2:28) (Typoskript): »der wahre uneigennützige Wohltäter Zürichs, der Philantrop der schweizer Judenschaft«.
Vortrag, gehalten in Zürich am 15. März 1939 (»Hochverehrteste Zuhörer, / Herren und Damen ...«) (Prosa) • The National Library of Israel (Jerusalem), Arc. Ms. Var. 501 (Else Lasker-Schüler-Archiv) (2:35) (Typoskript): »der wahre uneigennützige Wohltäter der Schweizer Judenschaft, der Philantrop«.
Briefe:
1934-1939 (65).
[Index] Guido • Im Brief an Edda und Erika Lindwurm-Lindner vom 6. Januar 1918 (Stadtbibliothek Wuppertal) erkundigt Else Lasker-Schüler sich nach »Kurt und Guido«, zwei gemeinsame Bekannte ihrer Nichten.
Gedicht:
»Du machst mich traurig – hör« • Die gesammelten Gedichte (1919) (S. 212): »Guido«.
[Index] Gundolf, Friedrich • (eigentlich: Friedrich Gundelfinger) (1880-1931). Professor für deutsche Literatur an der Universität Heidelberg. Er gehörte zum Kreis um Stefan George.
Briefe:
1925 (1), 1929 (1).
[Index] Gurewitch, Chana • Mitarbeiterin der Deutschen Abteilung der Jewish Agency in Jerusalem.
Brief:
1942 (1).
H
[Index] Haas, Willy • (1891-1973). Aus Prag gebürtiger Essayist und Kritiker. Haas gründete 1925 mit Ernst Rowohlt die Wochenschrift »Die literarische Welt«.
Briefe:
1907 (1), 1911/12 (8), 1926 (2). Zuweisung des Briefes von 1907 unter Vorbehalt.
[Index] Hamburger (Hambrigk), Romana • (geb. 1887). Aus Lodz gebürtige Sängerin. In Berlin.
Brief:
1928 (1).
[Index] Hamecher, Peter • (1879-1938). Lyriker und Essayist. Herausgeber mehrerer Anthologien.
Brief:
1932 (1).
[Index] Hannemann, Karl • (1895-1953). Schauspieler in Berlin.
Gedicht:
»Aribert Wäscher« • The National Library of Israel (Jerusalem), Arc. Ms. Var. 501 (Else Lasker-Schüler-Archiv) (2:71) (Typoskript): »Unserm Freund dem Wachholderkarl«.
Text zur Person:
»Der Hannemann« (Gedicht) • Berliner Tageblatt. Jg. 53, Nr. 271 (Morgen-Expreß-Ausgabe) vom 8. Juni 1924, 4. Beiblatt.
Erwähnung:
»Das heilige Abendmahl« (Prosa) • Berliner Börsen-Courier. Jg. 54, Nr. 603 (Morgen-Ausgabe) vom 25. Dezember 1921, 1. Beilage. S. 5: »Du, Arib, sahst aus wie der junge St. Petrus, und Wachholderkarl, du, wie St. Matthäus« • Auch in: Konzert (S. 158-161).
[Index] Hanns Eduard.
Prosa:
»Das heilige Abendmahl« • Berliner Börsen-Courier. Jg. 54, Nr. 603 (Morgen-Ausgabe) vom 25. Dezember 1921, 1. Beilage. S. 5: »Unserm Freunde St. Hanns Eduard«.
[Index] Hansen, Johann.
Text zur Person:
»Johann Hansen und Ingeborg Coldstrup« (Prosa) • Der Sturm. Jg. 1, Nr. 7 vom 14. April 1910. S. 49 • Auch in: Die Fackel. Jg. 12, Nr. 309/310 vom 31. Oktober 1910. S. 5f.; Gesichte (1913) (S. 24-26) (1920) (S. 32-34).
[Index] Hardt, Ernst • (1876-1947). Schriftsteller und Theaterleiter.
Briefe:
1916 (2).
[Index] Hardt, Ludwig • (1886-1947). Aus Ostfriesland gebürtiger Rezitator.
Text zur Person:
»Ludwig Hardt« (Gedicht) • Die Weltbühne. Jg. 15, Bd. 2, Nr. 29 vom 10. Juli 1919. S. 50.
Briefe:
1920 (5).
[Index] Hart, Heinrich • (1855-1906). Schriftsteller. Bruder von Julius Hart.
Gedicht:
»Erkenntnis« • Stadt- und Landesbibliothek Dortmund (11 423) (Manuskript): »Herren Julius und Heinrich Hart und Landauer zugeeignet«.
[Index] Hart, Julius • (1859-1930). Schriftsteller. Bruder von Heinrich Hart.
Gedicht:
»Erkenntnis« • Stadt- und Landesbibliothek Dortmund (11 423) (Manuskript): »Herren Julius und Heinrich Hart und Landauer zugeeignet«.
Briefe:
1900/01 (3), um 1909 (1), 1926 (1).
[Index] Hartley, Marsden • (1877-1943). Amerikanischer Maler, der in den Jahren 1912-1915 Europa bereiste.
Gedicht:
»Schwarze Sterne« (urspr. »Sterne des Tartaros«) • Die gesammelten Gedichte (1919) (1920) (S. 45): »Meinem lieben Sioux Marsden Hartley«.
[Index] Hattingberg, Enja (Erna Maria) von • (geb. Baur) (1888-1939). Die Frau des Arztes und Psychiaters Hans Ritter von Hattingberg.
Gedicht:
»Esther« • Die gesammelten Gedichte (1917) (1919) (S. 13); Verkündigung (S. 162): »Meiner geliebten Enja, der Ritterin von Hattingberg«.
[Index] Hatzfeld, Adolf von • (1892-1957). Schriftsteller. 1913 bei einem Selbstmordversuch erblindet.
Briefe:
1917 (23), 1919 (1), 1930 (3).
[Index] Haubrich, Josef • (1889-1961). Rechtsanwalt und Kunstsammler in Köln.
Gedichte:
»Ankunft« • Die gesammelten Gedichte (1917) (S. 97) (1919) (S. 98): »Meinem lieben Job Haubrich in Köln«.
»Verinnerlicht« • Die weißen Blätter. Jg. 3, H. 1 vom Januar 1916. S. 102: »Job. Haubrich gewidmet«.
[Index] Hauptmann, Gerhart • (1862-1946). Schriftsteller.
Erwähnungen:
»Peter Hille« (Es dauert höchstens zwanzig Minuten ...) (Prosa) • Der Zeitgeist (Beiblatt zum »Berliner Tageblatt«). Nr. 30 (Beiblatt zu Jg. 32, Nr. 375 [Montags-Ausgabe]) vom 27. Juli 1903: »Hauptmanns stolzes Gesicht mit den Reiheraugen« • Auch in: Gesichte (1913) (S. 59-65); Essays (S. 11-17).
»Peter Hille« (Ich schrieb ein ganzes Buch über Peter Hille ...) (Prosa) • Die Sendung (Berlin). Jg. 6, Nr. 18 vom 3. Mai 1929. S. 293: »Gerhart Hauptmann strahlte wie ein beschenkter Knabe, als Peter Hille ihn besuchte« • Auch in: Konzert (S. 172-174).
Briefe:
1900 (2), 1904 (1), 1906 (1), 1923 (1), 1926/27 (3).
[Index] Hauptmann, Margarete • (geb. Marschalk) (1875-1957). Die zweite Frau Gerhart Hauptmanns.
Briefe:
1922/23 (2), 1926/27 (2).
[Index] Hausmann, Raoul • (1886-1971). Fotograf und Schriftsteller. Führender Vertreter des Dadaismus.
Brief:
Um 1919 (1).
[Index] Heartfield, John • (eigentlich: Helmut Herzfeld) (1891-1968). Fotograf, Zeichner und Bühnenbildner in Berlin. Bruder von Wieland Herzfelde.
Gedichte:
»Es war eine Ebbe in meinem Blut« (urspr. »Meine Blutangst«) • Die gesammelten Gedichte (1917) (S. 105) (1919) (S. 106) (1920) (S. 106): »Den lieben zwei Brüdern Helmut und Wieland Herzfelde«.
»Wir Drei« • Die gesammelten Gedichte (1917) (S. 112) (1919) (S. 113) (1920) (S. 113): »Wieland, ich, Helmut«.
[Index] Hecker • Frau in Jerusalem.
Brief:
1937 (1).
[Index] Heimann, Moritz • (1868-1925). Schriftsteller. Cheflektor im S. Fischer Verlag.
Brief:
1904 (1).
[Index] Heimann, Willy • Arzt in Jerusalem.
Prosa:
»Der Antisemitismus« • The National Library of Israel (Jerusalem), Arc. Ms. Var. 501 (Else Lasker-Schüler-Archiv) (2:110) (Manuskript): »Gewidmet: meinem Rechtsbeistand: Dr. Joseph Franck und dem Arzt Dr. W. Heimann«.
[Index] Heine, Albert • (1867-1949). Schauspieler und Regisseur. – Mitte November 1908 war Friedrich Hebbels Drama »Herodes und Mariamne« am »Berliner Theater« mit Albert Heine in der Rolle des Herodes aufgeführt worden.
Text zur Person:
»Albert Heine – Herodes V. Aufzug« (Gedicht) • Morgen. Jg. 2, Nr. 48 vom 27. November 1908. S. 1605 • Auch in: Gesichte (1913) (S. 100); Die gesammelten Gedichte (1917) (S. 153) (1919) (S. 155) (1920) (S. 155); Die Kuppel (S. 49).
[Index] Heine, Carl • (1861-1927). Dramaturg und Oberspielleiter am Deutschen Theater in Berlin.
Brief:
1919 (1).
[Index] Hennings, Emmy • (1885-1948). Lyrikerin und Erzählerin. Sie heiratete 1920 Hugo Ball.
Briefe:
1913 (1), 1915 (1), 1926/27 (7).
[Index] Henry, Marc • (eigentlich: Achille Georges Thuret) (1873-1943). Französischer Schriftsteller, Chansonnier und Kabarettleiter in München und Wien. Er leitete in München von 1901 bis 1904 die »Elf Scharfrichter« und gründete in Wien mit seiner Lebensgefährtin Marya Delvard 1906 das »Cabaret Nachtlicht«, 1907 das »Cabaret Fledermaus«.
Erwähnung:
»Kabarett Nachtlicht – Wien« (Prosa) • Gesichte (1913) (S. 154-157): »Monsieur Henry ist der gewandteste unter den blutigen Elfen in München gewesen« • Auch in: Gesichte (1920) (S. 79-82).
[Index] Herald, Heinz • (1890-1964). Regisseur und Dramaturg. Er führte bei der Uraufführung der »Wupper« am 27. April 1919 am Deutschen Theater in Berlin Regie.
Erwähnung:
»Brief an Jeßner« (Prosa) • Berliner Tageblatt. Jg. 56, Nr. 3 (Abend-Ausgabe) vom 3. Januar 1927: »Herald kein Herold (so dankbar ich ihm auch war), aber der Regisseur muß ein Feldherr sein« • Auch in: Konzert (S. 132-137): »Der hochverehrte Direktor Heinz Herald entdeckte 1910 meine Welt: Die Wupper«.
[Index] Hermann, Georg • (eigentlich: Georg Hermann Borchardt) (1871-1943). Kunstkritiker, Journalist und Schriftsteller in Berlin.
Brief:
1925 (1).
[Index] Herrmann, Helene • (1877-1944). Literarhistorikerin und Lehrerin in Berlin.
Gedichte:
»Esther« • The National Library of Israel (Jerusalem), Arc. Ms. Var. 501 (Else Lasker-Schüler-Archiv) (2:134) (Druckfahne von: Die gesammelten Gedichte [1917] [S. 13]): »Helene Herrmann« (gestrichen).
»Nachklänge« • Die gesammelten Gedichte (1917) (1919) (1920) (S. 68f.): »Helene Herrmann, der ewigen Studentin«.
[Index] Herrmann, Leni • (Helene) (geb. Gebek) (1896-1960). Die Frau von Max Herrmann-Neiße.
Zeichnung:
»Der grüne Heinrich und sein Lenlein« • Die Aktion. Jg. 7, Nr. 33/34 vom 25. August 1917. Sp. 462f. (»Max Herrmann«) • Auch Einbandzeichnung zu: Essays (Faksimile: Else Lasker-Schüler 1869-1945. Bearbeitet von Erika Klüsener und Friedrich Pfäfflin [Marbacher Magazin 71/1995]. S. 155).
Erwähnung:
»Max Herrmann« (später »Max Herrmann-Neiße«) (Prosa) • Die Aktion. Jg. 7, Nr. 33/34 vom 25. August 1917. Sp. 462f.: »Lenlein, die Grünheinrichfrau ist eigentlich ein Heiligenmädchen« • Auch in: Vossische Zeitung. Nr. 601 (Abend-Ausgabe) vom 25. November 1919. S. 2; Essays (S. 9f.).
Briefe:
1921 (1), 1926 (1).
[Index] Herrmann-Neiße, Max • (eigentlich: Max Herrmann) (1886-1941). Schriftsteller und Kritiker in Berlin. – 1918 veröffentlichte er das Gedicht »Lob des Mondes« mit der Widmung »In herzlichster Verehrung als Geschenk für Else Lasker-Schüler«. Vgl. Max Herrmann: Lob des Mondes / (der Bresthaften Trostgesang). In: Marsyas (Berlin). Zweiter Semesterband des ersten Jahrganges (1918-1919), H. 5. S. 127 (Redaktionsschluß: 15. Juli 1918).
Text zur Person:
»Max Herrmann« (später »Max Herrmann-Neiße«) (Prosa) • Die Aktion. Jg. 7, Nr. 33/34 vom 25. August 1917. Sp. 462f. • Auch in: Vossische Zeitung. Nr. 601 (Abend-Ausgabe) vom 25. November 1919. S. 2; Essays (S. 9f.).
Zeichnung:
»Der grüne Heinrich und sein Lenlein« • Die Aktion. Jg. 7, Nr. 33/34 vom 25. August 1917. Sp. 462f. (»Max Herrmann«) • Auch Einbandzeichnung zu: Essays (Faksimile: Else Lasker-Schüler 1869-1945. Bearbeitet von Erika Klüsener und Friedrich Pfäfflin [Marbacher Magazin 71/1995]. S. 155).
Briefe:
1921 (1), 1924-1926 (4).
[Index] Hertz, John.
Gedicht:
»Der letzte Stern« • Die gesammelten Gedichte (1917) (1919) (1920) (S. 62f.): »John Hertz und Alice Behrend«.
[Index] Herwig, Franz • (1880-1931). Erzähler und Kritiker.
Brief:
1919 (1).
[Index] Herzfelde, Wieland • (eigentlich: Wieland Herzfeld) (1896-1988). Zeitschriftenredakteur und Verleger in Berlin. Bruder von John Heartfield.
Gedichte:
»Es war eine Ebbe in meinem Blut« (urspr. »Meine Blutangst«) • Die gesammelten Gedichte (1917) (S. 105) (1919) (S. 106) (1920) (S. 106): »Den lieben zwei Brüdern Helmut und Wieland Herzfelde«.
»Heinrich Maria Davringhausen« • Die gesammelten Gedichte (1917) (S. 164) (1919) (S. 166) (1920) (S. 166): »Seinem Freunde Wieland«.
»Wir Drei« • Die gesammelten Gedichte (1917) (S. 112) (1919) (S. 113) (1920) (S. 113): »Wieland, ich, Helmut«.
Zeichnung:
»Der Roland von Berlin / (Wieland Herzfelde)« • Neue Jugend. Monatsschrift (Berlin). Jg. 1, H. 9 vom September 1916. S. 176-179 (»Der Malik [dem blauen Reiter Franz Marc]«) • Auch in: Der Malik. – Dazu schreibt Else Lasker-Schüler in »Der Malik (dem blauen Reiter Franz Marc)«: »Wieland Herzfelde, dem jüngsten der dichtenden Kürassiere, der den Plan ausgehäckt, saßen zwei leuchtende blaue Schelme im Gesicht, denen man nie böse sein konnte; das wußte er.«
[Index] Hess, Fritz • Besitzer der Firma »Rosenthal und Stern« in Berlin. Kunstsammler.
Briefe:
1927 (2).
[Index] Hess, Stefanie • Die Frau von Fritz Hess.
Briefe:
1927/28 (5).
[Index] Hesse, Hermann • (1877-1962). Schriftsteller.
Briefe:
1925/26 (2), 1933 (1), 1936 (1).
[Index] Heydt, Selma Freifrau von der • (geb. Haarhaus) (1862-1944). Die Mutter des Bankiers und Kunstsammlers Alfred Eduard von der Heydt (1882-1964).
Brief:
1930 (1).
[Index] Hildenbrandt, Fred • (Alfred) (1892-1963). Schriftsteller und Journalist. 1921-1932 leitete er das Feuilleton des »Berliner Tageblatts«.
Text zur Person:
»Fred Hildenbrandt« (Prosa und Gedicht) • Die literarische Welt (Berlin). Jg. 2, Nr. 7 vom 12. Februar 1926. S. 2.
[Index] Hille, Peter • (1854-1904). Boheme-Dichter in Berlin.
Gedichte:
»Abraham und Isaak« • Die gesammelten Gedichte (1917) (S. 24) (1919) (S. 25) (1920) (S. 25); Menschheitsdämmerung (S. 148f.): »Dem großen Propheten St. Peter Hille in Ehrfurcht«.
»Der gefallene Engel« • Styx (S. 49f.): »St. Petrus Hille zu eigen«.
Prosa:
»Sterndeuterei« • Gesichte (1913) (S. 9-17) (1920) (S. 17-25): »St. Peter Hille in Ehrfurcht«.
Texte zur Person:
»Das Peter Hille-Buch« (Prosa) (1906) (1919).
»Peter Hille« (Es dauert höchstens zwanzig Minuten ...) (Prosa) • Der Zeitgeist (Beiblatt zum »Berliner Tageblatt«). Nr. 30 (Beiblatt zu Jg. 32, Nr. 375 [Montags-Ausgabe]) vom 27. Juli 1903 • Auch in: Gesichte (1913) (S. 59-65); Essays (S. 11-17).
»Peter Hille« (Ich schrieb ein ganzes Buch über Peter Hille ...) (Prosa) • Die Sendung (Berlin). Jg. 6, Nr. 18 vom 3. Mai 1929. S. 293 • Auch in: Konzert (S. 172-174).
»Peter Hille« (später »St. Peter Hille«) (Wieder einmal entzückt es mich ...) (Prosa) • Deutsche Welle (Berlin). Jg. 2, Nr. 26 vom 28. Juni 1929. S. 408 • Auch in: Konzert (S. 169-171).
»St. Peter Hille« (Es fragte mich kürzlich jemand ...) (Prosa) • Berliner Tageblatt. Jg. 53, Nr. 381 (Abend-Ausgabe) vom 12. August 1924 • Auch in: Konzert (S. 175-185).
»St. Peter Hille« (Gedicht) • Hebräische Balladen (1920) (S. 85) • In den »Gesammelten Gedichten« (1917) (1919) (1920) (S. 8) steht der Gedenkspruch unter Peter Hilles Essay, der den Gedichten als Vorwort vorangestellt ist. Als Motto sind die Verse in Briefe Peter Hilles an Else Lasker-Schüler (1921) (S. 7) aufgenommen.
Zeichnungen:
»St. Peter Hille« • Einbandzeichnung zu: »Das Peter Hille-Buch« (1919) (Faksimile: Else Lasker-Schüler 1869-1945. Bearbeitet von Erika Klüsener und Friedrich Pfäfflin [Marbacher Magazin 71/1995]. S. 151).
»St. Peter Hille« • Einbandzeichnung zu: Briefe Peter Hilles an Else Lasker-Schüler (1921) (Faksimile: Else Lasker-Schüler 1869-1945. Bearbeitet von Erika Klüsener und Friedrich Pfäfflin [Marbacher Magazin 71/1995]. S. 167).
Erwähnungen:
»Das Hebräerland«: »des letzten Prophetendichters« • »war ein Dichter und ein Prophet gewesen, ein Dichterprophet«.
»Der Antisemitismus« (Ihn, den Antisemitismus erachte ich für ein Erbteil ...) (Prosa) • The National Library of Israel (Jerusalem), Arc. Ms. Var. 501 (Else Lasker-Schüler-Archiv) (2:110) (Manuskript): »der mir stets betonte, ich verstehe ihn unter uns Freunden am besten«.
»Der Antisemitismus« (Ihn erachte ich für eine Erbschaft ...) (Prosa) • The National Library of Israel (Jerusalem), Arc. Ms. Var. 501 (Else Lasker-Schüler-Archiv) (2:110) (Typoskript): »der mir stets betonte, ich verstehe ihn unter uns Spielgefährten am allerbesten«.
»Handschrift« (Prosa) • Der Sturm. Jg. 1, Nr. 39 vom 24. November 1910. S. 309f.: »Der einzige Plastiker der Handschrift, den ich kannte« • Auch in: Saturn. Jg. 3, H. 4 vom April 1913. S. 107-112; Gesichte (1913) (S. 18-23) (1920) (S. 26-31).
»Ich räume auf!«: »meinen ehrfurchtsvollen Freund, den unantastbaren Propheten und Dichter St. Peter Hille« • »den größten lebenden Dichtermenschen«.
»Karl Sonnenschein« (Prosa) • Berliner Tageblatt. Jg. 58, Nr. 166 (Morgen-Ausgabe) vom 9. April 1929: »unseren Dichterpropheten« • Auch in: Konzert (S. 235-242).
Briefe:
1902-1904 (5).
[Index] Hiller, Kurt • (1885-1972). Journalist und Schriftsteller in Berlin. Mitbegründer des »Neuen Clubs«, aus dem das von ihm geleitete »Neopathetische Cabaret« und das literarische Kabarett »Gnu« hervorgingen.
Zeichnung:
o. T. (Porträt Kurt Hillers, en face, mit Glühbirne über dem Kopf, die sich auf der Glatze spiegelt) • Der Sturm. Jg. 2, Nr. 95 vom Januar 1912. S. 758-760 (»Briefe nach Norwegen«) • Auch in: »Mein Herz« (1912) (S. 125) (1920). – Dazu schreibt Else Lasker-Schüler in den »Briefen nach Norwegen«: »Lieber Herwarth, außerdem habe ich Direktor Cajus-Majus = Dr. Hiller in seinem Gnutheater am Vortragstisch auf der Bühne sitzend gezeichnet. Er spricht vom gescheckten Mondgnukalb – in seinem Hirne – elektrisch spiegelt sich die Birne.«
[Index] Hirsch, Leon • (1886-1954). Buchhändler und Verleger. Er leitete 1928-1933 in Berlin das Kabarett »Die Wespen« und emigrierte 1933 in die Schweiz.
Briefe:
1933-1936 (15).
[Index] Hirsch-Faber • Schwiegermutter von Leopold Lindtberg.
Brief:
1925 (1).
[Index] Hirschfeld, Magnus • (1868-1935). Sexualforscher und Sexualreformer, Facharzt für nervöse und psychische Leiden in Berlin. Er gründete 1918 das Berliner »Institut für Sexualwissenschaft«.
Text zur Person:
»Doktor Magnus Hirschfeld« (Prosa) • Züricher Post und Handelszeitung. Jg. 40, Nr. 317 (Morgen-Ausgabe) vom 10. Juli 1918 • Auch in: Essays (S. 29-31).
[Index] Hirt, Hanns • Aus Luzern gebürtiger Architekt. Jugendfreund von Fritz Huf.
Briefe:
1914-1917 (29).
[Index] Hoddis, Jakob van • (1887-1942). Frühexpressionistischer Lyriker.
Erwähnung:
»Im neopathetischen Cabaret« (Prosa) • Der Sturm. Jg. 1, Nr. 38 vom 17. November 1910. S. 304: »Er spricht seine kurzen Verse trotzig und strotzend, die sind so blank geprägt, man könnte sie ihm stehlen« • Auch in: Gesichte (1913) (S. 152f.) (1920) (S. 77f.).
[Index] Hoenn, Karl • (1883-1956). Altphilologe und Kulturhistoriker, Gründer der »Bibliothek der Alten Welt«.
Brief:
1925 (1).
[Index] Hoerschelmann, Rolf von • (1885-1947). Zeichner und Buchillustrator in München.
Brief:
1925 (1).
[Index] Hoffmann, Alma • In Detmold.
Brief:
1931 (1).
[Index] Hoffmann, Camill • (1878-1944). Journalist. 1920-1938 Pressechef der Botschaft der Tschechoslowakei in Berlin.
Brief:
1926 (1).
[Index] Holitscher, Arthur • (1869-1941). Schriftsteller und Publizist.
Text zur Person:
»Arthur Holitscher« (Gedicht) • Die Weltbühne. Jg. 24, Bd. 2, Nr. 45 vom 6. November 1928. S. 711.
[Index] Hollaender, Friedrich • (1896-1976). Revue-, Kabarett- und Filmkomponist in Berlin.
Gedicht:
»Abel« • Die gesammelten Gedichte (1919) (1920) (S. 16): »Fritz Holländer, dem Tondichter meiner Wupper«.
[Index] Holten • Mutter Oda von Holtens, mit der Paul Lasker-Schüler während der Schulzeit befreundet war.
Brief:
1914 (1).
[Index] Holzmann, Johannes • (Pseudonym: Senna Hoy) (1882-1914). Schriftsteller, von Else Lasker-Schüler auch »Sascha« und »Prinz von Moskau« genannt. • Nachrufe: Erich Mühsam: Johannes Holzmann. In: Kain (München). Jg. 4, Nr. 2 vom Mai 1914. S. 29f. (»Bemerkungen«); Franz Pfemfert: Senna Hoy ist gestorben. In: Die Aktion. Jg. 4, Nr. 19 vom 9. Mai 1914. Spalte 399-403.
Buch:
»Die Nächte der Tino von Bagdad« (1919) • »Dieses Buch schenke ich meinem geliebten Spielgefährten Sascha (Senna Hoy)«.
Gedichte:
»David und Jonathan« (In der Bibel stehn wir geschrieben) • Die gesammelten Gedichte (1917) (1919) (1920) (S. 18); Verkündigung (S. 161): »Dem Senna Hoy«.
»Ein Liebeslied« (Aus goldenem Odem) • Die gesammelten Gedichte (1917) (S. 139) (1919) (S. 141) (1920) (S. 141): »Dir, Sascha – Dir«.
»Ein Lied der Liebe« • Die gesammelten Gedichte (1917) (S. 140f.) (1919) (S. 142f.) (1920) (S. 142f.); Menschheitsdämmerung (S. 93f.): »Sascha«.
»Ein Trauerlied« • Die gesammelten Gedichte (1917) (S. 142f.) (1919) (S. 144f.) (1920) (S. 144f.): »für Sascha den Prinzen von Moskau«.
»Ich träume so leise von dir« • Die gesammelten Gedichte (1917) (S. 120): »S. H.«
»Mein Liebeslied« (Auf deinen Wangen liegen) • Die gesammelten Gedichte (1917) (S. 136f.) (1919) (S. 138f.) (1920) (S. 138f.): »Sascha dem himmlischen Königssohn« • Menschheitsdämmerung (S. 95): »Sascha, dem himmlischen Königssohn«.
»Siehst du mich« • Die gesammelten Gedichte (1917) (S. 138) (1919) (S. 140) (1920) (S. 140): »Dem holden gefangenen Krieger Sascha«.
Gedichtzyklus:
»Meinem so geliebten Spielgefährten / Senna Hoy // In Moskau der Prinz Sascha / Saß sündlos gefangen sieben Jahr« • Die gesammelten Gedichte (1917) (S. 131) (1919) (S. 133) (1920) (S. 133); Hebräische Balladen (S. 89).
Prosa:
»Der Fakir« • Der Prinz von Theben (1914) (S. 39-47) (1920) (S. 37-44): »Dem Prinzen von Moskau Senna Hoy in Unvergeßlichkeit«.
Zeichnung (gewidmet):
»Jussuf zieht mit seinen jüdischen Häuptlingen im Morgengrauen über Moskau nach Metscherskoje« • Die Aktion. Jg. 5, Nr. 31/32 vom 7. August 1915. Spalte 394-396 (»Briefe an den blauen Reiter«): »Senna Hoy, dem Prinzen von Moskau in Bewunderung«.
Texte zur Person:
»Ballade« (Sascha kommt aus Sibirien heim) (Gedicht) • Die gesammelten Gedichte (1917) (S. 134) (1919) (S. 136) (1920) (S. 136) • Auch in: Hebräische Balladen (1920) (S. 92).
»Ballade« (Trotzendes Gold seine Stirn war) (Gedicht) • Die gesammelten Gedichte (1917) (S. 133) (1919) (S. 135) (1920) (S. 135) • Auch in: Hebräische Balladen (1920) (S. 91).
»Sascha« (Er war schön und klug) (Gedicht) • The National Library of Israel (Jerusalem), Arc. Ms. Var. 501 (Else Lasker-Schüler-Archiv) (2:56) (Typoskript).
»Sascha« (Um deine Lippen blüht noch jung) (Gedicht) • Wiecker Bote (Greifswald). Jg. 1, H. 5 vom Januar 1914. S. 11 • Auch in: Die gesammelten Gedichte (1917) (S. 144) (1919) (S. 146) (1920) (S. 146); Hebräische Balladen (1920) (S. 102).
»Senna Hoy« (»Senna Hoy †«) (Gedicht und Prosa) • Die Aktion. Jg. 5, Nr. 39/40 vom 25. September 1915. Sp. 494; Frankfurter Zeitung und Handelsblatt. Jg. 60, Nr. 283 (Zweites Morgenblatt) vom 12. Oktober 1915. S. 1 • Auch in: Die gesammelten Gedichte (1917) (S. 145f.) (1919) (S. 147f.) (1920) (S. 147f.); Menschheitsdämmerung (S. 59f.); Hebräische Balladen (1920) (S. 103); Theben.
»Senna Hoy« (Wenn du sprichst) (urspr. »An den Prinzen Benjamin«) (Gedicht) • Die gesammelten Gedichte (1917) (S. 135) (1919) (S. 137) (1920) (S. 137) • Auch in: Hebräische Balladen (1920) (S. 93).
Erwähnung:
»Ernst Toller« (Prosa) • Tamzit Itonejnu (Jerusalem). Jg. 3, Nr. 1241 vom 23. Juni 1939: »dem himmlischen Königssohn, dem Sascha in meinen Büchern«.
[Index] Homeyer, Lothar • (1883-1969). Maler und Grafiker in Berlin. Weggefährte von Else Lasker-Schülers zweitem Mann Herwarth Walden.
Erwähnung:
»Mein Junge« (Prosa) • Uhu (Berlin). Jg. 5, H. 9 vom Juni 1929. S. 73-77: »der nicht allein schön male, auch noch die Noten kenne« • Auch in: Konzert (S. 275-282).
[Index] Hoppe, Else • (geb. Meyer) (1897-1973). Schriftstellerin und Literarhistorikerin.
Brief:
1929 (1).
[Index] Horwitz, Ruth • (geb. 1921). Die Tochter des Schauspielerpaars Adele (1893-1951) und Kurt Horwitz (1897-1974).
Briefe:
1931-1933 (4).
[Index] Höxter, John • (1884-1938). Maler und Schriftsteller in Berlin. Er war fester Bestandteil der Berliner Caféhausszene. Freitod nach den Novemberpogromen.
Brief:
1933 (1).
[Index] Huf, Fritz • (1888-1970). Schweizerischer Bildhauer und Maler.
Text zur Person:
»Fritz Huf« (Prosa) • Zeit-Echo. H. 1 (1915/16). S. 9f. • Auch in: Die gesammelten Gedichte (1917) (S. 209f.) (1919) (S. 213f.) (1920) (S. 213f.); Essays (S. 23f.) • In »Die gesammelten Gedichte« mit der Widmung: »Seiner lieben Mutter und seinem Vater Hans Sachs«.
Briefe:
1914/15 (3).
I
[Index] Ichenhäuser, Auguste (Guste) • (1883-1943). Malerin in München. In Theresienstadt ermordet. Freundin Else Lasker-Schülers.
Prosa:
»Der Amokläufer« • Der Prinz von Theben (1914) (S. 15-23): »Auguste Ichenhäuser in lauter Kameradschaft«.
[Index] Ihering (Jhering), Herbert • (1888-1977). Dramaturg, Theater- und Filmkritiker. 1918-1933 Theaterkritiker des »Berliner Börsen-Couriers«.
Briefe:
1923-1927 (8).
[Index] Indermaur, Anna • (1894-1980). Malerin, Bildhauerin und Zeichnerin, Gründerin des Kinos »Studio Nord-Süd« am Zürcher Schiffländeplatz. In dem 1935 gegründeten Kino las Else Lasker-Schüler am 20. März 1938. • Vgl. Curt Riess: Café Odeon. Unsere Zeit ihre Hauptakteure und Betrachter. Zürich: Europa Verlag, 1973. S. 212-214 (Neuauflage 2010: S. 211f.).
Erwähnung:
»Tagebuchzeilen aus Zürich« (Prosa) • The National Library of Israel (Jerusalem), Arc. Ms. Var. 501 (Else Lasker-Schüler-Archiv) (2:28) (Typoskript): »der charmanten Ann Indemauers«.
[Index] Israelitisches Familienblatt (Redaktion).
Briefe:
1926 (3).
[Index] Ittmann, Klaus • Kurt Ittmanns Sohn.
Brief:
1933 (1).
[Index] Ittmann, Kurt • Direktor des Warenhauses Brann in Zürich. Lyriker.
Briefe:
1933 (8), 1935/36 (4).
[Index] Ittmann, Lilly • Frau von Kurt Ittmann.
Briefe:
1933 (2), 1935/36 (2).
J
[Index] Jacob, Hans • (1896-1961). Übersetzer und Schriftsteller in Berlin.
Text zur Person:
»Hans Jacob« (Gedicht) • Berliner Tageblatt. Jg. 53, Nr. 326 (Morgen-Ausgabe) vom 11. Juli 1924.
[Index] Jacob-Loewenson, Alice • (geb. Jacob) (1895-1967). Pianistin, Komponistin und Musikschriftstellerin. Sie heiratete 1922 Erwin Loewenson. – Am 22. September 1922 veröffentlichte Alice Jacob-Loewenson in der »Jüdischen Rundschau« (Jg. 27, Nr. 75. S. 509) einige Übersetzungen von Gedichten Else Lasker-Schülers ins Hebräische. Über ihre Vortragstätigkeit in Palästina berichtet Erich Gottgetreu: Musikalische Fahrt ans Tote Meer. In: Pariser Tageblatt. Jg. 3, Nr. 731 vom 13. Dezember 1935. S. 6.
Briefe:
1922/23 (4), 1928 (1), 1940-1942 (5).
[Index] Jacobi • Arzt von Else Lasker-Schülers Schwester Annemarie Lindwurm-Lindner.
Brief:
1903 (1).
[Index] Jacobowski, Ludwig • (1868-1900). Schriftsteller in Berlin.
Briefe:
1900 (3).
[Index] Jacobs, Monty • (eigentlich: Montague Jacobsohn) (1875-1945). Literaturkritiker, Schriftsteller und Literarhistoriker. Er leitete von 1921 bis 1933 die Redaktion des Feuilletons der »Vossischen Zeitung« in Berlin.
Briefe:
1923-1925 (3).
[Index] Jacobsohn, Edith Lotte • (geb. Schiffer) (1891-1935). Übersetzerin und Verlegerin.
Text zur Person:
»Doktor Dolittle und seine Tiere« (Prosa) • Berliner Tageblatt. Jg. 54, Nr. 604 (Abend-Ausgabe) vom 22. Dezember 1925 • Auch in: Konzert (S. 106f.).
[Index] Jahnke, Otto • Mitarbeiter Paul Geheebs an der Odenwaldschule im Oberhambach an der Bergstraße. Im Ersten Weltkrieg gefallen.
Prosa:
»Handschrift« • Gesichte (1913) (S. 18-23) (1920) (S. 26-31): »Dr. Otto Jahnke mit dem seltenen Handschriftsbild«.
[Index] Jaques-Dalcroze, Emile • (1865-1950). Schweizerischer Komponist und Musikpädagoge, Reformer des schulischen Musikunterrichts, Mitgründer der »Bildungsanstalt für Musik und Rhythmus« in Hellerau bei Dresden.
Texte zur Person:
»Ein ›Schulheim‹« (Prosa) • Berliner Tageblatt. Jg. 42, Nr. 541 (Morgen-Ausgabe) vom 24. Oktober 1913.
»Kleine Skizze« (Prosa) • Der Zeitgeist (Beiblatt zum »Berliner Tageblatt«). Nr. 29 (Beiblatt zu Jg. 43, Nr. 362 [Montags-Ausgabe]) vom 20. Juli 1914.
[Index] Jedlicka, Gotthard • (1899-1965). Kunsthistoriker und Schriftsteller in Zürich, ab 1939 Professor für neuere Kunstgeschichte. Ständiger Mitarbeiter der »Neuen Zürcher Zeitung«.
Briefe:
1934 (4).
[Index] Jessner, Leopold • (1878-1945). Schauspieler und Regisseur. Ab 1919 Intendant des Staatlichen Schauspielhauses in Berlin, das am 15. Oktober 1927 die zweite Inszenierung von Else Lasker-Schülers Schauspiel »Die Wupper« herausbrachte.
Text zur Person:
»Brief an Jeßner« (Prosa) • Berliner Tageblatt. Jg. 56, Nr. 3 (Abend-Ausgabe) vom 3. Januar 1927 • Auch in: Konzert (S. 132-137).
Briefe:
1909/10 (3), 1920 (3).
[Index] Jewish Agency • In Jerusalem.
Brief:
1944 (1).
[Index] Jezower, Ignaz • (1878-? [nach Riga deportiert]). Schriftsteller und Übersetzer in Berlin.
Gedicht:
»Moses und Josua« • Die gesammelten Gedichte (1917) (S. 21) (1919) (S. 22) (1920) (S. 22): »Dem Bischof Ignaz Jezower«.
[Index] Job, Jakob • (1891-1973). Reiseschriftsteller und Rundfunkintendant. 1923-1927 Direktor der Schweizerschule in Neapel, 1930/31 Leiter des Auslandsschweizer-Werks in Berlin, anschließend bis 1956 Direktor der Radiogenossenschaft Zürich.
Briefe:
1934-1938 (29).
[Index] Jokl, Robert A. • (geb. 1890). Jugendfreund unter anderem von Willy Haas und Franz Werfel.
Brief:
1911 (1).
[Index] Juncker, Axel • (1870-1952). Buchhändler und Verleger in Berlin. Bei ihm erschien 1902 Else Lasker-Schülers erstes Buch »Styx«.
Erwähnung:
»Ich räume auf!«: »ein mutiger Verleger, der mich bat, mein Manuskript zur Durchsicht für den eventuellen Druck ihm anvertrauen zu wollen«.
Briefe:
1901-1904 (30), 1906-1908 (21), 1911 (1), 1912-1914 (4).
[Index] Jung, Franz • (1888-1963). Schriftsteller in Berlin.
Gedichte:
»Dem Mönch« (Ich taste überall nach deinem Schein) • Die gesammelten Gedichte (1917) (S. 124): »F. J.«
»Dem Mönch« (Meine Zehen wurden Knospen) • Die gesammelten Gedichte (1917) (S. 125): »F. J.«
»Der Mönch« • Die gesammelten Gedichte (1917) (S. 123): »F. J.«
»Zebaoth« • Die gesammelten Gedichte (1917) (S. 23) (1919) (S. 24) (1920) (S. 24); Menschheitsdämmerung (S. 148); Verkündigung (S. 158): »Dem Franz Jung«.
Briefe:
1917 (2).
[Index] Jungnickel, Max • (1890-1945). Schriftsteller.
Brief:
1927 (1).
[Index] Jushny, Jas(c)ha • (auch: Yas[c]ha Yushny). Leiter des Kabaretts »Der blaue Vogel«, der bedeutendsten russischen Theatereinrichtung im Berlin der zwanziger Jahre. • Nach der Eröffnung des »Blauen Vogels« in Berlin schrieb Moritz Goldstein über Jas(c)ha Jushny: »Das erste, worin nun die Darbietungen dieses russischen Kabaretts unsere eigenen Versuche übertreffen, ist der Conférencier. Kein gemieteter Herr mit Geist um jeden Preis, sondern der Direktor selbst, J. Jushnij, ein klug und gepflegt aussehender Mann, den Russen bekannt als Leiter eines Kabaretts im vorbolschewistischen Moskau. Er begann deutsch, das er drollig radebrecht, ging aber rasch zum Russischen über und blieb dabei zur schmunzelnden Freude der Sprachenkundigen. Das Gastverhältnis, in dem die Russen zu Berlin stehen, scheint zu verlangen, daß er dem Deutschen allmählich mehr Raum zu gönnen lernt. Er hat es versprochen, und wir sollten ihn beim Wort halten. / Trotzdem also die Berliner nicht viel von dem verstanden, was er vor, zwischen und nach den Nummern zu sagen hatte, merkten sie doch sehr wohl den Strom von Behagen, der von seiner liebenswürdigen Sicherheit ausgeht. Er steht nicht oben, um Witze zu reißen, sondern er ist der Hausherr, der seine Gäste um sich vereint und sie untereinander näher bringt. Schließlich fühlt man sich wie eine große Familie, Hörer und Darbietende zusammengenommen. Der Kontakt ist da, gerade das, was in unseren Kabaretten immer fehlt. Von Herrn Jushnij kann man es lernen; aber vermutlich läßt sich das nicht lernen.« (Moritz Goldstein: Der blaue Vogel. Eröffnung des Russisch-Deutschen Theaters. In: Vossische Zeitung [Berlin]. Nr. 596 [Abend-Ausgabe] vom 19. Dezember 1921.) Zu Jas(c)ha Jushny vgl. auch Curt Riess: Café Odeon. Unsere Zeit ihre Hauptakteure und Betrachter. Zürich: Europa Verlag, 1973. S. 156-158 (Neuauflage 2010: S. 158-160).
Text zur Person:
»An das russische Cabaret, der blaue Vogel« (Prosa) • Berliner Börsen-Courier. Jg. 55, Nr. 611 (Morgen-Ausgabe) vom 31. Dezember 1922, 1. Beilage. S. 6 • Auch in: Konzert (S. 95).
[Index] Justi, Ludwig • (1876-1957). Kunsthistoriker. Direktor der Nationalgalerie in Berlin.
Brief:
1921 (1).
K
[Index] Kahn, Heinz • (1902-1993). Rechtsanwalt in Elberfeld, 1928-1933 in Berlin. Nach Entzug der Zulassung als Anwalt 1937 Emigration über London in die USA, dort Fotograf.
Briefe:
1930/31 (2), 1933/34 (5).
[Index] Kainer, Lene • (geb. Schneider) (1885-1971). Malerin und Graphikerin. Die Frau Ludwig Kainers.
Prosa:
»Kabarett Nachtlicht – Wien« • Gesichte (1913) (S. 154-157) (1920) (S. 79-82): »Der lieben Malerin Lene Kainer«.
[Index] Kainer, Ludwig • (1885-1967). Maler, Graphiker und Bühnenbildner in Berlin, Mitarbeiter des »Simplicissimus«.
Prosa:
»Wenn mein Herz gesund wär –« • Gesichte (1913) (S. 143-149) (1920) (S. 69-74): »In Verehrung für Ludwig Kainer«.
[Index] Kaiser-Titz, Erich • (1878-1928). Schauspieler in Berlin.
Gedicht:
»Mein Tanzlied« • Die gesammelten Gedichte (1917) (S. 40) (1919) (S. 41) (1920) (S. 41): »Dem schönen Schauspieler Erich Kaiser-Titz«.
[Index] Kalischer, Fritz • (1881-1964). Rechtsanwalt in Berlin.
Erwähnung:
»Ich räume auf!«: »mein Bevollmächtigter«.
[Index] Kanarsch, Berta Ruth • (geb. Hirschowitz) (1891-1977). Frau von Schlioma Kanarsch.
Briefe:
1933 (2), 1935/36 (6).
[Index] Kanarsch, Schlioma (Syoma) • (1894-1948). Aus Rußland gebürtiger Mathematiker. Er lebte ab 1906 in der Schweiz.
Briefe:
1933 (1), 1935/36 (5).
[Index] Kann, Helene • (geb. Pollak) (1877-1949). Sie war ab 1904 mit Karl Kraus befreundet und richtete um 1925 in Wien ein Karl Kraus-Archiv ein, das sie 1938 zu großen Teilen in die Schweiz rettete.
Briefe:
1933-1936 (11).
[Index] Kapteyn, May • (geb. 1883). Aus Holland gebürtig. Sie studierte 1902-1905 in Zürich Romanistik.
Gedicht:
»Kühle« • Die gesammelten Gedichte (1917) (S. 41): »Der lieben May Kapteyn«.
[Index] Kastein, Josef • (eigentlich: Julius Katzenstein) (1890-1946). Aus Bremen gebürtiger Schriftsteller und Jurist. Kastein war 1933 von Ascona, wo er als freier Schriftsteller gelebt hatte, nach Palästina gezogen.
Erwähnungen:
»Das Hebräerland«: »Gespenstisch flackert er selbst, inkarniert im Rosenleibe Sabbatais, über die Seiten seines herrlichen Buches«. – 1930 hatte Kastein in Berlin bei Ernst Rowohlt die Schrift »Sabbatai Zewi. Der Messias von Ismir« veröffentlicht.
»Das Hebräerland« (Entwurf) • The National Library of Israel (Jerusalem), Arc. Ms. Var. 501 (Else Lasker-Schüler-Archiv) (17:11) (Typoskript): »Sabbathey Zwi <...> sein hebräischer genialer Ekkard, Kastein« • »der große Dichter Kastein das Gespenst messianischer Sehnsucht«.
»Das Hebräerland« (Entwurf) • The National Library of Israel (Jerusalem), Arc. Ms. Var. 501 (Else Lasker-Schüler-Archiv) (2:157) (Typoskript): »der großartige Dichter«.
»Das Hebräerland« (Entwurf) • The National Library of Israel (Jerusalem), Arc. Ms. Var. 501 (Else Lasker-Schüler-Archiv) (17:11) (Typoskript): »der geniale Dichter«.
[Index] Kaufmann, Carola • In Basel.
Brief:
1934 (1).
[Index] Kaufmann, Julius • (1887-1955). Kaufmann aus Eschweiler bei Aachen, Zeitschriftenredakteur und Verleger. Er gab 1913/14 gemeinsam mit seinem Bruder, dem Schriftsteller Fritz Mordechai Kaufmann (1888-1921), die Zeitschrift »Die Freistatt. Alljüdische Revue« heraus.
Briefe:
1914 (4), 1917 (1).
[Index] Keller, Gottfried • (1819-1890). Schweizerischer Schriftsteller.
Text zur Person:
»Gottfried Keller« (Prosa) • The National Library of Israel (Jerusalem), Arc. Ms. Var. 501 (Else Lasker-Schüler-Archiv) (2:106) (Typoskript).
[Index] Kemp, Friedhelm • (1914-2011). Essayist, Herausgeber und Übersetzer, Verlagslektor.
Briefe:
1933/34 (6).
[Index] Kern, Elga • (geb. Hochstätter) (1888-1955). Schriftstellerin.
Briefe:
1929 (3).
[Index] Kerr, Alfred • (eigentlich: Alfred Kempner) (1867-1948). Literaturkritiker und Schriftsteller in Berlin.
Texte zur Person:
»Alfred Kerr« (Prosa) • Der Sturm. Jg. 1, Nr. 49 vom 4. Februar 1911. S. 391 • Auch in: Gesichte (1913) (S. 87f.); Essays (S. 51f.).
Beitrag zu einer Rundfrage über Alfred Kerr, beg. »Jakobsohn und Jakobfritzen« (Gedicht) • Die Aktion. Jg. 1, Nr. 11 vom 1. Mai 1911. Sp. 336.
Brief:
1922 (1).
[Index] Kerst, Friedrich • (1870-1961). Schriftsteller und Übersetzer. Lehrer in Elberfeld. Mitbegründer und Vorsitzender der dortigen »Literarischen Gesellschaft«, Herausgeber des »Bergischen Almanachs«.
Erwähnung:
Offener Brief aus Anlaß der Lesung Else Lasker-Schülers in Elberfeld am 22. Oktober 1912 (»Else Lasker-Schüler bittet die geehrte Redaktion ...«) (Prosa) • Stadtbibliothek Wuppertal, Else Lasker-Schüler-Archiv (A 390) (Manuskript): »Herr Kerst der Vater des liter Verein, macht sich schnell aus dem Staub wird ihm die Sache zu – hoch – (wie er sagt.) Herrn Kerst rate ich seinen liter Verein als Filiale seiner Schule umzuwandeln und bei seiner Fibel zu bleiben und seine erwachsenen, unerzogenen Kinder zu erziehen zu Menschen bevor er sie in die ›Literatur‹ einführt«.
Briefe:
1912 (6).
[Index] Kessler, Harry Graf • (1868-1937). Schriftsteller und Diplomat.
Briefe:
1905 (2).
[Index] Kestenberg, Grete • (geb. Kussel) (1881-1969). Die Frau Leo Kestenbergs.
Gedicht:
»Das Lied meines Lebens« • Die gesammelten Gedichte (1917) (S. 119) (1919) (S. 120) (1920) (S. 120): »Leo Kestenberg und seiner Grete«.
Briefe:
1927 (1), 1939/40 (2), 1943 (2).
[Index] Kestenberg, Leo • (1882-1962). Musikpädagoge, Pianist und Komponist in Berlin. Er emigrierte 1933 über Prag und Paris nach Palästina und war von 1938 bis 1944 Generalmanager des Palestine Symphony Orchestra.
Buch:
»Essays« • »Dem lieben Leo Kestenberg schenke ich dieses Buch«.
Gedicht:
»Das Lied meines Lebens« • Die gesammelten Gedichte (1917) (S. 119) (1919) (S. 120) (1920) (S. 120): »Leo Kestenberg und seiner Grete«.
Text zur Person:
»Leo Kestenberg« (Gedicht) • Die Kuppel (S. 96).
Briefe:
1927 (1), 1939/40 (4), 1943 (3).
[Index] Keysser, Adolf • (1850-1932). Direktor der Stadtbibliothek Köln.
Brief:
1904 (1).
[Index] Kiepenheuer, Gustav • (1880-1949). Verleger in Berlin.
Briefe:
1922 (1), 1924 (1).
[Index] Kimmel, Ryva • (gest. 1972). Aus Galizien gebürtige Verwaltungsangestellte. Ab 1926 in Berlin, wo sie Sekretärin der jüdischen Gemeinde war und ab 1933 dem Palästinaamt angehörte. Sie ging 1936 nach Palästina und wurde Mitarbeiterin der Deutschen Abteilung der Jewish Agency in Jerusalem. Nach der Staatsgründung Leiterin der Paßabteilung des Innenministeriums in Jerusalem. • Nachruf: S. A.-R.: Riwa Kimel. In: MB. Wochenzeitung des Irgun Olej Merkas Europa (Tel Aviv). Jg. 40, Nr. 38/39 vom 29. September 1972. S. 10.
Gedichte:
»Ein Liebesgedicht dem Holden« (= »Dem Holden«) • The National Library of Israel (Jerusalem), Arc. Ms. Var. 501 (Else Lasker-Schüler-Archiv) (2:21) (Manuskript): »Für meine Freundin Rywa zu Ostern«.
»Gebet« (O Gott, ich bin voll Traurigkeit) • The National Library of Israel (Jerusalem), Arc. Ms. Var. 501 (Else Lasker-Schüler-Archiv) (2:58) (Typoskript): »Meiner treuen Freundin Wyra Kimmel«.
Erwähnung:
»Etwas von Jerusalem« (Prosa) • Jüdische Welt-Rundschau (Jerusalem). Jg. 2, Nr. 6 vom 12. Februar 1940: »der lieben nimmermüden Gewerett«.
Briefe:
1939-1943 (25).
[Index] Klausner, Joseph Gedaliah • (1874-1958). Religions- und Literarhistoriker, Schriftsteller. Er lebte ab 1919 in Palästina, wo er ab 1925 als Professor für Neuhebräische Literatur, später auch für Jüdische Geschichte an der Hebrew University of Jerusalem lehrte.
Briefe:
1940 (3).
[Index] Kleiber, Otto • (1883-1969). Journalist. 1919-1954 Literaturredakteur der »National-Zeitung« in Basel.
Briefe:
1933 (4), 1935-1937 (8).
[Index] Knapp • Mitarbeiter des Piper Verlags in München.
Brief:
1925 (1).
[Index] Kobler, Dora • (geb. Feigenbaum) (1888-1960). Franz Koblers Frau.
Brief:
1938 (1).
[Index] Kobler, Franz • (1882-1965). Jurist, Rechtsanwalt in Wien. Er emigrierte 1938 über Zürich nach London und lebte später in den USA. Kobler veröffentlichte mehrere Bücher zur Geschichte des Judentums.
Brief:
1938 (1).
[Index] Kobus, Kati • (1854-1929). Kabarettistin. Sie hatte in München 1903 das Kabarett »Neue Dichtelei« gegründet, das schon bald nach der gleichnamigen Zeitschrift in »Simplicissimus« umbenannt wurde.
Erwähnung:
»Wauer via München, weiter und so weiter« (später »Wauer-Walden via München und so weiter«) (Prosa) • Der Sturm. Jg. 2, Nr. 72 vom August 1911. S. 575f.: »die Simplizissimusherrscherin mit dem Kronmal auf der Stirn. Sie ist die Herzogin des Rausches, sie ist eine Regierende« • Auch in: Gesichte (1913) (S. 117-121); Essays (S. 76-80).
[Index] Koch, Georg • (geb. 1885). Bildhauer in Berlin.
Prosa:
»In der Morgenfrühe« • Gesichte (1913) (S. 30f.) (1920) (S. 38f.): »Meinem Freund, dem Bildhauer Georg Koch«.
Text zur Person:
»Georg Koch« (Gedicht) • Die weißen Blätter. Jg. 6, H. 11 vom November 1919. S. 496f.
Briefe:
1912/13 (7), 1916 (4), 1918-1922 (9), 1934 (1).
[Index] Kokoschka, Oskar • (1886-1980). Maler, Graphiker und Schriftsteller.
Text zur Person:
»Oskar Kokoschka« (Prosa) • Der Sturm. Jg. 1, Nr. 21 vom 21. Juli 1910. S. 166 • Auch in: Gesichte (1913) (S. 72f.); Essays (S. 35f.).
Zeichnungen:
o. T. (Porträt Kokoschkas, im Profil, mit Hut) • Der Sturm. Jg. 2, Nr. 84 vom November 1911. S. 671 (»Briefe nach Norwegen«) • Auch in: »Mein Herz« (1912) (S. 55) (1920). – Dazu schreibt Else Lasker-Schüler in den »Briefen nach Norwegen«: »Hört nur, Kokoschka wird steckbrieflich verfolgt in der neuen, freien Presse; er wirkte doch immer schon rührend, fing er von der Villa an zu simulieren, die er seinen Eltern schenken würde. <...> Ich schneide Euch hier sein Bild aus, es ist dilettantisch gezeichnet und gerade seine charakteristischen Verbrecherzüge sind gemildert.«
o. T. (Porträt Kokoschkas, en face) • Der Sturm. Jg. 2, Nr. 89 vom Dezember 1911. S. 710f. (»Briefe nach Norwegen«) • Auch in: »Mein Herz« (1912) (S. 77). – Dazu schreibt Else Lasker-Schüler in den »Briefen nach Norwegen«: »Kokoschka ist ein alter Meister, später geboren, ein furchtbares Wunder. <...> / Wer zweifelt an seiner Urwüchsigkeit? Er nimmt gern seine erste Gestalt an als bäurischer Engel.«
Erwähnung:
»Das Hebräerland«: »dem berühmten Wiener Maler«.
Briefe:
1911 (2).
[Index] Kolb, Annette • (1870-1967). Schriftstellerin.
Brief:
1921 (1).
[Index] Kölliker, Adela • In Zürich.
Gedicht:
»Carl Schleich« • Hans Bolliger, Zürich (Manuskript): »Meiner lieben Señora Adela <gezeichnetes Herz>«.
Briefe:
1937 (2).
[Index] Kook, Abraham Isaac • (1865-1935). Rabbiner in Jerusalem.
Erwähnungen:
»Das Hebräerland«: »ihr großer Raw« • »Jerusalems Großpriester« • »der seltsame, schlichte Raw«.
»Das Hebräerland« (Entwurf) • The National Library of Israel (Jerusalem), Arc. Ms. Var. 501 (Else Lasker-Schüler-Archiv) (2:157) (Typoskript): »der große wohltätige Raw«.
[Index] Korrodi, Eduard • (1885-1955). Schweizer Literaturkritiker. 1914-1951 Feuilletonredakteur der »Neuen Zürcher Zeitung«.
Text zur Person:
»Brief an einen Schweizer Freund« (auch »Brief an Korrodi«) (Prosa) • Frankfurter Zeitung und Handelsblatt. Jg. 63, Nr. 291 (Erstes Morgenblatt) vom 18. April 1919. S. 1f. • Auch in: Gesichte (1920) (S. 101-108).
Brief:
Nachtrag zur »Kritischen Ausgabe«:
Zürich, »3. Sept. 36« (Brief: Zentralbibliothek Zürich). Else Lasker-Schüler dankt Eduard Korrodi, daß sie durch dessen Vermittlung »25 Frc.« erhalten habe.
[Index] Kracauer, Elisabeth • (Lili) (geb. Ehrenreich) (1893-1971). Die Frau von Siegfried Kracauer.
Brief:
1930 (1).
[Index] Kracauer, Siegfried • (1889-1966). Schriftsteller und Journalist. 1920-1933 Redakteur der »Frankfurter Zeitung«.
Brief:
1930 (1).
[Index] Kraft, Else • (Alisa) (verh. Tibon) (geb. 1929). Tochter Werner Krafts. • Vgl. Alisa Tibon: Mein Vater Werner Kraft. In: Werner Kraft 1896-1991. Bearbeitet von Jörg Drews (Marbacher Magazin 75/1996). S. 117-121.
Gedicht:
»Werner Kraft« • The National Library of Israel (Jerusalem), Arc. Ms. Var. 501 (Else Lasker-Schüler-Archiv) (2:96) (Typoskript): »Seiner Tochter Alisa«.
[Index] Kraft, Erna • (geb. Halle) (1897-1996). Werner Krafts Frau.
Brief:
1941 (1).
[Index] Kraft, Werner • (1896-1991). Schriftsteller und Bibliothekar. Er gehörte zu den engsten Vertrauten Else Lasker-Schülers während ihrer letzten Lebensjahre in Jerusalem. – Werner Krafts Gedicht »Die Dichterin« (Figur der Hoffnung. Ausgewählte Gedichte 1925-1953. Heidelberg: Lambert Schneider, 1955. S. 59f.) trägt den Untertitel »Else Lasker-Schüler«.
Gedichte:
»Über glitzernden Kies« • Else Lasker-Schüler. Eine Einführung in ihr Werk und eine Auswahl. Von Werner Kraft. Mit 2 Tafeln (Verschollene und Vergessene). Wiesbaden 1951. Nach S. 64 (Faksimile, Original verschollen) (Manuskript): »Werner Kraft in Freundschaft«.
»Und« • Werner Kraft-Archiv (Manuskript): »Lieben Werner Kraft von der Else Lasker-Schüler zur Gelbsucht«.
»Werner Kraft« • The National Library of Israel (Jerusalem), Arc. Ms. Var. 501 (Else Lasker-Schüler-Archiv) (2:96) (Manuskript): »Meinem feinen Freund«.
Text zur Person:
»Werner Kraft« (Gedicht) • The National Library of Israel (Jerusalem), Arc. Ms. Var. 501 (Else Lasker-Schüler-Archiv) (2:96) (Typoskript).
Briefe:
1931 (1), 1941-1944 (14).
[Index] Krakauer, Leopold • (1890-1954). Aus Österreich gebürtiger Maler und Architekt. Er lebte ab 1925 in Palästina.
Gedicht:
»Leopold Krakauer« (Himmelsgewölbe, die zur Erde gefallen) • The National Library of Israel (Jerusalem), Arc. Ms. Var. 424/160 (Ludwig Strauss-Archiv) (Manuskript): »Dem liebsten / Menschen in Jerusalem / und einzigen Bergmaler / ›L. K.‹ in Indianertreue« • The National Library of Israel (Jerusalem), Arc. Ms. Var. 501 (Else Lasker-Schüler-Archiv) (2:61) (Typoskript): »Dem liebsten Menschen / und einzigen Bergmaler / ›L. K.‹ in Indianertreue«.
Texte zur Person:
»Leopold Krakauer« (Himmelsgewölbe, die zur Erde gefallen) (Gedicht) • Jüdische Welt-Rundschau (Jerusalem). Jg. 2, Nr. 2 vom 12. Januar 1940. S. 6 • Auch in: Mitteilungsblatt (Tel Aviv). Jg. 4, Nr. 3 vom 19. Januar 1940. S. 5.
»Leopold Krakauer« (Leopold Krakauers Zeichengemälde) (Gedicht) • The National Library of Israel (Jerusalem), Arc. Ms. Var. 501 (Else Lasker-Schüler-Archiv) (2:70) (Typoskript) • Zwei weitere Typoskripte im Nachlaß (2:55, 2:62) mit der Widmung »Seiner Mutter Fritzi«.
Erwähnungen:
»Das Hebräerland«: »der ernste Baumeister« • »der künstlerische Architekt«.
»Das Hebräerland« (Entwurf) • The National Library of Israel (Jerusalem), Arc. Ms. Var. 501 (Else Lasker-Schüler-Archiv) (17:11) (Typoskript): »diesen von der Muse der Malerei bevorzugten Freund den Wiener Bildhauer«.
»Das Hebräerland« (Entwurf) • The National Library of Israel (Jerusalem), Arc. Ms. Var. 501 (Else Lasker-Schüler-Archiv) (2:157) (Typoskript): »Der liebenswürdige Architekt«.
»Das Hebräerland« (Entwurf) • The National Library of Israel (Jerusalem), Arc. Ms. Var. 501 (Else Lasker-Schüler-Archiv) (2:157) (Typoskript): »Der fleißige geniale Bauherr«.
»Huldigungen« (Unser Bischof ...) (Prosa) • The National Library of Israel (Jerusalem), Arc. Ms. Var. 501 (Else Lasker-Schüler-Archiv) (2:8) (Manuskript): »Der Bergmaler«.
Vortrag, gehalten am 20. Juli 1941 in Jerusalem im »Alfred Berger Club«, Einführung zur ersten Lesung des Schauspiels »IchundIch« (»Verehrte Damen und Herren. Bevor ich beginne ...«) (Prosa) • The National Library of Israel (Jerusalem), Arc. Ms. Var. 501 (Else Lasker-Schüler-Archiv) (2:32/2:27) (Typoskript): »unser mächtiger Bergmaler«.
[Index] Krakauer, Trude • (verh. Dothan) (geb. 1923). Die Tochter von Leopold Krakauer und seiner Frau Grete.
Erwähnungen:
»Das Hebräerland«: »des Baumeisters Töchterlein«.
»Das Hebräerland« (Entwurf) • The National Library of Israel (Jerusalem), Arc. Ms. Var. 501 (Else Lasker-Schüler-Archiv) (17:12) (Typoskript): »des Architekten anmutiges Töchterlein«.
»Ich erzähle etwas von Palästina« (Prosa) • Jüdische Rundschau (Berlin). Jg. 42, Nr. 88 vom 5. November 1937. S. 10f.: »meine kleine Freundin Trudmiriam«.
[Index] Krakauer-Wolf, Grete • (1890-1970). Malerin. Die Frau Leopold Krakauers.
Erwähnungen:
»Das Hebräerland«: »des Baumeisters Malerin«.
»Das Hebräerland« (Entwurf) • The National Library of Israel (Jerusalem), Arc. Ms. Var. 501 (Else Lasker-Schüler-Archiv) (2:157) (Typoskript): »Die liebreiche Malerin«.
[Index] Krall, Carl (jun.) • (1893-1938). Juwelier in Elberfeld.
Briefe:
1921-1926 (55), 1929 (1), 1931 (1).
[Index] Krall, Karl (sen.) • (1863-1929). Juwelier in Elberfeld. Vater von Carl (jun.) Krall.
Erwähnung:
»St. Laurentius« (Prosa) • Vossische Zeitung (Berlin). Nr. 126 (Post-Ausgabe) vom 27. Mai 1928, <Beilage:> Das Unterhaltungsblatt Nr. 123: »der Karl Krall kam auf seinen ›klugen Hans‹ herbeigeritten, auf dem Rücken seines Pferdes, das rechnen konnte, wie ein mathematischer Professor« • Auch in: Konzert (S. 219-224).
[Index] Kraus, Karl • (1874-1936). Schriftsteller und Publizist in Wien.
Buch:
»Hebräische Balladen« (1913) (1914) • »Karl Kraus zum Geschenk«.
Gedichte:
»Der Tibetteppich« (urspr. »Ein alter Tibetteppich«) • Stimmen über Karl Kraus zum 60. Geburtstag (vor S. 7 [als Faksimile gedruckt]): »Dem 16jährigen«.
»Georg Trakl« (Seine Augen standen ganz fern) • Wiener Stadt- und Landesbibliothek (158.177) (Manuskript): »Karl Kraus gewidmet«.
Gedichtzyklus:
»Meine hebräischen Balladen / widme ich / Karl Kraus / dem Kardinal« • Die gesammelten Gedichte (1917) (1919) (1920) (S. 9).
Prosa:
»Das Buch der drei Abigails. Abigail II.« • Der Prinz von Theben (1914) (S. 57-66) (1920) (S. 53-60): »Karl Kraus dem Cardinal«.
»Karl Kraus« • Deutsches Literaturarchiv Marbach am Neckar (59.1170) (Manuskript): »Unserm lieben und wunderlieben Karl Kraus von der Dichterin – Sein Leben etwas – im Original in lebendigen Buchstaben. / Für sein Dichtzimmer.«
Text zur Person:
»Karl Kraus« (auch »Rundfrage über Karl Kraus«) (Prosa) • Der Sturm. Jg. 1, Nr. 12 vom 19. Mai 1910. S. 90 • Auch in: Saturn. Jg. 3, H. 4 vom April 1913. S. 116-118; Gesichte (1913) (S. 66-68); Der Brenner. Jg. 3, H. 18 vom 15. Juni 1913. S. 837f.; Essays (S. 18-20).
Zeichnung:
»Karl Kraus« • Der Brenner. Jg. 4, H. 19 vom 1. Juli 1914. S. 852-862 (»Der Malik. Briefe an den blauen Reiter Franz Marc«).
Erwähnung:
»Handschrift« (Prosa) • Der Sturm. Jg. 1, Nr. 39 vom 24. November 1910. S. 309f.: »Seine Handschrift ist ein Dürergemälde« • Auch in: Saturn. Jg. 3, H. 4 vom April 1913. S. 107-112; Gesichte (1913) (S. 18-23) (1920) (S. 26-31). Die zitierte Charakterisierung ist in »Gesichte« von 1920 gestrichen.
Briefe:
1909-1915 (89), 1917 (1), 1919-1924 (10), 1928 (1).
[Index] Krebs, Karl • (1857-1937). Musikhistoriker und Musikkritiker in Berlin.
Brief:
1911 (1).
[Index] Küppers, Paul Erich • (1889-1922). Kunsthistoriker. Er gehörte 1916 zu den Gründern der Kestner-Gesellschaft in Hannover und war deren erster künstlerischer Leiter.
Brief:
1919 (1).
[Index] Kuttner, Erich • (1887-1942). Journalist in Berlin. Bis 1933 Redakteur des »Vorwärts«.
Brief:
1925 (1).